Session 1105
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Choice

Topics:

"Wahl"



Samstag 8. Juni 2002 (Gruppe/Connecticut)
Teilnehmer: Mary (Michael), Barbara (Eezel), Ben H (Albert), Ben V (Ona), Cathy (Shynla), Carole (Aileen), Curtis (Juva), Erin (Melody), Frank (Christian), Gillian (Ari), Howard (Bosht), Jim B (Marion), Joanne (Gildae), Jon (Sung), Linda (Robert), Lorraine (Kayia), Luanne (Inez), Lynda (Ruther), Marge (Grady), Margot (Giselle), Pat B (Fryolla), Pat W (Treice), Rodney (Zacharie), Ron (Olivia), Sandy (Allesandor), Steve B (Steffano), Ted (Cara); and 23 new participants: Beth, Betsy, Carol, Dianne, Ed, Fred, George (Bethette), Jim Y (Orage), Joanne C, Joy, Katie (Mynn), Lauren, Maggie, Marilyn, Mark, Mary F, Mike, Nina, Peter (Magnus), Randolph, Robert, Steve M, Tom

Diese Sitzung fand auf einer schönen Wiese statt, Mary in einem Schaukelstuhl unter einem riesigen schattigen Baum. Die Gruppe saß um sie herum auf dem Gras. Es war ein schöner sonniger Tag. Im Hintergrund stehen Bäume und man hört Vögel und Grillen.

Elias kommt um 15.00 Uhr an. (Ankunftszeit 41 Sekunden.)

ELIAS: Guten Nachmittag!

GRUPPE: Guten Nachmittag!

ELIAS: Heute habe ich Wahl als unser Thema gewählt.

Ich bin mir dessen bewusst, dass in eurer physischen Dimension gegenwärtig eine Bewusstseinswelle stattfindet, auf die Individuen mit großer Verwirrung reagieren. Ihr habt euch Information darüber zukommen lassen, was ihr in eurer Realität erschafft und seid genug in Bezug auf Wahl informiert, aber wenn ihr begreifen wollt, wie man seine Aufmerksamkeit auf sich selbst richtet und erzeugt, was ihr in eurer Realität wollt, kennt ihr euch gar nicht aus.

In diesem Bewusstseinswandel kommt es darauf an, dass ihr euer Bewusstsein objektiv erweitert und euch eure Fähigkeiten anzuerkennen erlaubt in euren individuellen Fokussen und euch damit die Freiheit gebt, durch Wahl bewusst und objektiv zu erzeugen, was ihr wollt, und eure Vorhaben umzusetzen.

Jedes beliebige Vorhaben kann erfolgreich umgesetzt werden. Es kommt nicht darauf an, was ihr individuell vorhabt und euch in euren individuellen objektiven Bildern zeigt. Ihr geht in Verbindung mit dem Bewusstseinswandel in diese Richtung: euch selbst zu lenken.

Derzeit kennen sich Individuen überhaupt nicht aus und fragen: "Wie soll das gehen?". Wie achtet man auf sich? Was heißt es, auf sich zu achten? Wohin richtet sich eure Aufmerksamkeit denn? Wie richtet ihr eure Aufmerksamkeit darauf, zu erschaffen was ihr wollt angesichts der Glaubensannahmen, die ihr habt?

Zuallererst möchte ich wiederholen, ihr beseitigt keine Glaubensannahmen; ihr beseitigt keine Glaubenssysteme. Sie gehören zum Bauplan eurer physischen Dimension. Duplizität ist auch ein Glaubenssystem; ihr beseitigt daher auch das Glaubenssystem Duplizität nicht.

Ich bin mir dessen bewusst, dass ihr das, was ich euch gesagt habe, so interpretiert, dass ihr vielleicht alle Glaubenssysteme mit Ausnahme der Duplizität annehmen, dieses eine aber beseitigen werdet.

FRAU: Amen! (Lachen, und Elias lächelt)

ELIAS: Darum geht es nicht. Duplizität ist auch ein Glaubenssystem, und es wird weiter bestehen wie auch alle anderen Glaubenssysteme.

Derzeit erzeugt ihr weiter Bewusstseinswellen, die das Glaubenssystem Duplizität behandeln, und wendet euch auch weiter dem Glaubenssystem Sexualität zu. Ihr habt mit keiner dieser Wellen aufgehört. Ich kann euch sagen, dass Sexualität ein unermesslich großes Glaubenssystem ist, das viele, viele Aspekte bzw. Glaubensannahmen enthält.

Duplizität, wie ihr alle wisst, ist mit allen Glaubenssystemen verflochten; es ist deswegen auch unermesslich. Als Vorbereitung möchte ich euch sagen, dass ihr in Zukunft auch lange mit dem Glaubenssystem Emotion zu tun haben werdet. Wie ihr wisst, sind Emotion und Sexualität die Grundelemente eurer physischen Dimension. Ihr braucht deswegen viel Zeit, um euch mit Sexualität auseinander zu setzen. Sexualität ist nicht gleichzusetzen mit sexueller Aktivität, obwohl das auch eine Glaubensannahme innerhalb des Glaubenssystems ist.

Wenn ihr euch erlaubt, dass es euch gelingt, zu erschaffen was ihr wollt, bedarf es dazu, dass ihr auf euch achtet. Was heißt auf sich achten? Glaubt ihr, dass ihr auf euch achtet? (Lachen der Gruppe, und verschiedene Antworten wie "Ja, manchmal, selten, vielleicht manchmal.")

Ich kann euch allen sagen, dass ihr individuell meint, dass ihr ziemlich viel auf euch achtet. Ich kann euch sagen, nein, ihr tut das nicht! (Lachen) Manchmal erlaubt ihr euch, auf euch zu achten. Ihr habt wirklich im Großen und Ganzen kein objektives Verständnis davon, WIE man auf sich achtet.

Wie definiert ihr "auf sich achten"? Wahrnehmen, was ihr tut? Wahrnehmen, wie ihr reagiert? Wahrnehmen, wie ihr antwortet? Genau so definiert ihr "auf euch zu achten".

In Wirklichkeit ist Auf-Sich-Achten auf sich zu HÖREN und aufmerksam zu sein, was ihr in jedem Moment wollt, indem ihr eure Aufmerksamkeit eurer Verantwortung für euch selbst zuwendet, euch nicht für andere Individuen verantwortlich macht und euch nicht um die Äußerungen, Verhaltensweisen oder Entscheidungen anderer Individuen kümmert. Ich kann euch sagen, es gibt einen großen Unterschied zwischen "für jemanden sorgen" und "meinen, sich um jemanden kümmern zu müssen.".

