Sitzung 3087


“Weibliches Geschlecht und Unfruchtbarkeit”




6. November 2011 (persönlich / Open Session 1)

Teilnehmer: Mary (Michael) und Lynda (Ruther)

(vorläufige Fassung)

ELIAS: Guten Morgen!

LYNDA: Guten Morgen, Elias. Also, das Forum möchte regelmäßiger mit dir zu tun haben, deswegen gibt es diese erste offene Sitzung. Ich stelle die Fragen für mehrere Leute, …, und ich tue mein Bestes.

ELIAS: (lacht) …

LYNDA: Hallo Elias und Mary. Danke für die Informationen die ganzen Jahre lang. Ich bekomme die Angelegenheit Unfruchtbarkeit anscheinend nicht in meinen Kopf hinein. Wie ich weiß, erschaffe ich meine Realität, ich begreife nicht, wie ich die von jemandem anderen erschaffen kann, d. h. einen Fokus, der sich als Baby zu mir gesellt. Ich weiß, dass ich auch anders zu meiner Familie kommen kann, was auch ganz in Ordnung wäre, aber ich frage mich, ob das dasselbe ist, d. h. ich bekomme, worauf ich mich konzentriere, und ich konzentriere mich möglicherweise aufs Bemühen?

ELIAS: Gut. Das ist ein etwas kompliziertes Thema, da es viele Variablen und Aspekte dieses Themas gibt. Es ist nicht so schwarzweiß, wie es vielleicht scheint.

Lass mich euch zuallererst sagen, dass Unfruchtbarkeit jetzt häufiger ist und in den letzten fünfzig Jahren öfter vorgekommen ist als davor in eurer Geschichte. Daraus könnt ihr jetzt ableiten, dass diese Situation offensichtlich auch etwas mit dem Bewusstseinswandel zu tun hat.

Es gibt mehrere Faktoren, die daran beteiligt sind. Wenn ihr diesen Wandel anseht und daran denkt, dass ein Wandel von der männlich dominierten Energie weg, hin zur weiblich dominierten Energie stattfindet, glauben viele Individuen in mancher Hinsicht automatisch, dass sich dieser Energiewandel auf das Geschlecht bezieht und wie es zum Ausdruck kommt. Deswegen meinen sie automatisch, dass eine Hinbewegung zu einer weiblichen Energie das weibliche Geschlecht stärkt, dass mehr Anerkennung des weiblichen Geschlechts überall in eurer Welt dazugehört, und dass die im letzten Jahrhundert zugestandenen Rechte und Charaktereigenschaften, die dem weiblichen Geschlecht zugeordnet werden, auch dem Wandel hin zu weiblicher Energie zuzuschreiben sind. Und ich würde sagen, dass all das falsch ist.

Der Wandel von der männlichen Energie hin zur weiblichen Energie ist - wie ich oft gesagt habe - keine Frage des Geschlechts. Es hat mit energetischen Qualitäten zu tun, die in eurer physischen Realität hauptsächlich einem Geschlecht zugewiesen werden, die aber nicht eigentlich ein Teil dieses Geschlecht sind. Es ist ein Anhängsel dieses Geschlechts. Ihr habt Anhängsel, die ihr schon Jahrtausende lang gleich habt, aufgrund derer männliche Individuen in bestimmten Äußerungen und Qualitäten gefördert werden und Frauen andere Qualitäten gelehrt werden. Es gibt eine Trennung zwischen den beiden.

Es war in eurer Geschichte so sehr lange ein Anhängsel, dass es so fest verankert in eurem Gedächtnis in Bezug auf diese physische Realität ist, dass auch dann, wenn ein weibliches und männliches Individuum nicht darin gefördert werden, sie dieses Anhängsel trotzdem haben, weil es so lange in eurer Geschichte ausgedrückt wurde, dass es in eurem Gedächtnis eingegraben ist. Es ist daher ein automatisches Anhängsel.

In Bezug auf Unfruchtbarkeit würde man auch meinen, dass es weniger Unfruchtbarkeit geben würde, wenn sich die Energie von männlich hin zu weiblich verschiebt, aber wie schon gesagt, das bezieht das Geschlecht mit ein. Der Wandel ist ein Wandel der Energie vom Verstand zur Intuition, vom Denken zum Gefühl, nicht von männlich zu weiblich.

