Sitzung 577


Wahrscheinlichkeiten und Wahlmöglichkeiten


(Ausschnitt)
9.3.2000 (Privat/Telefon)
Teilnehmer: Mary (Michael) und Frank (Christian).
Elias kommt um 10:08 an. (Ankunftszeit ist 20 Sekunden)

ELIAS: Guten Morgen, Christian!

FRANK: Grüß dich, Elias! Wie geht es dir?

ELIAS: Ha ha!

FRANK: Ich sage das immer!

ELIAS: (Kichert) Und was machen wir heute?

FRANK: Als ob du das nicht wüsstest, hab ich recht?

ELIAS: Ha ha ha!

FRANK: In unserer letzten Sitzung hörten wir bei Schritt vier auf und du hast seither Schritt vier, der einfach Annahme zu sein scheint, in mehreren anderen Sitzungen erwähnt.

ELIAS: Du hast recht.

FRANK: Gut. Ohne groß daherreden zu wollen, (lacht) wenn es um Annahme geht, scheint das die wichtigste Angelegenheit zu sein. Ich beziehe mich wieder auf die Methodik. Könntest du ... mit anderen Worten: gibt es fünf Schritte zur Annahme? Könnte man das so sagen?

ELIAS: Ah, du möchtest einen zusätzlichen Schritt!

FRANK: Ja!

ELIAS: Ha ha ha ha! (Frank haut sich ab) Weil ....

FRANK: Selbstannahme ist offensichtlich eine große Sache, kannst du eine Methode wie z.B. etwa mehrere Schritte der Annahme angeben?

ELIAS: (lacht) Das habe ich schon mit den vier Schritten getan. Ihr habt eure Methode verlangt und ich habe euch eure Methode gegeben.

Ich möchte dir sagen, ich habe das Schritt vier genannt - und euch nicht nur drei Schritte und ein Ergebnis gegeben - weil Schritt vier auch ein Schritt ist. Gehe die angegebenen Schritte durch - eins: wahrnehmen; zwei: identifizieren und erkennen; drei: adressieren und vier: annehmen. Annehmen ist aber kein in euren Begriffen absolutes Ergebnis. Weil ich sage dir, diese vier Schritte werden innerhalb eines Moments gemacht.

Wenn ihr also Schritt vier der Annahme macht, ist das nicht, was ihr eine abgeschlossene Sache nennt! Ha!

Glaubt nicht, wenn ihr einmal Annahme erreicht habt, dass das kein Bewusstsein ,oder was ihr physisch Instandhaltung oder Pflege nennt, erfordert, da ihr weiter Glaubenssysteme in dieser physischen Dimension habt.

Denkt daran, dass ihr Glaubenssysteme nicht beseitigt. Ihr neutralisiert die Glaubenssysteme, aber ihr habt sie weiterhin. Ihr habt weiter Glaubenssysteme in eurer physischen Realität. Deswegen könnt ihr, sobald ihr Schritt vier der Annahme macht, auch aus der Annahme rutschen und wieder einen Mangel an Annahme haben.

Das ist der Grund, warum ihr diese Methode eurer vier Schritte habt, weil ihr, wenn ihr Schritt vier der Annahme macht, auch jeden Moment gleichzeitig Schritt eins, zwei und drei machen könnt, um dann mit Schritt vier fortzufahren.

FRANK: Gut. Wenn man ein Glaubenssystem neutralisiert, kann es also mit anderen Worten reaktiviert werden.

ELIAS: Ja!

FRANK: Es ist also nicht einfach vorbei, und man kann weiter gehen. Ich meine, es ist immer da.

ELIAS: Das ist die Aktion von Wahrscheinlichkeiten. Wahrscheinlichkeiten werden im Moment geschaffen, gewählt und aktualisiert und können von einem Moment zum nächsten in linearer Zeit in eurer physischen Realität verändert werden. Jede eurer Schöpfungen in eurer Realität wird also geschaffen als eine gewählte Wahrscheinlichkeit und manifestiert sich im Moment.