Ich sage euch nicht, dass ihr nicht für andere Individuen sorgen sollt. Das ist ein natürlicher Wesensausdruck.

Euch zu kümmern um Äußerungen oder Entscheidungen oder Verhaltensweisen von anderen Individuen ist ein Urteil. Es ist eine Projektion eurer Aufmerksamkeit außerhalb von euch selbst. Ihr übernehmt damit keine Verantwortung für euch selbst und bleibt mit eurer Aufmerksamkeit bei anderen Individuen. Das seid ihr wirklich gewohnt. Und durch diese Gewohntheit erzeugt ihr eine automatische Reaktion, die euch auch wirklich vertraut ist, nämlich zu beurteilen.

Ich möchte euch allen noch einmal sagen, dass auch positiv ein Urteil ist. Wenn ihr etwas für "besser" haltet, ist das auch ein Urteil.

Sich um die Entscheidungen anderer Individuen zu kümmern, trägt auch zum Ausdruck des Vergleichens bei. Vergleichen ist ein Ausdruck der Geringschätzung, der Herabsetzung von euch selbst und von anderen Individuen, aber letztlich der Selbstherabsetzung. Denn ihr bringt nach außen hin eine Spiegelung dessen zum Ausdruck, was ihr im Inneren erzeugt.

Ich kann euch sagen, dass auf euch zu achten eure ganze Realität umfasst und durchdringt. Es kommt nicht darauf an, ob ihr mit einem Individuum oder nur mit euch selbst oder mit einer Situation zu tun habt. Ihr glaubt, dass ihr auf euch als Person achtet, wenn ihr mit keinen anderen Individuen interaktiv seid. Sogar ohne die Interaktion mit anderen Individuen achtet ihr nicht auf euch.

Es geht darum, dass ihr euch wirklich erlaubt, nach außen hin zu erzeugen, was ihr wollt. Die Verwirrung beginnt schon damit, dass ihr nicht wisst, was ihr wollt. Ihr wollt, dass andere Individuen sich anders verhalten. Ihr wollt, dass eure Realität anders ist. (Humoristisch) Ihr wollt erleuchtet sein! (Lächelt und die Gruppe lacht)

Erleuchtung ist, wirklich auf sich selbst zu achten.

(Nachdrücklich) Ihr seid alle Wesen. Ihr seid alle Bewusstsein. Ihr seid alle Aufmerksamkeitsfokusse. Ihr handelt innerhalb eurer physischen Dimension nicht anders als in jedem anderen Bewusstseinsbereich auch. Ihr seid dauernd im Werden und entfaltet euch selbst, um euch auszudehnen und Neues zu erschaffen, um in euren Begriffen etwas aus nichts zu erzeugen. Das macht ihr, denn das ist die Natur des Bewusstseins: dauernd zu erschaffen.

Es wurde heute gefragt, ob ihr euch weiterhin selbst überraschen werdet. Ihr werdet euch immer überraschen, da ihr Bewusstsein seid und dauernd Neues erschafft. Aber wie erschafft ihr? Wie fokussiert ihr eure Aufmerksamkeit auf euch selbst?

Was erzeugt ihr in euren Interaktionen mit anderen Individuen?

MANN: Eine Spiegelung von einem selbst.

ELIAS: Das ist eine Lehrbuchantwort, die stimmt! (Lachen)

Worauf achtet ihr, wenn ihr mit einem Individuum zu tun habt?

MANN: Auf es.

ELIAS: Du hast Recht. Achtet ihr auf euch selbst? Macht ihr euch klar, was ihr wollt? Ihr hört dem anderen Individuum zu.

Kennt ihr EUCH in der Interaktion mit einem anderen Individuum? Nein, denn eure Aufmerksamkeit ist außen.

Ich möchte euch sagen, in diesem Forum heute sind die meisten Individuen Common. Die Orientierung Common wendet ihre Aufmerksamkeit natürlich nach außen. Sie manifestiert außen. Ihr bietet euch Information über objektive Bilder an.

Ihr erzeugt objektive Bilder, und das sagt euch etwas. Ihr seht Straßennamensschilder; ihr seht Farben. Ihr seht andere Individuen und nehmt in Bezug auf andere Individuen genau wahr, was sie tun, was sie sagen, welche Gewänder sie tragen und wie sie sich physisch präsentieren.

Ihr achtet auf objektive Bilder; ihr erzeugt objektive Bilder. Wenn sich eure Ausrüstung seltsam verhält... ah! Und in dieser Zeit achtet ihr auf physische Manifestationen, wenn eure Computer versagen und eure Telefone klingeln .... Das ist nicht schlecht; das ist nicht falsch. Das ist eine natürliche Aktion, die ihr als Orientierung Common erzeugt.

Ihr seid nicht vertraut damit, euch zu erlauben auf euch selbst UND darauf, was ihr in objektiven Bildern erzeugt, zu achten. Ihr seid gewohnt, eure Aufmerksamkeit nach außen und nicht darauf zu richten, was ihr als eure eigenen individuellen Botschaften an euch erzeugt.

Angenommen, ich präsentiere mich euch jetzt als ein Individuum eurer Gruppe - (lacht) da wir alle wissen, dass ich ein Gespenst bin! (Gruppe lacht) - und sage dir, dass ich dieses rote Hemd nicht mag. (Schaut zu Jon, der ein rotes Hemd trägt) Wo ist deine Aufmerksamkeit?

JON: Bei meinem Hemd.

ELIAS: Was willst du?

JON: Ich weiß nicht! (Lacht)

ELIAS: Wenn ich weitermache und dir sage "Ich mag deine Augen nicht". Was willst du dann?

JON: Umm, ich weiß es nicht. (Lachen)

ELIAS: Wenn ich noch länger mit dir Streit suche, was willst du dann?

JON: Weggehen.

ELIAS: Gut. Das ist eine automatische Reaktion - du willst weggehen. Nein, du glaubst, dass du gehen willst, da du automatisch reagierst. Du fühlst dich nicht wohl und wünschst, das zu beenden. Aber du hörst nicht darauf, was du willst. Was du willst, kommt von innen, nicht von außen. Du willst etwas ausdrücken, und das ist ziemlich ungewohnt.

Dein nächster Schritt, wenn du auf dich achtest, kann vielleicht sein mir zu sagen: "Ich will, dass du aufhörst zu machen, dass ich mich unwohl fühle, denn du sprichst so zu mir und das ist mir unangenehm. Ich reagiere."