Wie beeinflusst das nun, was ihr tut und in eurer Realität zum Ausdruck bringt? Das ist wirklich ein ausgezeichnetes Beispiel für Verfälschung. Denn ihr habt automatische Assoziationen in Bezug auf Geschlecht und männliche und weibliche Energien und macht viel, was ihr als einen stärkeren Ausdruck von Gleichheit zwischen den Geschlechtern anseht, und beurteilt das anhand von äußeren Manifestationen und dem, was ihr tut. Ihr messt es nicht daran, was ihr seid oder wer ihr seid, sondern daran, was ihr tut und was ihr tun könnt. Das ist wieder ein automatisches Anhängsel in Bezug auf Verdienen - was ihr durch das, was ihr tut, verdient, was Fähigkeit mit einschließt, dass das weibliche Geschlecht in jeder Hinsicht fähig ist, das Gleiche wie das männliche Geschlecht zu tun, nicht nur beim Geld verdienen, sondern in jeder Beziehung.

Deswegen gibt es mehrere Seiten dieses Themas. Eine ist, dass ihr kollektiv so viel Energie in äußeren Ausdruck investiert habt mit dem Ziel, keinen Unterschied zwischen männlich und weiblich zu machen und das zu erreichen, was ihr für Gleichheit zwischen den Geschlechtern haltet. In diesem enormen Energieaufwand, den ihr kollektiv in diese Richtung projiziert, vergesst ihr, darauf zu achten, wer und wie ihr seid und beachtet nur, was ihr tut. In den Bemühungen um Gleichheit opfert ihr die charakteristischen Eigenschaften der beiden Geschlechter und ihre Funktion.

Begreift, dass ich die männlichen und weiblichen Fähigkeiten und die Ähnlichkeiten eurer Fähigkeiten oder eure Fähigkeit, etwas zu erreichen, nicht in Frage stelle. Aber ein weiterer wichtiger Faktor ist, wie ich schon oft gesagt habe: Gleichheit ist ein weiteres Anhängsel, und genauso wie ihr Unabhängigkeit für etwas Gutes haltet, das ihr haben und dem entsprechend ihr handeln wollt, so gehört auch Gleichheit zu dieser Art von Anhängsel, die von fast allen Individuen in den meisten, aber nicht allen Kulturen, als gut angesehen wird, was euch dazu bringt, danach zu streben und sie zum Ausdruck zu bringen oder etwas zu verändern, was ihr als nicht gleich wahrnehmt. Ihr überseht dabei, dass Gleichheit nicht nur ein Anhängsel ist, sondern auch nicht immer gut ist und auch nicht immer stimmt.

In Bezug auf Geschlecht stimmt Gleichheit besonders wenig. Ihr SEID verschieden. Ihr funktioniert unterschiedlich, ihr habt einen anderen Körper, ihr verarbeitet manches unterschiedlich. Wenn ihr nicht verschieden wärt, hättet ihr nicht zwei Geschlechter erschaffen. Ihr hättet dann ein Geschlecht erschaffen, das sich vermehren kann. Es ist sinnlos, zwei Geschlechter zu erschaffen, die identisch sind, und deswegen sind sie es nicht. Sie sind nicht dasselbe, und sie sind nicht gleich. Sie sind verschieden.

Gleich ist dasselbe zu sein. Wenn ihr euch bemüht, dasselbe zu sein, verleugnet ihr, was ihr seid. Dadurch, dass die Bedeutung des Wandels von männlicher hin zu weiblicher Energie missverstanden wurde, kam es dazu, dass die Konzentration mehr nach außen gerichtet wurde anstelle eines wirklichen Selbstausdrucks und zielorientierter wird statt prozessorientiert im Erfahren starker Gefühle: Leidenschaft als etwas, das es zu erreichen gilt, statt sie als inneres Gefühl zu erkennen und auszudrücken.

Das wirkt sich auf verschiedene Weise aus, hauptsächlich auf das weibliche Geschlecht. Es gibt mehr Frauen als jemals in eurer Geschichte, die körperliche Funktionsstörungen der weiblichen Organe haben. Myome, Zysten, Krebs, jedes weibliche Organ ist viel mehr von Funktionsstörungen, Krankheit und auch weniger starken Auswirkungen wie z.B. lästigen Reizungen betroffen. Diese sind jetzt viel häufiger, weil die kollektive Energie stark ist. Jede kollektive Energie ist stark.

