Sitzung 1167


"Übung: Was ist eure am meisten gewohnte automatische Reaktion?"
"Was ihr TUT"



Samstag 26. Oktober 2002 (Gruppe/Fresno)
Teilnehmer: Mary (Michael), Anet, Arthur, Bobbi (Jale), Cathy (Shynla), Dale, Daryl (Ashrah), Debi (Oona), Denise, Douglas (Dona), Fran (Sandel), George (Bethetee), Jim H (Trecia), Jim S, Jo (Tyl), Jody, Karen (Ziva), Kathleen (Beth), Laura (Belagia), Luana (Alika), Mavis (Mouve), Norm (Stephen), Pat (Fryolla), Paul H (Caroll), Paul T (Xutrah), Reta (Dehl), Rodney (Zacharie), Ron (Olivia), Sabrina (Stencett), Sangshin Kim, Sharon (Camdon), Sheri (Milde), Steve (Lambert), Wendy (Myiisha)
Elias kommt um 14:04 an. (Ankunftszeit 28 Sekunden.)

ELIAS: Guten Nachmittag!

GRUPPE: Guten Nachmittag!

ELIAS: (Kichert) Heute werden wir miteinander interaktiv sein und als unser Thema "eure meistgewohnte automatische Reaktion" behandeln. (Stöhnen und Lachen von der Gruppe)

SHARON: Elias, es ist Schuldgefühl.

ELIAS: Ist das deine häufigste gewohnte automatische Antwort, die du in deinem ganzen Fokus erlebt hast?

SHARON: In meinem ganzen Fokus, und nicht nur neuerdings?

ELIAS: In deinem GANZEN Fokus.

SHARON: Es ist immer noch Schuldgefühl.

ELIAS: Aber was ist die Reaktion?

SHARON: Hmm, ich verstehe nicht.

ELIAS: Das ist die Emotion; was ist die Aktion?

SHARON: Selbstherabsetzung.

ELIAS: Und was tust du, wenn du dich selbst herabsetzt?

PAUL H: Schlimm, schlimm, schlimm! (Lachen)

SHARON: Genau - schlimm, schlimm, schlimm.

ELIAS: Was machst du?

SHARON: Was ich mache? Ich brauche mich nur wieder selbst herabsetzen, wie ein Hamster ins Laufrad springen und mich für unwert halten.

ELIAS: Und sabotierst dich so im Laufe des Tages immer wieder.

SHARON: Genau, immer wieder.

ELIAS: Gut. Das ist eine Reaktion.

RODNEY: Wäre ein passendes Beispiel, dass ich mit Höflichkeit und Umgänglichkeit Leute dazu bringe mich zu mögen?

ELIAS: Ja. (Kurze Pause) Gebt weitere Beispiele eurer meistgewohnten automatischen Reaktion.

PAT: Sich für die Handlungen anderer, meiner Familie, verantwortlich zu fühlen.

ELIAS: Und was TUST du?

PAT: Also, neuerdings habe ich versucht, meine Nase aus ihren Angelegenheiten herauszuhalten!

ELIAS: Ah, also mischst du dich ein! (Lachen)

PAT: Ich kann es aber schon besser, NICHT aufdringlich zu sein!

ELIAS: Ich frage keinen von euch was ihr jetzt macht, um irgendwelche eurer Handlungen zu korrigieren. Ich frage nur, was ist eure gewohnteste automatische Reaktion.

PAT: ja, ich mische mich ein. (Lachen)

ELIAS: Shynla?

CATHY: Ich kann nichts vollbringen. (Elias nickt) Ich kann nicht vollbringen, was auch immer sich mir präsentiert. Ich denke, "Oh Gott, ich kann das nicht."

ELIAS: Und deswegen handelst du nicht.

CATHY: Nun ja, im Großen und Ganzen...

ELIAS: Du unterdrückst dich. Gut.

KATHLEEN: Kann es vielleicht auch Sexualität betreffen?

ELIAS: Ja.

KATHLEEN: Wann du "gewohnteste automatische Reaktion", sagst, denke ich, dass du allgemeiner alle Menschen meinst. Ich denke da an die Orgasmus-Reaktion als etwas ganz gewohntes und automatisches.

ELIAS: Als Aktion oder Nicht-Aktion?

KATHLEEN: Als nicht stattfindende Handlung. (Lachen)

ELIAS: Gut.

KATHLEEN: Kann das auch automatisch sein, wenn keine Handlung stattfindet?

ELIAS: Ja!

RETA: Ich bin Dehl. Ich glaube, dass ich bedauere, mein eigenes Leben nicht voll auszukosten und immer zuerst an die Kinder und den Ehemann zu denken und nicht zu mir zu kommen.

ELIAS: Deine automatische Antwort, die du identifizierst, ist also Bedauern.

RETA: Ja, richtig.

ELIAS: Gut.

LAURA: Ich bin Laura und ich würde sagen, dass es darin besteht, die richtige Handlung oder den richtigen Gedanken zu erkennen zu versuchen und einfach zu meinen, dass es eine richtige und eine falsche Reaktion gibt.

ELIAS: Das ist wirklich sehr verbreitet. (Lächelt und nickt)

DARYL: Ich bin Ashrah und die Reaktion ist "Ich mag das nicht", (Elias lächelt und nickt) und dann versuche ich es zu ändern.

ELIAS: Richtig. Ja?

ARTHUR: Arthur; meine automatische Antwort wäre, dass ich weiß, was andere Leute denken. (Elias nickt) Ich schätze, das ist es.