Nein, du reagierst nicht. Du sendest dir eine emotionale Botschaft. Die Emotion ist keine Reaktion. Sie ist eine Botschaft, und zwar eine ganz präzise. Dein physisches Körperbewusstsein überträgt die Absicht. Deine Emotionen teilen eine Botschaft mit: "In diesem Moment lässt du dich nicht wählen. Du erlaubst einem anderen Individuum zu bestimmen, was du wählen sollst. Du machst nicht, was DU willst und bestimmst nicht über dich." Das zeigt sich als unangenehmes Gefühl, weil es unnatürlich ist. Eure natürliche Neigung ist es, über euch zu bestimmen; aber ihr seid gewohnt, anderen Individuen oder Situationen zu erlauben, über euch zu bestimmen, indem ihr auf sie reagiert.

Ich könnte mich einem von euch präsentieren und etwas, das ihr enormen Spaß und Freude nennt, ausdrücken. Wenn ihr in dem Moment eine andere Art von Energie zum Ausdruck bringt, kann es auch sein, dass ihr lieber weggeht. Das ist nicht unbedingt das, was ihr wollt, denn ihr gebt nicht Acht.

In dem Moment in dem ich zu euch sage "Ich mag dein rotes Hemd nicht", könntet ihr, wenn ihr euch wirklich kennt und versteht, auf euch achtet und euch erlaubt, euch selbst und was ihr wollt auszudrücken, mir antworten, "Ich mag mein rotes Hemd; meine Energie ist heute rot. Ich schätze und anerkenne deinen Ausdruck. Ich schätze meinen Ausdruck." Ihr wollt euch offen nach außen hin mit eurer ehrlich gemeinten Anerkennung ausdrücken.

Wie viele von euch haben sich selbst oder anderen Individuen gesagt, dass sie lieben wollen: "Wie wunderbar würde unsere Welt doch sein, wenn alle Individuen lieben würden." Was ist Liebe? Eure Definition von Liebe ist Zuneigung. Liebe ist in Wahrheit Kennen und Anerkennen. Liebe drückt sich darin aus ganz zu erkennen, was ihr wertschätzt.

Wie sollt ihr lieben, wenn ihr nicht wisst, was ihr schätzt und nicht geschätzt werdet? Und wie sollt ihr anerkennen können, wenn jemand anders als ihr ist?

In dieser Zeit habt ihr euch entschieden, euch in dieser Kultur und diesem Land zu manifestieren. Schätzt ihr die Individuen, die ihr in anderen Ländern morden seht? Sie drücken ihre Glaubensannahmen mit Leidenschaft aus. Sie drücken sich aus und tun, was sie wollen. Verurteilt ihr heute in diesem Forum das etwa nicht? Seid ihr nicht zufrieden damit, besser zu sein? (Lächelt) Ich sage euch, in anderen Bereichen eurer Welt sind sie auch zufrieden damit, besser zu sein, und verurteilen genauso wie ihr - (ironisch) aber euer Urteil ist natürlich besser (Lachen) und deren Urteil ist schlechter, weil deren Urteil gewalttätig ist und friedlich besser ist. Nicht wahr?

ROBERT: Im Allgemeinen.

ELIAS: (Achselzucken) Und was macht das schon? Es ist nur anders.

ROBERT: Es kommt darauf an, ob man absichtlich so gewalttätig ist und jemandem das Leben nimmt. Ich glaube, dass wäre ein Verstoß.

ELIAS: Wäre das einer?

ROBERT: Ich glaube das.

ELIAS: Ah! Und das ist der Schlüssel: ihr glaubt das. Ihr glaubt viel. Es ist nicht wichtig, was ihr glaubt, da Glaubensannahmen nicht absolut gültig sind. Sie sind keine Wahrheiten. Was ihr wichtig nehmt, ist nicht absolut gültig. Worauf legst du Wert, auf Leben?

ROBERT Ja.

ELIAS: Warum?

ROBERT: Ich glaube, dass jegliches Leben, das erschaffen ist, wert ist, geschätzt zu werden.

ELIAS: Ist dir Wahlmöglichkeit wichtig?

ROBERT: Ja.

ELIAS: Siehst du wirklich ein, dass der Tod eine Wahl ist?

ROBERT Ja.

ELIAS: Also, was macht das schon? Das sind Optionen. Kein Individuum kann etwas in Bezug auf dich tun, was du nicht wählst. Also, was macht das schon?

ROBERT: Es ist nur mir wichtig.

ELIAS: Richtig. Es ist für dich und innerhalb deiner Wahrnehmung wichtig, die nicht absolut gültig ist und nicht auf alle anderen Individuen anwendbar ist.

ROBERT: Es ist meine Wahrheit.

ELIAS: Gewissermaßen ja. Es ist deine Wahrnehmung. Es ist deine Vorliebe. Es ist deine Meinung, was annehmbar ist. Es kommt darauf an zu erkennen, dass sie nicht absolut gültig ist und jedes andere Individuum auch seine einmalige Wahrnehmung hat.

Eure Wahrnehmung ist der Mechanismus, der eure ganze physische Realität erzeugt. Es ist ein MECHANISMUS, der dem Bauplan eurer physischen Manifestation entsprechend eine eigentliche physische Realität projiziert.

Ihr interagiert in diesem Moment mit der Energieprojektion von mir und allen anwesenden Individuen. Jedes Individuum, das ihr seht, das ihr physisch mit euren Augen seht, habt ihr durch den Mechanismus eurer Wahrnehmung erschaffen. Ihr interagiert nur mit der Energie. Ihr erschafft die physische Manifestation. Deswegen sind alle Spiegelungen von euch.

Jeden Ausdruck in eurer Welt, den ihr wahrnehmt, habt ihr erschaffen. Wenn ihr euch einer Sache bewusst seid, habt ihr sie erschaffen. Wenn ihr also etwas absolut verurteilt, was verurteilt ihr dann? Die Spiegelung eurer selbst. Ihr verurteilt nicht andere Individuen. Hypothetisch - ja; in Wirklichkeit verurteilt ihr eure eigene Wahrnehmung, eure individuelle Projektion eurer Welt.

Eure Glaubensannahmen sind stark und beeinflussen sehr. Deswegen ist es so wichtig, euch zu erlauben, mit euren Glaubensannahmen vertraut zu werden und ihre Existenz zu erkennen und zu wissen, dass ihr die Wahl habt, denn ihr habt sie wirklich. Ihr seid nicht an irgendeine Glaubensannahme gefesselt, und es wird euch auch keine Glaubensannahme versagt.