Sie kann in nachfolgenden Momenten wiederholt geschaffen oder verändert und nicht wiederholt werden. Die Annahme ist eine Schöpfung einer Wahl von Wahrscheinlichkeiten wie jede andere Wahl, die ihr in eurer Realität erschafft.

Darin unterscheidet sie sich in Wirklichkeit nicht von eurer Schöpfung eines gebrochenen Knochens. In einem Moment wählt ihr eine Wahrscheinlichkeit, die ihr aktualisiert und manifestiert und in eure physische Realität einfügt und erlaubt euch diese Erfahrung im Moment. In eurer linearen Zeit könnt ihr im nächsten Moment anders wählen und der gebrochene Knochen wird nicht mehr gebrochen sein. (Pause)

FRANK: Was bewirkt das denn objektiv? Ich meine, sagst du, dass man objektiv sich Knochen brechen kann und er ungebrochen sein kann?

ELIAS: Ja!

FRANK: Wirklich!

ELIAS: Ja, da Wahrscheinlichkeiten im Moment geschaffen werden.

Du kannst dir einen Knochen brechen. In diesem Moment hast du eine Wahrscheinlichkeit gewählt und du hast sie aktualisiert und in deine offiziell akzeptierte Realität in objektiven Begriffen eingefügt. Der Knochen ist gebrochen.

In jedem nachfolgenden Moment kannst du diese Wahrscheinlichkeit wieder erschaffen und die Manifestation des gebrochenen Knochens fortsetzen, aber das erfordert, dass du dauernd Moment für Moment diese Wahrscheinlichkeitswahl erschaffst.

Es ist nicht so, dass du eine Wahrscheinlichkeit erschaffst, indem du dich für einen gebrochenen Knochen entscheidest und sobald sie erschaffen ist, fertig ist und du dann in jedem Moment deine Schöpfung aufheben oder anpassen kannst, weil diese Schöpfung aktualisiert wurde und sozusagen in deiner Realität als diese Schöpfung besteht. Nein. Du entscheidest dich dauernd im Moment, Wahrscheinlichkeiten zu erschaffen.

Wenn du einen gebrochenen Knochen hast und dieser wochenlang in deiner linearen Zeit weiter gebrochen ist, entscheidest du dich, diesen gebrochenen Knochen und diesen Ausdruck in jedem Moment wieder zu erschaffen.

Du kannst auch in jedem gegebenen Moment deine Wahl verändern und eine andere Wahrscheinlichkeit wählen. Du kannst die Wahrscheinlichkeit wählen, dass der Knochen nicht gebrochen ist und er wird nicht gebrochen sein. Er wird in deinem objektiven Bewusstsein in deiner linearen Zeit plötzlich geheilt oder es wird ein Wunder geschehen sein, weil der Knochen jetzt nicht gebrochen ist. Du kannst sogar erschaffen, dass der Knochen nicht gebrochen ist und es keinen physischen Beweis gibt, dass er jemals gebrochen war.

FRANK: Das ist gewaltig!

ELIAS: Das ist die Aktion von Wahrscheinlichkeiten und Wahl. Das ist das ungeheuere Ausmaß der Wahlmöglichkeiten und das ist der Grund, weshalb ihr euch insgesamt entschieden habt, diesen Bewusstseinswandel zu erschaffen und in eure Realität einzufügen. Das ist eine große Aktion.

Dieser Bewusstseinswandel ist immens. Er ist ein Quellenereignis, das in eure objektive physische Realität übersetzt wird. Deswegen kommt es darauf an, dass ihr euch individuell und auch kollektiv objektiv der Fähigkeit und Macht bewusst werdet, die ihr als Wesen habt, das seine Aufmerksamkeit in einer physischen Dimension fokussiert.

Bis jetzt habt ihr während eurer Geschichte eure Optionen mit Absicht beschränkt, aber jetzt gewährt ihr euch in der Aktion dieses Wandels Wissen über das, was ihr seid, was ihr erschafft, wie ihr eure Realität und warum ihr eure Realität erschafft.

