Sitzung 562


Ihr seid alle ganz individuell


(Ausschnitt)
Mittwoch, 16. Februar 2000 (Privat/Telefon)
Teilnehmer: Mary (Michael), Michael (Delal) und Patricia (Susan).
Elias kommt um 15:32 an. (Ankunftszeit ist 38 Sekunden)

ELIAS: Grüß euch!

MICHAEL: Guten Nachmittag!

ELIAS: (Kichert) Wir setzen fort!

MICHAEL: Ja. Ich bin mit meiner Freundin Patricia hier und wir haben heute, glaube ich, einige ganz gute Fragen.

ELIAS: Sehr gut. Du kannst fortfahren und ich heiße das neue Wesen willkommen.

MICHAEL: Die erste Frage, die ich habe, betrifft Telekinese und Einfühlung. Ich fragte mich unlängst, ob ich Telekinese kann wegen solcher Erinnerungen als Kind und es jetzt in Verbindung mit dem Wandel plötzlich viel wahrscheinlicher möglich zu sein scheint. Ich möchte dich das fragen.

ELIAS: Du hast recht, dass ihr euch alle erlaubt, eure Fähigkeiten viel freier zu nutzen und eure inneren Sinne weniger zu beschränken und das objektiv in eurer Realität zu manifestieren.

Viele Individuen sind von dieser Aktivität fasziniert, aber du hältst weiter an sehr starken Glaubensannahmen fest, die dich diese Fähigkeiten blockieren oder dich in diesem Ausdruck beschränken lassen. Ihr alle habt die Fähigkeit, an diesen Aktionen und Ausdrucksformen wirklich mühelos teilzunehmen.

Ich möchte dir auch sagen, Delal, eines der Hindernisse bei dieser Art von Bewegung - einen natürlichen Fluss dieser Fähigkeiten zuzulassen - ist deine Glaubensannahme, dass du dich objektiv intensiv auf die Aktion konzentrieren musst und unter Konzentration Gedanken verstehst.

Deswegen glaubst du, dass du dich konzentrierst, wenn du intensiv denkst, und du Energie leichter beeinflussen kannst, um in deiner physischen Dimension Energie in Form von Bewegung von Materie zu manipulieren, wenn du deine Gedankenintensität vergrößerst.

Ich sage dir, dass es unnötig ist zu denken, um das zu machen, da nicht deine Gedanken die Konzentration bewirken, obwohl du Konzentration so verstehst. In Wirklichkeit ist deine Konzentration der Bereich deines Aufmerksamkeitsfokus und wie du deiner Energie sich zu bewegen oder in Verbindung mit deinem Aufmerksamkeitsfokus zu manipulieren erlaubst. Dein Aufmerksamkeitsfokus, der deine Konzentration ist, liegt in deinen Glaubensannahmen, nicht notwendigerweise in deinen Gedanken.

Deswegen kannst du oft und intensiv denken, und trotzdem weiter ein Hindernis in deiner Energiemanipulation schaffen und physisch keine Gegenstände in deiner physischen Dimension bewegen, weil deine Konzentration in deinen Glaubensannahmen liegt, die deine Wahrnehmung beeinflusst, die deine Realität erschafft.

Weil du die zugrunde liegende Glaubensannahme hast, nicht fähig zu sein, diese Aktion zu erschaffen, ist das die Energie, die deine Wahrnehmung beeinflusst. Deswegen aktualisierst du das und nicht das, was du dazu denkst.

MICHAEL: Es scheint mir, dass es besser ist, dem Augenblick näher und mehr im Jetzt zu sein, um dazu fähig zu sein, weil sich da unsere unmittelbare Wahrnehmung ziemlich verändert.

ELIAS: Du hast recht. Wenn du dir erlaubst, deine Aufmerksamkeit auf das Jetzt und auf dich selbst zu richten, erweiterst du auch dein Bewusstsein, was deine Wahrnehmung beeinflusst. So kannst du diese Glaubensannahmen erkennen und identifizieren, die deine Wahrnehmung beeinflussen. Diese Aktion gibt dir die Gelegenheit, diese Glaubensannahmen anzunehmen.

Es ist unnötig, die Glaubensannahmen zu beseitigen. Es ist unnötig, die Glaubensannahmen zu ändern. Es ist unnötig, sich auf andere Glaubensannahmen zu konzentrieren. Alles, was notwendig ist, um die Hindernisse zu beseitigen, ist deine Wahrnehmung zu verändern, wie wir in unserer gestrigen Interaktion besprochen haben. Was du objektiv, physisch geschaffen hast, ist in Wirklichkeit nicht wichtig. Wie du wahrnimmst, was du geschaffen hast, ist wichtig, da das deine Realität ist.