Einige sagen, "Bestimmte Glaubensannahmen sind gut, einige Glaubensannahmen sind schlecht. Ich behalte die guten Glaubensannahmen (Lachen) und beseitige die schlechten", oder "Ich ändere die schlechten Glaubensannahmen und mache sie zu guten".

Glaubensannahmen sind nur Glaubensannahmen.

Duplizität ist nur eine Glaubensannahme. Ihr könnt euren Bewusstseinswandel ganz abgeschlossen haben und dann zu euch sagen: "Ich habe diese Vorliebe, diese Meinung und ich sage zu mir, dass das gut ist." Und trotzdem braucht ihr damit nicht zu urteilen, weil ihr auch seht, dass kein Tun und keine Glaubensannahme absolut gültig sind. Denn ihr erkennt wirklich, wenn ihr mit einem Unterschied eines anderen Individuums, seiner Wahl und seinen Vorlieben zu tun habt, dass weder der eigene noch der Ausdruck des anderen von Bedeutung ist und dass es nur Vorlieben sind. Das erreicht ihr, indem ihr euch wirklich erlaubt euch kennen zu lernen. Das vollbringt ihr so, dass ihr im Moment - in jedem Moment - euch des Jetzt und eurer selbst bewusst seid, und dessen, was ihr zum Ausdruck bringt und was ihr wollt im Wissen um eure Vorlieben und eure Meinungen, und auch wisst, dass sie nicht absolut gültig sind.

Wir machen jetzt Pause und ich werde mich dann mit euch allen unterhalten. Ihr könnt mir Szenarien vorstellen, wo ihr nicht seht, dass ihr euch zu wählen erlaubt, aber meint erkennen zu können, was ihr wollt. (Lachen) Wir werden besprechen, was ihr zu wollen glaubt und vielleicht auch wirklich wollt. Vielleicht werden wir Verständnis (Lachen) darüber entwickeln, was ihr in euch erzeugt und wie ihr eine beabsichtigte Realität erschafft.

Wir werden bald weitermachen.

Elias geht um 15:41 ab.

Pause

Elias kommt um 16:41 zurück. (Ankunftszeit 20 Sekunden.)

ELIAS: Wir setzen fort ... und jetzt könnt ihr eure Szenarien präsentieren.

STEVE M: Ich habe ein Szenarium. Der Abschrift halber - mein Name ist Steve. Angenommen ich bin mitten in einer Stadt, es ist spät abends. Ich bin in einer dunklen Gasse und stoße auf einen 200 Kilo Kerl. Er sagt, dass ich nicht so blöd schauen soll. Ich antworte, dass ich mit meiner Art zu schauen zufrieden bin und ich seinen Ausdruck nicht schätze und er schlägt mich daraufhin zu Boden. Wenn ich weggelaufen wäre, hätte ich diese Situation umgehen können. So, wie verhält man sich in dieser Situation richtig?

ELIAS: Aber wenn du wegläufst, achtest du dann auf deine Wahlmöglichkeiten?

STEVE M: Ich lasse mich lieber nicht zu Boden schlagen.

ELIAS: Und was hast du zu ihm gesagt?

STEVE M: In welchem Sinn?

ELIAS: In deinem Szenarium drückt das Individuum seine Abneigung dir gegenüber aus, und du sagst, dass du dein Aussehen magst, und verurteilst das, was das andere Individuum deiner Meinung nicht sagen sollte. Das ist nicht auf sich selbst achten. Du projizierst deine Aufmerksamkeit auf das andere Individuum und erwartest vom anderen Individuum, was du möchtest, dass das andere Individuum wählt. Was wählst du?

STEVE M: Ich weiß es nicht.

ELIAS: Deswegen ist es so wichtig auf dich zu achten. Du erschaffst wirklich deine ganze Realität; du erschaffst das andere Individuum. Was erschaffst du in diesem Szenarium? Einen Ausdruck von Angst, eine Erwartung - Erwartung des Verhaltens des anderen Individuums in Bezug auf Angst.

Was ist Angst für euch? Dass ihr eurem Ausdruck nicht vertraut, dass ihr nicht darauf vertraut, dass ihr eure ganze Realität erschafft, und eure Realität nicht in der Hand habt, dass ihr gemeinsam mit einem anderen Individuum und das andere Individuum einen Teil eurer Realität erschafft.

Ein anderes Individuum erschafft eure Realität in keinem Aspekt. Ihr erschafft sie.

Also wenn ihr mit einem Individuum im Dunkeln zu tun habt und auf euch und eure Optionen und was ihr wollt, acht gebt, erschafft ihr, dass das andere Individuum macht, was ihr wollt. Dann wird das andere Individuum keine Bedrohung sein, da ihr das nicht projiziert.

Ihr erschafft, was ihr energetisch projiziert. Die Energie, die ihr nach außen hin projiziert, wird zu euch zurückgespiegelt. Wenn ihr Angst habt, werdet ihr eine Manifestation erzeugen, die diese Angst widerspiegelt. Wenn ihr eine Energie des Selbstbewusstseins und Selbstvertrauens projiziert und euch selbst nicht herabsetzt, werdet ihr diese Spiegelung manifestieren.

JIM B: Mein Name ist Jim. Ich wollte nur sagen, dass seine Antwort kampflustig war und Aggression erzeugen konnte.

ELIAS: Darauf kommt es nicht an (It matters not). Es kommt darauf an, was das Individuum - du oder du (sieht Steve M und dann Jim B an) - als Individuum ausdrückt. Es kann kampflustig scheinen und ist wert, von euch wahrgenommen zu werden.

DIANNE: Wie vertraut man sich? Ich meine, es scheint so einfach zu sein. Sagt man sich: "Gut, ich vertraue mir. Ich bin in Ordnung. Ich habe vielleicht ein bisschen Angst, aber ich vertraue mir. Es wird mir nichts geschehen?" Würde das genügen?

ELIAS: Ihr achtet auf den Moment, auf das Jetzt. Ihr erlaubt euch objektiv ein Bewusstsein des Jetzt. Im Jetzt gibt es keine Angst.

FRAU: Könntest du das konkret an Hand des Beispiels darstellen?

ELIAS: Ja. Angst entsteht als Projektion. Ihr erzeugt Angst durch Projektion außerhalb des Jetzt in Verbindung mit vergangenen Erfahrungen, die ihr in eurer Wahrnehmung oder in eurer Erwartung der Zukunft zu etwas absolut Gültigem gemacht habt. Die Zukunft kann im nächsten Moment sein, aber bleibt doch eine Projektion von Erwartung.