Das beeinflusst auch die Wahrnehmungen der Frauen, und in einem gewissen Maße auch Männer, in Bezug auf die bestehenden Anhängsel der Familie, der Familienstruktur. In jüngster Zeit - ungefähr in den letzten dreißig Jahren - hat es mehr männliche Individuen beeinflusst als davor. Die Veränderung der Wahrnehmung und Aktionen in Bezug auf Frauen besteht schon viel länger - ungefähr zwischen hundert und hundertfünfzig Jahren. Damit ist gemeint, dass es in Bezug auf Familienstruktur und Funktion, die physische Funktion, von Frauen hinsichtlich Fortpflanzung zu Konflikten gekommen ist. Immer mehr Frauen haben sich in der Zeit gefragt, ob sie sich an der physischen Funktion der Fortpflanzung beteiligen wollen. Sie haben sich ungeachtet dessen, ob sie das wollten oder nicht, daran beteiligt, aber die Frage bleibt bestehen, deswegen wird die Energie weiter projiziert.

Das hat während der ganzen Zeit zugenommen und hat zum Massenausdruck projizierter Energie beigetragen. Zum Teil haben sich Männer in letzter Zeit an dieser Energieprojektion mit der Erkenntnis beteiligt, dass ihnen die Erlaubnis gegeben wird, nicht für die Familie verantwortlich zu sein. Zum Teil meinen sie, dass sie unterstützen, was die Frauen wollen. Zum Teil sind die Männer zum Schluss gekommen, dass ihnen das in vieler Hinsicht sehr nützt. Warum sollten sie es also nicht unterstützen. Das heißt nicht, dass sich viele männliche Individuen in letzter Zeit nicht stärker erlaubt haben, intuitive Energie zum Ausdruck zu bringen. Dadurch haben sie sich erlaubt, mehr Fürsorge zu entwickeln, was Energieprojektion zugunsten von Familie stärkt, aber diese Energie ist in vielen Situationen nicht so stark wie die andere Energie, die nach Gleichheit strebt.

Lasst mich euch auch sagen, dass, wenn ihr euch jetzt erlaubt, den ganzen Planeten zu sehen, bemerkt ihr, dass Unfruchtbarkeit in Bereichen konzentriert ist, die ihr für fortschrittlicher haltet. Ihr werdet viel weniger Unfruchtbarkeit in Bereichen eures Planeten entdecken, die sich nicht um Gleichheit kümmern, die nicht in diese Richtung streben. Es gibt viele, viele Länder in eurer Welt, die nicht so viele Schwierigkeiten mit Unfruchtbarkeit haben, da sie sich nicht an dieser Energieprojektion und diesem Irrweg beteiligen.

Es gibt Individuen in diesen Gesellschaften, die an diesen Energiewellen teilhaben, die kollektiv projiziert werden, die wirklich eine Familie haben wollen. Viele Faktoren spielen da eine Rolle. Es wird kompliziert, weil ihr euch nicht nur an der kollektiven Projektion des Anhängsels Gleichheit beteiligt, sondern auch Auswirkungen zur Geltung kommen, die auf religiösen Glaubensannahmen beruhen, nicht auf Religion sondern auf religiösen Glaubensannahmen. Die Grundlage religiöser Glaubensannahmen sind Selbstverleugnung und die Aufforderung außerhalb von sich selbst zu schauen. Jede andere Manifestation kommt an erster Stelle, ich zuletzt. Immer zuerst auf die anderen Rücksicht nehmen, dann erst auf mich selbst. Immer zuerst etwas für andere tun, dann erst für sich. Für mich selbst zuerst etwas zu tun ist egoistisch, und egoistisch ist schlecht. Diese Auswirkungen sind nicht so offensichtlich, aber sie sind ebenso stark. Wie die Fragestellerin gesagt hat, es gibt viele Familien die Kinder möchten. Sie zuerst, dann erst ich.

Es gibt viele Gelegenheiten und Methoden, eine Familie zustande zu bringen. Es gibt viele Individuen in euren Gesellschaften, die für andere Eltern einen neuen Fokus, einen Fötus, ein Baby austragen wollen. Ihr habt viele, viele Möglichkeiten erschaffen, die alle der Gleichheit entgegenkommen, da es nicht mehr notwendig ist, das Kind selbst auszutragen. Ihr könnt es, wenn ihr das wollt, wenn es euch wichtig genug ist, oder ihr könnt eine andere Frau das Kind austragen lassen. Damit hat das weibliche Geschlecht jetzt mehr Gleichheit erreicht. Es kann wählen. Euer Mann wählt nicht, ob ihr eine Familie habt oder nicht. Ihr könnt euch für eine Familie entscheiden ohne einen Mann zu haben. Oder ihr könnt euch entscheiden keine Familie zu haben.