Angenommen, du siehst einen blauen Ball und Sarah einen grünen Ball. Der Ball ist dabei unwichtig. Deine Wahrnehmung hat Bedeutung, und das erschafft deine Realität und somit auch deine Reaktionen. Da der Ball nicht selbst eure Interaktion auslöst, sondern dass du den Ball blau siehst und Sarah den Ball grün sieht, könnt ihr daran erkennen, hypothetisch, wie jeder von euch objektiv ein Szenarium die Wahrnehmung und nicht den Ball selbst betreffend schafft, weil es auf den Ball selbst nicht ankommt.

Aber ihr könnt versuchen, euch gegenseitig zu überzeugen, dass der Ball die Farbe hat, die ihr wahrnehmt, oder ihr könnt die Wahrnehmung des anderen Individuums verurteilen, weil sie anders als die Wahrnehmung, die ihr habt, ist und deswegen falsch ist, oder ihr könnt euch selbst verurteilen, an euch zweifeln und euch fragen, ob ihr den Ball falsch wahrnehmt und dass er in Wirklichkeit anders ist, als ihr ihn seht, was Selbstabwertung und ein Übergehen eurer Wahrnehmung und eures Ausdrucks ist und den Mangel an Selbstvertrauen und Selbstannahme fortbestehen lässt.

Dabei kannst du erkennen, dass das Objekt unwichtig ist. Sogar ein Szenarium oder eine Situation oder eine Aktion ist für sich nicht bedeutend. Das alles ist in Wirklichkeit unwichtig, weil jede Aktion, jegliches Szenarium, jeder Gegenstand, jedes Element, das du in deiner Realität erschaffst, wirklich veränderbar ist. Es ist nicht absolut gültig. Deine Wahrnehmung ist wichtig, da deine Wahrnehmung die Fähigkeit hat, die Energiekonstruktion neu zu konfigurieren, die die Aktion oder den physischen Gegenstand oder die Interaktion oder das Szenarium erschafft.

Du kannst deswegen den Ball ansehen, und wenn deine Wahrnehmung diesen speziellen Gegenstand geschaffen hat, wird sich die Bewusstseinsenergie, ausgedrückt von den Bewusstseinsbindegliedern (links of consciousness), ausrichten und eine Konfiguration in physischer Materie schaffen, die dir als Ball erscheinen wird. Aber du kannst deine Wahrnehmung augenblicklich verändern, und der Ball kann ein Stuhl werden, und es wird ein Stuhl sein, da deine Wahrnehmung das Element ist, das deine Realität erschafft und ganz wirklich ist. (Pause)

MICHAEL: Ich denke ..., ich vertraue dem Energieaustausch. Objektiv fällt es mir noch ein bisschen schwer, aber ich glaube ein paar Gedanken werden uns wirklich helfen. Ich hoffe, dass wir es verstehen werden. (Elias lacht) Ich sehe genau, wo meine Wahrnehmung und die der Realitäten anderer Leute eine große Wirkung hat auf die Art, wie ich versuche Realität wahrzunehmen.

ELIAS: Ja (grinst), du hast recht, da du die Realität eines anderen Individuums durch deine Wahrnehmung wahrnimmst. Deswegen ist deine Realität der Realität eines anderen Individuums anders als die Realität des anderen Individuums, weil sie deine Wahrnehmung ihrer Realität ist, was auch Realität IST, weil deine Wahrnehmung Realität ist!

Ich sage dir, dass eure Idee oder euer Glauben an Absolut-Gültiges eine Glaubensannahme IST. Ihr glaubt, dass es Elemente in eurer Realität gibt, die Konstanten und absolut gültig sind und dass sie in eurer Dimension von jedem Individuum gleich wahrgenommen werden. Das sind sie nicht und darauf kommt es an. Eure Realität als Wesen, als Bewusstsein, ist ganz individualisiert.

Ich habe schon früher gesagt, dass eure Schöpfung eurer Wahrnehmung so individualisiert und einzig für euch ist, dass das mit Fingerabdrücken vergleichbar ist.

Kein anderes Individuum auf eurem Planeten hat den gleichen Fingerabdruck wie ihr, nicht einmal ein eineiiger Zwilling, weil ihr euren Ausdruck von euch als Wesensfokus so individualisiert und einmalig erschafft, dass es von keinem anderen Bewusstseinsausdruck in irgendeiner Form nachgemacht wird. Und eure Wahrnehmung, die - noch einmal - das Element ist, das eure Realität erschafft, ist genau so individualisiert und einmalig.

Du glaubst, dass du etwas in physischer Materie in deiner Realität wie einen Ball oder eine Architekturstruktur wie ein Haus oder eine Brücke, oder irgendein Element deiner Realität - ein Berg, ein Ozean, ein Tier - sehen kannst und so legt dir deine Glaubensannahme nahe, dass alle anderen Individuen sehen, was du siehst, wenn du objektiv die gleichen Gegenstände anschaust, und dass sie absolut gültig sind. Sie werden von einem Moment in deiner linearen Zeit zum nächsten unverändert in ihrer Existenz weiter bestehen. Das ist eine Glaubensannahme, da es nichts absolut gültiges gibt.