Wenn ihr im Jetzt ein Individuum trefft, das euch gegenüber etwas zum Ausdruck bringt, ist es eure Wahl, wie ihr den Ausdruck aufnehmt. Es ist eure Wahl, wenn ihr ihn in einer Weise wahrnehmt, die ihr als negativ oder bedrohend empfindet. Wenn ihr im Jetzt diese Energieprojektion wahrnehmt und durch eure Glaubensannahmen und eure Assoziationen als bedrohend übersetzt, denkt ihr automatisch an den nächsten Moment und projiziert eure Aufmerksamkeit und hört euch nicht zu. Ihr seht die Angst.

DIANNE: Wie stellt man es an, das nicht zu machen? Angesichts der menschlichen Natur, meine ich ...

MANN: Man reagiert.

DIANNE: Ich weiß, dass es Reagieren ist, aber...

ELIAS: Es ist nicht menschliche Natur. Es ist eine vertraute Assoziation.

DIANNE: Vertraut - sicher; vielleicht sogar gewohnt.

ELIAS: Es ist NICHT eure Natur. Es sind vertraute Assoziationen eurer Glaubensannahmen und automatischen Reaktionen. Ihr habt euch daran gewöhnt, eure Aufmerksamkeit in der Art zu steuern, die ihr als Autopilot bezeichnet.

FRAU: Elias, wie würdest du in dieser Situation reagieren? (Lachen)

ELIAS: Gut. Ich könnte - meiner selbst bewusst - auch dieses Szenarium erschaffen, in eurer Dunkelheit zu gehen und ein anderes Individuum zu treffen.

Im Bewusstsein meiner selbst, was für euch auch gar nicht anders ist ... dass ich nicht physisch fokussiert bin, heißt nicht, dass ihr anders als ich seid, denn das seid ihr nicht. Ihr habt alle Qualitäten, die ich habe und seid euch genauso bewusst wie ich. Ihr achtet nur nicht darauf.

In dem Szenarium kann ich mir eine Interaktion mit einem anderen Individuum in der Dunkelheit erschaffen. Wenn man vertraut, gibt es nichts zu fürchten. Die Größe des anderen Individuums ist unwichtig. Ich kenne die Absicht des anderen Individuums objektiv nicht, und das ist auch nicht wichtig. Meine Absicht ist bedeutend, und was ich erzeuge. Ich kann deswegen ein Zusammentreffen mit diesem Individuum als ein Aneinander-Vorbeigehen inszenieren, und das Individuum wird nicht bedrohend oder aggressiv sein, da ich diese Energie nicht projiziere.

Euer Szenarium ist gut gewählt, da ihr starke Glaubensannahmen über Dunkelheit und den mit ihr verbundenen Deckmantel und die Angst habt, die automatisch mit Dunkelheit assoziiert wird. Und was bringt das zum Ausdruck? Die Dunkelheit in euch, die Schatten in euch, die Angst erzeugen. Ich möchte dir, mein Freund, sagen, was ich schon anderen gesagt habe, die Farbtöne der Schatten eurer Erfahrungen geben eurem Fokus die Tiefe. Ohne die Schatten wäre euer Fokus flach; durch die Schatten habt ihr die Tiefe. Sie brauchen nicht gefürchtet zu werden, sondern sollen als das geschätzt werden, was eurem Bild Pracht verleiht.

STEVE M: Wie kann ich diese Bewusstseinshaltung bekommen, um solche Situationen zu vermeiden?

ELIAS: Es geht nicht um Vermeidung. Es ist ein Ausdruck von Selbstvertrauen und Selbstannahme und des Achtens darauf, was ihr im Moment erzeugt. Ihr wisst und anerkennt, dass ihr in einem bestimmten Moment vielleicht Angst habt und wisst auch, dass ihr die Wahl habt und eure ganze Realität euch gehört. Kein Individuum kann etwas in Bezug auf euch erzeugen, ohne dass ihr es erschafft.

Unabhängig davon wie ihr andere wahrnehmt - ein Individuum kann in eurer Wahrnehmung 200 Kilo haben und ihr 45 -, wenn ihr wirklich seht, dass ihr dieses Individuum erschafft und nur mit seiner Energie interagiert - womit nicht die Interaktion abgewertet werden soll, sondern ihr die Realität erkennen sollt, dass ihr die Wahrnehmung erzeugt und die physische Manifestation erschafft - habt ihr auch Wahlmöglichkeiten. Ihr seid kein Opfer. Die Opferrolle wird nur von euch allein zum Ausdruck gebracht, wenn ihr keine Wahlmöglichkeiten seht.

GEORGE: Ich habe eine Variante dazu, Elias. Wenn du die Straße im ärgsten Ghetto der Stadt entlang gehst und glaubst, dass du in einem sicheren Universum lebst, erschaffst du dann kein solches Zusammentreffen?

ELIAS: Manchmal. Denn Individuen sind sich nicht immer objektiv ihrer ganzen Glaubensannahmen bewusst. Ihr könnt widersprüchliche Glaubensannahmen haben und euch wieder einmal überraschen! (Lachen)

Denkt daran, Gedanken erzeugen nicht die Realität. Die Funktion des Denkens ist zu übersetzen und Kommunikationen zu interpretieren. Es geht der Realität nicht voraus; es erschafft keine Realität. Das ist nicht seine Funktion. Ihr könnt denken und denken und denken, aber das heißt nicht, dass ihr manifestieren werdet, was ihr denkt, da das nicht die Funktion des Denkens ist und es deswegen nicht hervorbringt.

Das ist auch der Grund, warum ich im Großen und Ganzen keine Affirmationen fördere. Manchmal rate ich bestimmten Individuen, wenn große Angst erkennbar ist, vorübergehend eine Affirmation zu verwenden, um ihnen Gelegenheit zu geben, sich auf sich selbst zu konzentrieren und zu bestärken ohne sich weiter herabzusetzen.

Meistens fördere ich Affirmationen nicht, da ihr euch damit nur stärker selbst herabsetzt. Ihr könnt tausend Mal sagen: "Ich bin ein wunderbares Individuum; ich bin ein großartiges Geschöpf", (Lachen) und euch weiter selbst herabsetzen und euer Vertrauen nicht verstärken. Manchmal fördere ich vorübergehend Affirmationen, aber grundsätzlich verstärken solche Handlungen nur euer Misstrauen euch selbst gegenüber. Immer, wenn ihr behauptet, dass ihr euch vertraut, sagt ihr eigentlich, "Ich vertraue mir nicht, deswegen muss ich sagen, dass ich mir vertraue."