Das hat sehr viel mit dem Anhängsel Gleichheit zu tun. Das alte Sprichwort „Pass auf, was du dir wünschst. Es könnte anders kommen, als du denkst.“, stimmt mehr als ihr glaubt. Ihr wollt Gleichheit, ihr könnt sie im Außen erzeugen, aber was opfert ihr dabei? Ich habe oft gesagt, dass Gleichheit nicht ist, was ihr glaubt, aber das ist jetzt ohne Belang, da ihr gewählt habt, was ihr gewählt habt.

Noch ist nicht alle Hoffnung verloren, aber der Weg hin zum Ausdruck, der dem wirklichen Selbst entspricht, stellt an diesem Punkt eine Herausforderung dar. Ihr habt sehr starke Anhängsel geschaffen. Die können anfänglich nicht sehr leicht abgebaut werden, und wie gesagt sind Anhängsel nicht Glaubensannahmen und daher ist es nicht so, dass ihr sie überhaupt nicht wollt, während ihr in Bezug auf Glaubensannahmen weiter so denkt, was ein zusätzliches Hindernis darstellt, denn umso mehr ihr mit euren Glaubensannahmen kämpft und sie verleugnet, umso schwieriger ist es für euch, mit ihnen zurechtzukommen und zu erreichen, was ihr wollt. Sich dem eigenen wirklichen Selbst entsprechend auszudrücken neutralisiert Glaubensannahmen und Glaubenssysteme vollkommen. Sagt das, dass sie beseitigt werden? Nein, bestimmt nicht, aber sie sind dann unwichtig. Sie stören nicht, da ihr euch bewusst seid, dass es nichts gibt, das es erst zu erwerben gilt. Ihr besitzt immer alles in euch. Es geht darum, euch nicht um etwas zu bemühen, kein Ziel anzustreben, nicht etwas zu bekommen, nicht etwas zu erreichen, sondern eure Aufmerksamkeit auf das zu richten, was ihr erleben wollt, weil es das schon gibt, und dasselbe gilt für eine Teilnahme an Schwangerschaft und Geburt.

Es besteht kein Mangel an Wesen, die an dieser physischen Realität teilnehmen wollen. Den gibt es nicht. Es ist auch nicht so, dass es kein Wesen gibt, das zu diesem oder jenem bestimmten Individuum will, und es deswegen unfruchtbar ist. Das ist nicht der Fall, es gibt zahllose Wesen, die bereit sein würden, zu jedem beliebigen Individuum in eurer Realität zu kommen. Es ist ganz allein, wie ich schon sehr früh in diesem Forum gesagt habe, die Wahl des physisch fokussierten Individuums. Wie ich zu Beginn dieses Forums gesagt habe, ist die einzige wirkliche Verantwortung in Bezug auf die Rolle als Elternteil eure Wahl, sich daran zu beteiligen, den Eintritt eines neuen Fokus zu ermöglichen. Alles andere ist seine Wahl. Aber da ihr diese Realität in dieser besonderen Weise konzipiert habt, in der die Frau dazu bestimmt wurde, dem eingehenden Fokus eine Zeitlang eine Behausung zu geben, den eingehenden Fokus auszutragen, ist das euer Entwurf und Plan. Es ist die Wahl dieses Individuums, ob sie es tut oder nicht. Es ist einem Energieaustausch sehr ähnlich. Er kann nicht geschehen, wenn das physisch fokussierte Individuum das nicht wählt und bereit ist sich daran zu beteiligen.

Es kann gesagt werden, dass man ein Kind möchte, wie in der gestellten Frage, aber was ist, wenn sich das Individuum an diesem Austausch und dieser Vereinbarung, einem neuen Fokus einen Platz zu geben, beteiligen will und entdeckt, dass es erschaffen hat, physisch dazu nicht in der Lage zu sein? Kann man das ändern? Ja, man kann. Wird das leicht sein? Nein, das wird es nicht. Aber es kann sich ändern. Ist der erste Aspekt, der in der Frage offensichtlich ist, das Kämpfen? Ja. Die Aussage selbst ist bemühungsschwanger. Was tue ich? Stimmt das? Ist das falsch? Soll ich das tun? Soll ich das nicht tun? Habe ich recht? Liege ich falsch? Drücke ich mich richtig aus? Bin ich tauglich dafür? Darf ich es für mich in Anspruch nehmen? Die Aussage selbst stinkt nach Schwierigkeiten und Bemühung. Ist es das deswegen auch? Ja, bestimmt. Wie könnt ihr damit umgehen? Schritt für Schritt.