Deine Wahrnehmung erschafft deine Realität. Deswegen hast du das durch deine Wahrnehmung geschaffen, wenn du ein Haus, einen Berg, eine Brücke, ein Geschöpf, einen Ozean oder einen Ball siehst, und obwohl andere Individuen auch an dieser Schöpfung teilnehmen und einen ähnlichen Gegenstand erschaffen, der eine allgemeine Form darstellt, die jeder wahrnimmt in der Energiekonstruktion in eurer physischen Dimension, so nimmt es doch jeder von euch anders wahr. (Pause)

MICHAEL: Das ist wirklich faszinierend und mit Worten kaum zu sagen.

ELIAS: Für die Annahme ist dieser Inhalt sehr wichtig, weil, wenn du die Individualität und die Einmaligkeit der Wahrnehmung jedes Individuums erkennen kannst, du auch beginnst einzusehen, dass deine Wahrnehmung, deine Realität, sich ein bisschen von der Realität jedes anderen Individuums unterscheidet. Das hilft bei der Annahme anderer Individuen, und dessen, was und wie sie in ihrer Realität und ihrer Wahrnehmung ihrer Realität erschaffen, da du objektiv einsehen kannst, dass sogar deine Wahrnehmung ihrer Realität nicht ihre Wahrnehmung ihrer Realität ist.

MICHAEL: Ich kann sehen, wie meine Wahrnehmung wichtiger ist: ich dachte über die Schwierigkeiten nach, einen Gegenstand zu ändern oder zu bewegen, und wie das andere Leute wahrnehmen würden. Aber ich kann sehen, dass es meine Wahrnehmung ist, und ihre Wahrnehmung sorgt für die Art, in der sie es wahrnehmen müssen.

ELIAS: Ja, und sie können sich erlauben, diese Aktion zu sehen oder nicht und das ist ihre Wahl.

Deine Wahrnehmung und die Anerkennung dessen, wie du deine Realität erschaffst, ist wichtig und dass in Wirklichkeit deine Wahrnehmung sehr von deinen Glaubensannahmen beeinflusst wird. Und das ist der Bereich deiner Konzentration - was du glaubst.

Deswegen möchte ich dir sagen, du atmest mühelos und für diese mühelose Aktion der Atmung brauchst du nicht zu denken.

Ich möchte dir auch sagen, dass du deinen Atem veränderst, wenn du dich gedanklich auf deine Atmung konzentrierst, und sie weniger mühelos wird. Sie wird anstrengender, da du versuchst, über die Aktion nachzudenken, die du wie von selbst erschaffst. In deiner Glaubensannahme bringst du zum Ausdruck, dass deine Gedanken deine Realität verändern.

Angenommen du hast Schwierigkeiten, in deiner Wahrnehmung, mit deinem Atem - oder was ihr unter Kurzatmigkeit versteht – dann glaubst du, dass du, was du erschaffst, mit deinen Gedanken verändern und diese Atemschwierigkeit beeinflussen kannst, wenn du dich in deinen Begriffen konzentrierst. Du kennst dich nicht mehr aus und bist enttäuscht, wenn du die physische Schöpfung nicht notwendigerweise nur durch deine Gedanken beeinflussen kannst ... aber du meinst, dass du das können solltest.

Ich sage dir, dass deine Gedanken in objektiven Begriffen flüchtig sind und du also deine Aufmerksamkeit in Richtung deiner Gedanken wirklich beschränkt, sporadisch und vorübergehend richtest. Aber du richtest deine Aufmerksamkeit und deine Konzentration bei deinen Glaubensannahmen OHNE jeden Gedanken wirklich dauernd aus, und deswegen ist das das Element, das wirklich beeinflusst, was du erschaffst, ungeachtet deiner Gedanken.

Es erfordert keinen Gedanken, einen Fuß vor den anderen zu setzen und dein Zimmer mit dem Ziel zu durchqueren, einen bestimmten Bestimmungsort zu erreichen und eine bestimmte Aktion oder Arbeit zu vollbringen. Du kannst diese Aktion ohne Gedanken und wirklich mühelos vollbringen.

Aber du meinst, dass das starker Gedanken und großer Konzentration bedarf, falls du Energie anders manipulieren und den Gegenstand im Raum zu dir bewegen möchtest und nicht dich zum Gegenstand. Ich sage dir, dass du das wirklich mühelos ohne jeden Gedanken tun kannst, wenn du dir erlaubst, deine Aufmerksamkeit dem Bereich deiner echten Konzentration zuzuwenden, die in deinen Glaubensannahmen liegt. (Pause)

Wenn du deine Glaubensannahmen veränderst oder deine Aufmerksamkeit deinen Glaubensannahmen gegenüber veränderst, veränderst du auch deine Wahrnehmung und somit die Gesamtheit deiner Realität.

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