JIM B: Was ist mit den zwei sich widersprechenden Realitäten? Es gibt einerseits seine Realität, und andrerseits die Realität der Person, die 200 Kilo schwer ist. Wenn deren Realität darin besteht, dass sie dich zusammenschlägt unabhängig davon, wie eure Realität ist, wie geht das aus?

ELIAS: Ich kann das nicht stark genug betonen: ihr erschafft individuell jeweils eure eigene Realität.

Wie das in euren Begriffen funktioniert? In eurer Realität könnt ihr wählen, euch zu vertrauen und keinen Schaden zu nehmen; in der Realität des anderen Individuums kann es eine Wahrnehmung erzeugen, dass auf euch eingeschlagen wurde. Es gibt keinen Konflikt mit den Unterschieden dieser Realitäten. Ihr alle kennt doch Beispiele, in denen ihr mit einem anderen Individuum zu tun habt und eure Wahrnehmung des Szenariums kann eine bestimmte sein und die eines anderen Individuums kann ganz anders sein.

Es gibt nicht ein Individuum innerhalb dieses Forums, das auf die eine oder andere Weise diese Erfahrung nicht gehabt hat, wo ihr mit einem Individuum redet und euch dann über euer Gespräch unterhaltet, und das andere Individuum zu euch sagt, "Das haben wir nicht besprochen. Das hast du nicht zu mir gesagt", und ihr sagt, "Habe ich doch!" Das andere Individuum streitet mit euch und sagt zu euch, "Nein, das ist nicht meine Erfahrung", und ihr sagt vielleicht zu dem Individuum, "Du bist da gewesen! Ich verstehe das nicht. Wir haben dasselbe gehört", und eure Wahrnehmungen können ganz verschieden sein.

Ihr könnt mit einem anderen Individuum interaktiv sein und gemeinsam eine Erfahrung machen ... angenommen ihr habt das, was ihr Unfall nennt - wie wir alle wissen gibt es dabei keinen Zufall (Lachen) - aber angenommen ihr habt gemeinsam mit einem anderen Individuum einen Autounfall und redet im Anschluss an dieses Szenarium über eure Erinnerung an diesen Unfall, dann können eure Wahrnehmungen ganz unterschiedlich sein.

Wie gesagt weicht ihr meistens nicht so stark ab. In den meisten eurer Interaktionen mit anderen Individuen empfangt ihr die projizierte Energie und übersetzt sie wirklich ähnlich der Weise, wie sie projiziert wurde. Das geht automatisch.

Aber ihr habt Beweise dessen, was ich euch sage. Größtenteils lasst ihr euch nicht wählen, weil ihr Situationen und andere Individuen über euch bestimmen lasst, wenn ihr Energie von anderen Individuen empfangt und automatisch ähnlich ihrer Projektion übersetzt. Ihr habt in jedem Moment, in jedem Szenarium, mit jedem Individuum, in jeder Situation Wahlmöglichkeiten; ihr erschafft sie. Es ist unwichtig, ob eure Wahrnehmung ganz anders ist als die eines anderen Individuums. Es entwertet keine der beiden Wahrnehmungen oder Realitäten. Im Szenarium der Wahrnehmung und der Realität des anderen Individuums kannst du blutend auf der Straße liegen; in deiner Realität kannst du unbeschädigt bleiben.

STEVE M: Was ist mit den Passanten auf der Straße?

ELIAS: Die sehen, was sie erschaffen und mit welcher Energie sie sich verbunden fühlen.

MARK: Elias, ich habe eine Frage. Mein Name ist Mark. Du bist sehr, sehr weise, und meine Frage ist, bist du das in einem physischen Leben oder auf der anderen Seite geworden? (Elias grinst, Lachen)

ELIAS: Mein lieber Freund! (Elias grinst und die Gruppe lacht) Es gibt keine andere Seite! (Lachen)

Aber um auf deine Frage, die ich wirklich verstehe, zu antworten, ich hatte im physischen Fokus nicht das objektive Verständnis, das ihr jetzt hört. Aber ich nahm in meiner letzten Manifestation auch nicht am Bewusstseinswandel teil, aber ihr schon. Deswegen teile ich nur das Bewusstsein, das ich jetzt habe, mit euch. Dieses Teilen antwortet auf euer Bewusstsein, da ihr gefragt habt und ich antworte. Und hättet ihr nicht dasselbe Bewusstsein, hättet ihr nicht gefragt. (Lachen, und Elias kichert)

STEVE B: Elias, das ist ein weiterer Steve, Wesensname Steffano. Du hast über die Analogie mit dem Ball und dem Stock gesprochen, in der der Ball die Wahrnehmung ist und der Stock die Glaubensannahmen und dass wir dieses Spiel spielen, den Ball mit unserem Stock zu schlagen. In einer der Abschriften hast du erwähnt, dass es darauf ankommt, den Ball mit dem Finger zu bewegen und nicht mit dem Stock. Mir scheint, dass das sehr hilft, die Wahrnehmung dort hin zu bewegen, wo immer man will. In dem gerade besprochenen Szenarium hast du gesagt, dass wir automatisch dazu neigen, sehr ähnliche Wahrnehmungen des gleichen Ereignisses zu haben. Aber wenn wir unsere Wahrnehmung bewusster bewegen können, gibt es dann größere Unterschiede, weil wir erkennen, dass wir die Macht haben, jegliche Wahrnehmung in jedem Szenarium zu wählen?

ELIAS: Nicht unbedingt. Denn ihr seid miteinander verbunden, und du vergisst - es gibt keine Trennung. Deswegen habt ihr weiter ähnliche Wahrnehmungen, wenn ihr euer Bewusstsein erweitert, seht aber, dass sie eure Schöpfungen sind und ihr wirklich die Fähigkeit habt, davon abzuweichen, wenn ihr das wählt. Es ist eine Frage des Bewusstseins ähnlich wie bei den Glaubensannahmen.

Wenn ich zu euch über Glaubensannahmen spreche, urteile ich nicht. Glaubensannahmen sind Glaubensannahmen; darauf kommt es nicht an. Ihr wählt aus, was ihr machen oder nicht machen wollt, denn ihr erkennt, dass es darauf wirklich nicht ankommt. Es ist eure Wahl. Ihr habt wirklich Willensfreiheit.

Ich bin mir dessen bewusst, dass eure religiöse Ära viele Jahrhunderte den Begriff von Willensfreiheit verwendet hat. Versteht ihr objektiv Willensfreiheit? Nein. Gebt ihr euch die Erlaubnis Willensfreiheit auszudrücken? Nein. Das ist eure Selbstermächtigung.