Jetzt, bevor ich mich mit diesen Aspekt befasse, lasst mich auch sagen, dass, wenn ich davon rede, eine Situation Schritt für Schritt zu ändern - insbesondere schwierige Situationen, die viel mehr Oppositionsenergie enthalten – glauben die meisten Individuen, dass das sehr lange dauern muss. Das stimmt nicht. Zeit ist kein so wichtiger Faktor. Handeln ist wichtig. Und ungeachtet dessen, wie viel sich von euch an einer kollektiven Energie beteiligten oder von ihr beeinflusst wurden oder sie sogar selbst zum Ausdruck gebracht haben, ist das nicht von Bedeutung. Es ist keine Anhäufung, der etwas gegenüberstehen muss, das genauso lang dauert, um es rückgängig zu machen. Was ihr jahrelang gemacht habt, bedarf nicht großer Mengen Energie. Ihr macht es automatisch, es geht deswegen sehr leicht. Anfänglich kann es herausfordernd oder schwierig sein, diese Energie zu ändern, aber nur weil es ungewohnt und anders ist und somit mehr Aufmerksamkeit erfordert, wie eben das Lernen jeder neuen Fertigkeit anfänglich mehr Aufmerksamkeit, mehr Bemühung, mehr Energie erfordern wird. Sobald ihr es gelernt habt, wird es auch automatisch ablaufen. Und es erfordert sehr wenig Energie, wenn es einmal zur Gewohnheit geworden ist.

Am Anfang kann es Schritt für Schritt konzentrierter Energie und Aufmerksamkeit bedürfen, aber das heißt nicht notwendigerweise, dass es lange dauert. Ihr könnt sehr schnell eine Gewohnheit entwickeln. Ihr könnt eine gute Gewohnheit genauso schnell und leicht erzeugen wie eine schlechte. Sie sind ein und dasselbe. Sie sind die gleichen Energien, sie sind die gleichen Aktionen. Es ist Wiederholung, und was wichtig für euch ist. Das ist ein sehr bedeutender Faktor. Der erste Aspekt, der erste Schritt ist, aufhören zu fragen. Das ist die erste Aktion. Aufhören in Frage zu stellen und in Zweifel zu ziehen. Euch nur zu fragen, was ihr wirklich wollt, und wie wichtig es ist. Das sind die einzigen zwei Fragen, die wichtig für euch sind. Was will ich und wie wichtig ist es für mich? Sobald ihr geklärt habt, was ihr wollt und wie wichtig es ist, geht es darum, alles weitere Fragen einzustellen.

Ein Beispiel, ich will Mutter sein. Ich will meine eigene Familie. Ich will schwanger sein und ein Kind gebären. Gut. Alle weiteren Überlegungen alle anderen Kinder, alle anderen Handlungen betreffend, sind jetzt hinfällig. Ihr habt definiert, was ihr wollt. Jetzt, wie wichtig ist dieser Wunsch für euch? Ist er wichtig genug, eure Aufmerksamkeit wirklich auf euch zu richten und die Energie auszudrücken, um euch zu erlösen? Ist es so wichtig für euch? Das ist eine bedeutende Frage, denn hier geht es darum, sich seinem Selbst zu öffnen und wirklich zu sich zu stehen. Ein Kind oder eine Familie kann nicht wichtig genug sein, sozusagen diesen Preis zu bezahlen. Wenn es so wichtig ist, ist der nächste Schritt anzufangen zu tun. Das Handeln besteht darin, die Aufmerksamkeit weg von allem zu richten, was außerhalb von euch ist, was die Schwierigkeiten und die Zweifel und die unzähligen Wahlmöglichkeiten mit sich bringt, sondern auf euch selbst zu richten.