In euren Glaubensannahmen beeinflusst euch eure Wahrnehmung von Zeit und ihrer linearen Bewegung sehr, da sie euch im Bezug auf Wahrscheinlichkeiten erstens nahe legt, dass Wahrscheinlichkeiten vor euch liegen und ihr aus einer großen Reihe von Wahrscheinlichkeiten, die schon existieren, wählt, da ihr aufgrund eurer Glaubensannahmen und eurer Wahrnehmung von Zeit meint, es gäbe Zukunft.

Zweitens seid ihr so von euren Glaubensannahmen und eurer Wahrnehmung von Zeit im Verhältnis zu Wahrscheinlichkeiten beeinflusst, dass ihr jede gegebene Schöpfung, die ihr aktualisiert und in eurer Realität als eine einzelne Wahrscheinlichkeit manifestiert, als in euren Begriffen andauernd anseht. Deswegen ist sie für euch absolut gültig.

Der Grund warum ihr sozusagen die Fähigkeit geheilt zu werden habt - oder warum ihr alles in eurer Realität ganz extrem oder in euren Begriffen drastisch oder dramatisch verändern könnt - ist nicht, dass ihr mehr Energie aufwenden oder Energie stärker oder gerichteter anwenden müsst, sondern dass ihr nur eure Aufmerksamkeit wenden müsst und euch entscheidet, eine andere Aktualisierung zu erschaffen.

Das ist äußerst einfach. Diese Aktion ist so einfach, dass ihr sie beschämend einfach nennen könnt. Weil, diese Aktion könnt ihr mit der Tätigkeit eines kleinen Kindes vergleichen, das ein Bild anmalt. Ihr macht genau dasselbe, wenn ihr Wahrscheinlichkeiten erschafft.

Ihr könnt objektiv bewusst ein kleines Kind betrachten, das ein Bild anmalt. Seht es wie es hypothetisch drei Stifte in seiner Hand hält. Es wählt eine Farbe und malt diese eine Farbe auf sein Bild. Die anderen zwei Farben existieren - sie sind aktualisiert - aber sie sind nicht auf dem Bild aktualisiert, das das Kind anmalt.

Ihr erschafft die Wahl einer Wahrscheinlichkeit im Moment und damit aktualisiert ihr auch alle anderen Wahrscheinlichkeiten im Verhältnis zu dieser Wahrscheinlichkeit, aber ihr wählt eine, die in eure offiziell akzeptierte Realität eingefügt wird. Ihr malt mit einer Farbe auf eurem individuellen Bild und könnt mit dieser Wahl fortfahren oder könnt sie ändern und in einem anderen Moment eine andere Farbe wählen.

Die Farbe, die ihr vorher gebraucht habt, existiert weiter, weil sie aktualisiert worden ist. Sie ist geschaffen worden. Aber ihr könnt auch mit einer anderen Farbe erschaffen und eure Aufmerksamkeit wird dann in diesem Jetzt sein und ihr werdet mit dieser Farbe malen.

Ihr erschafft, worauf ihr euch konzentriert und wo eure Aufmerksamkeit liegt. Daher kann eure Konzentration eine Zeitlang andauern in eurem linearen Ausdruck und den Anschein erwecken - sozusagen in der Illusion von aufeinanderfolgender Zeit -, dass ihr nur einen Ausdruck oder eine Wahl von Wahrscheinlichkeit geschaffen habt. Ihr könnt euch selbst überraschen, , weil ihr Wahrscheinlichkeiten als feststehenden Ausdruck begreift, wenn ihr eure Aufmerksamkeit wendet und euch entscheidet eine andere Wahrscheinlichkeit zu erschaffen.

Jede Wahrscheinlichkeit und jede Manifestation, die ihr erschafft, ist in euren Glaubensannahmen wie in Stein gehauen. "Sie ist geschaffen worden. Deswegen ist sie absolut gültig." Ich sage euch, nein, es gibt nichts absolut Gültiges. Ihr habt dauernd die Fähigkeit zu verändern.

(Bestimmt) Es ist die Macht der Freiheit und der Entscheidung, die ihr euch zu erkennen und derer ihr euch in diesem Wandel objektiv bewusst zu sein erlaubt.

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