Jeder von euch hat enorme Macht. Da ihr im Bewusstseinswandel seid, möchte ich euch schon im Voraus darüber informieren, nicht um euch zu schrecken: ihr habt Angst vor eurer eigenen Macht. Denn in euren Glaubensannahmen ist Macht negativ, da sie schaden kann. Aber in Wirklichkeit gibt es kein Verletzen außer dem, das ihr selbst erzeugt.

ROBERT: Was ist der Unterschied zwischen dem, was ich glaube zu wollen und dem, was ich wirklich will?

ELIAS: Ah! (Lachen) Der Unterschied kommt in deinen unterschiedlichen Aspekten zum Ausdruck, wenn du erkennst, dass Denken ein Mechanismus ist. Es ist eine echte Energie - es ist ganz wirklich - aber es geht eurer Realität weder voraus noch erzeugt es sie. Es übersetzt.

Das Denken übersetzt, was ihm als Information angeboten wird. Wenn ihr eurem Denken nur allgemeine Information anbietet, weil ihr eure Kommunikationen nur zum Teil hört, werdet ihr eine allgemeine Übersetzung und Interpretation dessen, was ihr wollt, erzeugen, die nicht unbedingt stimmt. Sie kann grob stimmen, muss aber nicht unbedingt ganz genau sein.

Um zu unterscheiden, was ihr wollt und was ihr zu wollen glaubt, achtet darauf, was ihr erschafft, was ihr tut. Weil, das wird von einem Aspekt von euch erzeugt, der wählt. Was ihr wählt, entspricht euren Zielen zu der Zeit. Der Aspekt unterscheidet nicht, ob die Schöpfung angenehm oder nicht ist oder ob ihr sie für gut oder schlecht haltet. Er wählt entsprechend euren Zielen.

Darauf zu achten, was ihr wirklich erzeugt, was ihr eigentlich wählt, was ihr macht ... denn oft sagt ihr wiederholt zu euch, "Ich habe das nicht gewählt; es passierte einfach." Das ist nicht von Bedeutung. Es wurde erschaffen; genau das habt ihr getan.

Wenn ihr darauf achtet, was ihr TUT, seht ihr, was ihr gewählt habt. Wenn ihr dann darauf achtet, was euch eure Sinne, eure äußeren Sinne, eure inneren Sinne, eure Emotionen, die wirklich genau sind, und eure Vorstellungen mitteilen, die einen weiteren Kommunikationsweg bilden und keine Einbildung sondern wirklich sind, könnt ihr gut einschätzen, was ihr wirklich wollt.

Ihr sagt beispielsweise zu euch: "Ich möchte mit diesem Individuum interaktiv sein. Ich fühle mich von diesem Individuum angezogen", aber was ihr TUT ist nicht interaktiv zu sein. Wenn ihr versucht, euch entgegen eure Energie dazu zu zwingen, bekommt ihr sofort eine emotionale Botschaft.

Wichtig ist aufmerksam zu sein, zu hören, zu erkennen, dass ihr eine Botschaft bekommt, und wahrzunehmen, was ihr tut.

ROBERT: Was ist mit Verlangen?

ELIAS: Ihr erkennt euer Verlangen durch das, was ihr tut.

ROBERT: Also abhängig davon, was ich sage oder was ich nach außen hin zum Ausdruck bringe, dass ich will, und je deutlicher ich mich äußere umso eher bekomme ich es?

ELIAS: Nicht unbedingt. Denn es kann sein, dass du das aufgrund deines Denkens sagst, und die Glaubensannahme hast, "was ich denke, erschaffe ich." Nein, es wird nicht so erschaffen. Der Gedanke erzeugt die Realität nicht. Denken ist ein Übersetzungsmechanismus. Es erschafft eure Realität nicht.

Du denkst dir beispielsweise, "Ich will ein neues Auto, ich will ein neues Auto, ich will ein neues Auto, ich will ein neues Auto." (Lachen) und du kannst denken und denken und denken und es sprachlich ausdrücken, "Ich will ein neues Auto! Ich will ein neues Auto!" Aber du manifestierst kein neues Auto, denn was du tust spiegelt deine Ziele. Denken geht der Realität nicht voraus und erzeugt sie nicht.

Du denkst dir: "Ich will ein neues Auto". Das kann eine grobe Übersetzung sein. Du könntest dich nun genauer informieren und mit dir kommunizieren. Aber wenn du nicht auf diese Kommunikation achtest, bleibt deine Übersetzung grob und du sagst dir: "Ich will ein neues Auto". In Wirklichkeit möchtest du dir mitteilen: "Ich möchte leichter und besser fahren; ich will mich effizienter transportieren". Wenn du nicht auf deine Kommunikationen achtest, übersetzt du das in den Gedanken "Ich will ein neues Auto". Aber du erschaffst den Neuwagen nicht, da es nicht darum geht und nicht das ist, was du wirklich willst. Darum ist es so wichtig aufmerksam zu sein.

ROBERT: Ich könnte zu einer Limousine und einem Fahrer kommen!

ELIAS: Könntest du. (Lachen)

ROBERT: Ich versteh's jetzt.

MARK: Wenn man fest genug an etwas glaubt, nicht denkt, sondern es glaubt, weil die eigenen Handlungen in Richtung dieser Glaubensannahme gehen ... ich glaube, ich habe gerade meine eigene Frage beantwortet. (Lachen)

ELIAS: Wird man es dann erschaffen? Ja. Da ihr erschafft, worauf ihr euch konzentriert - nicht was ihr DENKT, denn eure Konzentration basiert nicht auf Gedanken. Eure Konzentration basiert auf euren Glaubensannahmen. Wenn ihr eure Aufmerksamkeit stark auf bestimmte Glaubensannahmen konzentriert, ja, dann werdet ihr es erschaffen.

PAT B: Elias, das ist Pat B. Früher als ich Seth las, hatte ich den Eindruck, dass ... angenommen, ich will ein neues Auto. Er sagte, wenn ich die Emotion und das Gefühl, ein neues Auto zu haben, erlebe und mich wirklich in diesem neuen Auto sehe, könnte ich dieses neue Auto unbedingt bekommen. Wie verhält sich das zu dem, was du über Denken und Emotion sagst? Kann ich ein neues Auto bekommen, wenn ich Emotion zusätzlich zum Denken einsetze? Das möchte ich fragen.

ELIAS: Auf eine gewisse Weise, ja. Es ist anders dargestellt, aber das Konzept ist dasselbe. Da die Emotion eine Kommunikation ist, die genau ausdrückt, was ihr im Moment erzeugt. Deswegen gebt ihr euch vielleicht zu verstehen, wenn ihr sozusagen die Kommunikation der Emotion in Bezug auf die Erschaffung des Autos erzeugt, dass ihr eurer Fähigkeit vertraut, das als Manifestation zu erzeugen.