Denkt an die Formel. Äußerst wichtig. Äußerst wichtig. Unterstreicht das fünf Mal. Die Formel: ihr projiziert, ihr reflektiert und ihr wählt, außer ihr setzt euch nicht bewusst damit auseinander, dann reagiert ihr. Die Formel. Es gibt keine Unterteilung oder Trennung zwischen dem, was ihr projiziert und dem, was ihr reflektiert. Es ist eine Welle. Stellt euch vor, ihr steht am Strand und schaut den Meereswellen zu. Wie schaut die Bewegung der Welle aus? Eine fließende Bewegung. Sie hebt sich, sie bricht, sie senkt sich und beginnt von Neuem. Es ist eine fließende Bewegung. Dasselbe gilt für die Formel. Ihr projiziert, und ihr beginnt zu manifestieren, was ihr nach außen projiziert. Es erreicht den Höhepunkt mit dem Reflektieren, der Manifestation, und kommt zu euch zurück. Es ist ein Kreis. Jeden Aspekt, jedes Atom, alles was ihr wahrnehmt und in eurer Realität verwendet, habt ihr projiziert. Ob es äußere Manifestationen, andere Individuen, Situationen sind oder euer eigenes Körperbewusstsein, das euch auch reflektiert, da jede physische Manifestation ein Reflektieren ist. Das schließt euch mit ein, da ihr auch eine physische Manifestation seid.

Jede physische Manifestation ist ein Reflektieren dessen, was ihr projiziert. Deswegen ist das die Basis eurer ganzen Realität, von allem, was ihr genießt, was ihr mögt, all dem, was ihr wollt, was ihr hasst, was euch unangenehm ist und was ihr nicht wollt – all das. Die Basis davon ist, was ihr projiziert. Der erste Schritt besteht deswegen darin, sich dessen bewusster zu werden. Und wie gesagt ist die Formel sehr flexibel. Ihr könnt euch ihr von der einen oder der anderen Seite nähern. Es ist nicht notwendig, dass ihr von der Projektion zum Reflektieren zur Wahl oder Reaktion geht. Ihr könnt von der Reaktion ausgehen und zum Reflektieren und weiter zur Projektion gehen. Worauf reagiere ich? Das Reflektieren. Ich reagiere darauf, was ich sehe. Ich reagiere darauf, was ich erlebe. Was ihr seht und erlebt ist das Reflektieren. Wenn das das Reflektieren ist, was mache ich? Darauf achten, was ihr fühlt und tut, nicht auf eines allein. Nur eines davon zu beachten, führt euch zu falschen Schlüssen und löst wahrscheinlich Assoziationen aus und ihr erlebt nicht Jetzt-Gefühle sondern Früher-Gefühle. In Kombination und Harmonie mit einander darauf zu achten, was ihr tut und was ihr jetzt fühlt und darauf, welche Einflüsse dabei wirken, das ist der Anfang zu erkennen, was ihr projiziert, und deswegen, was ihr erschafft.

Wir kommen wieder zur verdrehten Entwicklung weiblicher Energie zurück. Ein wichtiger Faktor besteht darin, dass es einige Aspekte eurer Handlungen gibt, mit denen ihr als weibliche Individuen jetzt nicht viel vertrauter seid als jemals davor. Eine davon betrifft sexuelles Handeln. Für Jahrtausende seid ihr als weibliches Geschlecht durch das männliche Geschlecht in sexuelle Aktivität eingeführt worden. Mit eurer neu entdeckten und neu gelebten Gleichheit ist das eine Aktion, die ihr nicht in Bezug auf Gleichheit erforscht und entwickelt habt so wie andere Aktionen. Deswegen, wenn ihr fragt, was mache ich, was fühle ich und welche Art von Energie projiziere ich, ist der sexuelle Aspekt ein bedeutender, besonders in Bezug auf Fruchtbarkeit, da das ein Teil davon ist. Wenn einem Individuum die eigene Sexualität nicht angenehm ist, es damit unzufrieden ist und es nicht von der eigenen Sexualität, seinem sexuellen Ausdruck und seiner sexuellen Erfahrung überzeugt ist, trägt das dazu bei, da das ein Teil des Fruchtbar-Seins ist. Und ich würde sagen, dass einer bedeutenden Mehrheit der weiblichen Individuen, ob sie sich nun an dieser kollektiven Energie beteiligen oder nicht, zur Zeit Sexualität nicht angenehm ist oder sie nicht überzeugt von ihrem eigenen sexuellen Ausdruck oder Erleben ist.

Deswegen ist das ein Anfangspunkt für die Frage, welche Art von Energie projiziere ich. Wenn euch eure eigene Sexualität nicht angenehm ist, trägt das zu Funktionsstörungen bei, zusätzlich zum Faktor Gleichheit. Es geht auch darum sich zu fragen, was ist meine Motivation? Wenn ich wirklich ein Kind haben will, und ich vom tiefsten Inneren aus mit diesem Kind rede und akzeptiere was auch immer dieses Wesen wählt, oder welche Erfahrungen es hat, ist es viel leichter die physische Manifestation Unfruchtbarkeit zu ändern.