PAT B: Gut, gibt es also eine Formel den Neuwagen zu bekommen? (Lachen) Ich brauche die Methode für den Neuwagen!

ELIAS: Ah! Die Methode!

PAT B: Oder um in der Lotterie zu gewinnen oder für ein neues Haus oder die ideale Familie oder was auch immer. Wenn wir die Emotion mit dem Gedanken verbinden und uns in die Situation hineinversetzen, haben wir damit einen Zugriff?

ELIAS: Nicht mit der von dir genannten Methode! Denn du versuchst mit deiner Methode, die Kommunikation objektiv zu erschaffen.

PAT B: Aber ich bin Common!

ELIAS: Darum geht es nicht.

PAT B: Als Common, kann ich da meine Realität nicht manipulieren, um ...

ELIAS: Ja, du kannst deine Realität manipulieren, um zu erzeugen, was du willst. Ob du vom Grundplan eurer Realität in dieser Dimension in Zusammenhang mit deiner Orientierung abweichen kannst? Nein. Du kannst dich loslösen (= sterben), wenn du dem Plan nicht entsprechen willst, aber ungeachtet deiner Orientierung sind deine Kommunikationen gleich. Deine Interpretationen können sich unterscheiden, deine Bereitschaft sie zu hören kann sich unterscheiden, aber die Weise, in der ihr kommuniziert, ist für alle gleich.

Ihr habt die gleichen fünf äußeren Sinne, die gleichen inneren Sinne; ihr habt alle Emotion. Das sind Kommunikationen. Ihr habt alle Vorstellungen. Ihr habt alle physisches Körperbewusstsein und ihr erlaubt euch, es manchmal als einen weiteren Kommunikationsweg zu beeinflussen. Ihr habt alle Impulse, Intuition und Eindrücke. Was du sagst, ist ein Versuch euer Grundmuster umzukehren.

PAT B: Oh. Erkläre das, bitte.

ELIAS: Kommunikation ist eine subjektive Bewegung, die in Harmonie mit dem Objektiven erfolgt.

Seht die Grundstruktur eurer Realität in dieser physischen Dimension an. Sie ist dual - nicht dualistisch oder duplizitär: männlich/weiblich, schwarz/weiß, Emotion/Sexualität, Kommunikation/physische Manifestation, objektive physische Manifestation/subjektive Kommunikation. Die Funktion des Subjektiven ist Kommunikation. Die Funktion des Objektiven ist die physische Manifestation des Subjektiven.

Du bringst zum Ausdruck, dass du das Objektive in der Rolle des Subjektiven verwenden willst, dass das Subjektive manifestieren soll und das Objektive kommunizieren. Das entspricht nicht der Grundstruktur eurer physischen Dimension. Kommunikation geht vom Subjektiven aus. Emotion bzw. das Subjektive wird übersetzt und objektiv manifest.

PAT B: Ich missverstehe das vielleicht. Ich habe das früher so verstanden, wenn ich genug Emotion in meine Gedanken stecken über was auch immer ich erreichen wollte, und mich bildlich sehen und emotional daran beteiligt sein konnte, dass ich dann wirklich erreiche, was ich mir übermittle.

ELIAS: Aber du versuchst, Emotion durch Gedanken zu erzeugen.

PAT B: Aber manchmal funktioniert das. (Lachen) Manchmal funktioniert das wirklich bei mir.

ELIAS: Ich verstehe, aber nicht in der Weise, wie du glaubst. Es funktioniert in deinen Begriffen manchmal, weil du eine echte emotionale Kommunikation erfährst, die du hörst und erkennst, anerkennst und der du vertraust. Du erzeugst objektiv keine emotionale Kommunikation zum Subjektiven hin.

PAT B: Die Methode war also Zeitverschwendung? Ich hätte die ganze Zeit nicht dazu nutzen sollen, mich emotionell zu machen, um zu haben, was ich wollte, und es dann zu bekommen?

ELIAS: Was ich dir sagen will, es ist in deinen weltlichen Begriffen ein Glücksspiel! (Lachen)

PAT B: Oft, aber nicht immer!

ELIAS: Manchmal erlaubst du dir eine echte Kommunikation und achtest auf diese emotionale Kommunikation und gibst diese Information an den Denkmechanismus weiter. Sie sind dann in Harmonie miteinander.

PAT B: Es gibt also keine direkte Methode?

ELIAS: Ja, es gibt eine direkte Methode! (Lehnt sich vor und lächelt)

PAT B: Darauf zu achten, was ich wirklich will!

ELIAS: Darauf zu achten, was du dir auf all den Kommunikationswegen mitteilst und was du wirklich wählst, auf den Einfluss deiner Glaubensannahmen zu achten und erkennen, dass sie nicht absolut gültig sind und du wirklich wählen kannst.

Ich möchte euch allen sagen, in Verbindung damit, was ich zu den Rollen dieses Energieaustauschs erklärt habe, ich bin mir dessen bewusst, dass ihr dieses Konzept zum Teil verstanden habt. (Lachen) Ich mache euch den Vorschlag - wie bei den Rollen dieses Energieaustauschs - euch bei Michael auch über dieses Konzept zu erkundigen, da er es verwirklicht hat und objektiv versteht. Er ist ausgewählt worden, um das objektive Beispiel zu sein, das ihr versteht. Ich gebe die Information und Michael objektiviert sie. Ihr versteht, wenn ihr beide Äußerungen verbindet.

Und so werde ich euch allen jetzt adieu sagen. (lächelt)

FRAU: Schon? (Lachen)

ELIAS: Und ich verlasse euch, damit ihr überdenkt, was wir besprochen haben. Denn obwohl ihr euch dessen noch nicht bewusst seid, ist da viel zu begreifen! (Lachen)

MANN: Elias, im Namen der Gruppe, wir danken dir sehr, und was Denken und Handeln betrifft, könnte ich auch sagen subjektiv versus objektiv?

ELIAS: Nicht versus!

MANN: Zusammen.

ELIAS: Ja. Sie sind dauernd in Harmonie miteinander und spiegeln sich gegenseitig, mein Freund. (Lachen)

Euch allen schenke ich wie immer meine große Zuneigung und werde weiter jedem von euch individuell meine Energie der Ermunterung eurer Unternehmen und eurer Bewegung in ein weiteres Bewusstsein schicken. Euch allen in großer Zuneigung au revoir.

GRUPPE: Au revoir.

Elias geht um 17 Uhr 40 ab.

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