Was ich jetzt gesagt habe gilt für Individuen, die bereits unfruchtbar sind, nicht für alle weiblichen Individuen, da es offensichtlich ist, dass es viele, viele, viele weibliche Individuen gibt, die keine Schwierigkeiten damit haben, Kinder zu bekommen und auch nicht unbedingt ganz zufrieden mit ihrer Sexualität oder sexuellen Aktivität sind. Aber sie haben die Situation der physischen Manifestation von Unfruchtbarkeit nicht erschaffen. Seid euch also darüber im Klaren, dass sich das, was ich zu diesem speziellen Aspekt sage, sich im Wesentlichen auf diese Individuen bezieht. Die Methode, sich damit zu befassen ist deswegen im Wesentlichen an diese Individuen angepasst.

Und es genügt nicht, sich nur damit zu befassen. Es erfordert Handlung. Die dazu notwendige Handlung besteht darin - und zwar nur vorübergehend - die Aufmerksamkeit auf alles zu richten, was ihr tut und herauszufinden, welche Handlungen ihr jeden Tag setzt, die zu dieser Manifestation beitragen und zu diesem Massenausdruck und Anhängsel Gleichheit beitragen. Welche Handlungen mache ich Tag für Tag? Ich kann nicht genug betonen, wie alles, was ihr tut, miteinander verbunden ist. Deswegen, ungeachtet des Inhalts, ungeachtet dessen, was es ist, das ihr tut, wie ihr euch anzieht, wie ihr mit anderen Individuen interagiert, wie ihr eure Wäsche wascht, wie ihr den Tisch deckt, es gibt einen Grund für jede Handlung, die ihr setzt. Es gibt Einflüsse, die zum Ausdruck kommen, und das ist der Grund, weshalb ihr diese Aktion in der Weise tut, in der ihr sie tut. Was mache ich, das energetisch dazu beiträgt, was ich nicht will? Und wie stark konzentriere ich mich auf das, was ich nicht will? Was mache ich, das mich verleugnet?

Ein offensichtliches Beispiel: ein Individuum, das die Manifestation von Unfruchtbarkeit erlebt, hat eine starke Zuneigung zu Kindern, genießt es, mit Kindern zusammen zu sein und fühlt sich von Kindern angezogen. Aber erlaubt sich das Individuum, sich frei auszudrücken oder richtet es sich danach, was die Eltern der Kinder meinen? Verleugnet es sich oder macht das, was andere Individuen für geeignet oder nicht halten?

Geht ihr mit anderen Kindern frei und liebevoll um, weil ihr das gern tut? Oder ist es wie ein Zwang mit ihnen zu tun zu haben, da euch das abgeht? Deswegen schnappt ihr nach anderen Kindern.

LYNDA: Harte Fragen.

ELIAS: Behandelt ihr andere Erwachsene mit eigenen Kindern in einer Haltung von Annahme und Offenheit, oder versucht ihr ihnen zu sagen, wie sie mit ihren Kindern umgehen sollen? Und auch wenn ihr nicht versucht sie zu belehren, meint ihr für euch und bewertet, dass ihr es besser wisst?

Das ist eine fragwürdige Motivation. Es ist nicht wirkliche Motivation. Diese Arten von Äußerungen verstärken die Energie, die ihr nicht wollt. Seid ihr liebevoll zu euren Tieren, wie zu einem Kind, oder schränkt ihr sie ein? Denn all diese Handlungen sind automatische Äußerungen, die euch reflektieren, was ihr tut, welche Art von Energie ihr projiziert: euch zu schützen, da ihr euch meistens schon verurteilt, euch abzuschirmen, in Frage zu stellen, Schwierigkeiten zu haben. Das sind alles Faktoren, und es sind bedeutende Faktoren. Deswegen steht am Anfang anzuerkennen, dass ihr es wert seid, dass ihr es verdient, und dass es nicht erst verdient werden muss.

Wirklich ein Kind zu wollen, bedeutet nicht, dass ihr es verdienen müsst, indem ihr nett zu anderen Individuen seid oder gut und edel seid. Ihr verdient es, weil ihr geboren wurdet. Deswegen ist es schon euer angeborenes Recht. Das ist der Unterschied zwischen Zielorientierung und dem starken Fühlen, das dem wirklichen Selbst entspringt, dass ihr es schon besitzt. Ihr besitzt schon zahllose Wesen, die willig sind, diese Vereinbarung einzugehen. Es ist eure Wahl, ob ihr es macht oder nicht. Euer Körper bekämpft euch nicht. Er ist nicht euer Feind, und ihr werdet nicht belagert. Euer Körper ist ein Reflektieren von euch genauso wie jede physische Manifestation. Deswegen ist es eine Frage dessen, sich wirklich zu erlauben, wirklich offen und ehrlich zu sein und festzustellen, worin liegt meine Bedrohung? Was nehme ich wahr, dass meine eigenen Konsequenzen sind, die ich mir gegenüber zum Ausdruck bringe?

Erinnert euch daran, dass Konsequenzen Erfindungen eurer Wahrnehmung sind. Sie sind nicht real. Ihr könnt sie dazu machen, dass sie real sind, aber sie sind in keiner Situation real. Sie sind Erfindungen eurer Wahrnehmung. Aber das heißt nicht, dass Individuen nicht Konsequenzen leben, oft und immer wieder. Ihr macht das wirklich. Es geht darum zu erkennen, dass Konsequenzen nicht absolut sind. Ihr müsst sie nicht zum Ausdruck bringen. Ihr könnt sie hinauswerfen. Es ist wichtig, Bedrohung zu untersuchen, denn wenn ihr reflektiert, was ihr nicht wollt, könnt ihr sicher sein, dass ihr das macht, weil ihr von irgendeiner Bedrohung beeinflusst seid, die ihr noch nicht erkennt, die aber präsent ist, weil das diese Art von Energie motiviert, dass ihr erschafft, was ihr nicht wollt.

Ich möchte jedes Individuum, das diese Art von Manifestation erzeugt, aufmuntern, denn es ist nicht absolut und kann sich ändern. Es ist nicht irreversibel. Ungeachtet was eure Wissenschaften sagen, gehört euer Körper euch, und er kann sich in jeglicher Hinsicht regenerieren, viel weitgehender als alle eure Wissenschaften erkennen. Eure Technologie ist nicht so gut, dass sie eure gesamte Realität schon erkennt. Es gibt viele Aspekte eurer Realität und eurer physischen Existenz, die sie in Verlegenheit bringen.

Drückt euer Gefühl wert und einer Sache würdig zu sein aus und bringt das in Handlungen wirklich zum Ausdruck, auch wenn ihr es anfänglich nicht glaubt, und belohnt euch für euer bloßes Sein. Es ist nicht notwendig, irgendetwas dafür zu tun, um euch zu belohnen. Wählt irgendeine physische Manifestation, die wichtig für euch ist. Eine Manifestation, die fast für alle von euch wichtig ist, ist Geld. Gebt euch öfters innerhalb eines Tages wirklich einen Euro als Belohnung, weil ihr verdient es, und zwar nur aus dem Grund, dass ihr atmet. Ihr existiert, ihr habt heute geatmet, ihr verdient deswegen einen Euro. Und ihr verdient öfters am Tag diesen Euro.

Und gebt nicht das ganze Geld aus. Es ist Ausdruck eurer Anerkennung. Ich würde sogar meinen, ihr sollt sechs Monate lang gar nichts ausgeben, nur weiter sammeln. Zählt am Ende der sechs Monate, wie viel Euro ihr euch jeden Tag gegeben habt. Das ist der Haufen, den ihr aus keinem anderen Grund verdient habt als dem, dass ihr atmet. Und am Ende der sechs Monate könnt ihr dieses Geld dazu verwenden, euch ein neues Geschenk nur für euch kaufen – was auch immer euch wichtig ist - als weitere Anerkennung dessen, dass ihr etwas nur aus dem Grund verdient, dass ihr atmet.

LYNDA: Das ist wunderbar. Ich wollte gerade einen Witz machen und sagen, dass wir nur mehr neunzehn weitere Fragen haben!

ELIAS: HA HA HA HA!

LYNDA: Aber diese wunderbare Antwort von dir hat allerdings mehrere Fragen beantwortet würde ich sagen. Das Team und ich werden uns das anschauen.

Und das ist das Beste!

ELIAS: HA HA HA HA AH HA!

LYNDA: Vielen Dank.

ELIAS: Sehr gern geschehen, meine liebe Freundin (lacht). Und übermittle dem Team meine Anerkennung und meine Grüße. HA HA HA HA HA HA!

LYNDA: In Ordnung.

ELIAS: Sehr gut, meine liebe Freundin, ich freue mich auf unser nächstes Treffen und gebe euch allen meine Zuneigung.

LYNDA: Danke.

ELIAS: Au revoir.

Elias geht nach 1 Stunde, 21 Minuten.