ELIAS: Gut.

LUANA: Ich bin Luana. Ich glaube, meine ist Rückzug.

ELIAS: Also verhinderst du die Interaktion.

LUANA: Ja, Trennung von mir und was auch immer das Problem ist.

NORM: Ich bin Stephen, und ich glaube, in den letzten paar Jahren ist meine automatische Reaktion, in allem die Schönheit zu sehen. (Elias nickt ihm zu.)

DEBI: Ich bin Debi. Ich glaube, ich habe viele. (Elias kichert) Eine davon hat mit "immer zu vergleichen" zu tun. Alles, was ich tue, ist von Vergleichen her motiviert. Alle meine Gedanken, jede Wahl hängt davon ab, was die anderen dazu sagen werden oder wie es dich beeinflussen wird und wie möchtest du es machen und wie machen sie das, und was sie von mir halten, und so. Dann fühle ich mich, als hätte ich keine Wahl, weil ich nicht herausfinden kann, was jeder will. (Elias lächelt und nickt ihr zu.)

RON: Ein gutes Beispiel, Deb.

FRAN: Vergleichsweise gesprochen... (Lachen)

ELIAS: Macht weiter.

LUANA: Und was ist mit Urteilen? Das könnte hier dazupassen.

ELIAS: Wir sprechen über die persönlichen Beispiele. Schaut auf euch. Erkennt in euch, was ihr als eure häufigste automatische Antwort anseht.

LUANA: Wir nähern uns alle vom Negativen her. Es gibt ja auch die positive Seite.

ELIAS: Stephen hat etwas genannt, das ihr als positiv bezeichnet.

LUANA: Freude ist bestimmt eine positive Handlung.

ELIAS: Als automatische Reaktion?

LUANA: Manchmal. (Elias nickt.)

RETA: Wieder Dehl. Ich habe gestern ein Programm über die Medien angesehen, und sie besprachen, wie negativ Medien in den Vereinigten Staaten immer sind. Eine Frau rief an und sagte: "Ich möchte wissen, warum ihr hier lebt und was gut daran ist." Für die meisten von uns ist das zweitrangig. Danach erzählten die Medienleute, warum sie Amerika lieben. Es war ganz ... sie sollten das öfter machen, weil, es war so schön zu hören, dass sie das tun, um uns zu helfen, aber sie machen es so negativ.

JO: Ich bin Tyl, und ich glaube, dass eine meiner automatischen Reaktionen die Wahrnehmung oder das Urteil ist, bevor ich auf etwas als schön oder schrecklich reagiere. Es ist vielleicht nur ein kleiner Zwischenschritt, den ich nicht einmal als meine erste automatische Reaktion erkenne.

ELIAS: Bewertung.

JO: Ja.

PAUL H: Ich bin Paul. Ich werde beide Seiten der Münze anbieten.

ELIAS: Gut.

PAUL H: Ich würde meinen, Angst Fehler zu machen, mich zu täuschen, und auf der anderen Seite unersättliche Neugier. (Elias nickt)

DENISE: Ich bin Denise. Alles, was ich sehe, scheint neuerdings ein Beweis des Wandels zu sein. Bei jeder Gelegenheit sage ich: "Das ist der Wandel." Es ist alles ein Beweis des Wandels, von dem wir reden. Alles, das für positiv und negativ gehalten wird, steht in Bezug zum Wandel.

ELIAS: Und was ist deine persönliche automatische Reaktion, die dir am vertrautesten ist?

DENISE: Positiv oder negativ?

ELIAS: Das ist nicht wichtig.

DENISE: Ich glaube, nicht gut genug zu sein - egal wie gut man ist, man ist nie gut genug.

ELIAS: Streben.

PAUL T: Ich bin der andere Paul. Unaufmerksamkeit.

ELIAS: Ah!

PAUL T: Auf das, was um mich herum im Augenblick geschieht, nicht zu achten - ungeachtet dessen, was es ist. Nicht im Jetzt zu sein.

ELIAS: Gut.

RON: Meine automatische Reaktion ist keine Reaktion. (Lachen und Beifall)

ELIAS: Das ist auch eine Reaktion! (Grinst und nickt)

Gut! Ihr habt nun automatische Reaktionen gehört, die ihr am meisten gewohnt seid. Wie wertet ihr das jetzt aus, wenn ihr eure Aufmerksamkeit auf euch richtet und euch zu untersuchen erlaubt, welche Motivation hinter diesen automatischen Reaktionen steht? (Pause)

CATHY: Meine wäre Angst.

ELIAS: Das ist eine recht allgemeine Aussage!

WENDY: Ich bin Wendy. Sehr, sehr oft versuche ich herauszubekommen, was die Leute denken und warum sie das machen, was sie tun, und ich glaube, die Motivation ist, mich zu schützen. (Elias nickt zu)

ELIAS: Gut. Und Shynla, gehe genauer darauf ein.

Wir machen eine Übung und sie hat einen Sinn. Der Anfang der Übung dient dazu, eure stärkste automatische Reaktion zu identifizieren. Das erlaubt euch, etwas von euch zu untersuchen, euch mit dem anzufreunden, was ihr TUT, denn ihr WÄHLT, was ihr TUT, ihr erkennt nur nicht, dass ihr wählt, was ihr tut.

Der nächste Schritt in dieser Übung besteht darin zu identifizieren, was diese automatischen Reaktionen motiviert. Damit erlaubt ihr euch, mit euch vertrauter zu werden und könnt den Prozess erkennen, wie ihr vertraut mit euch werdet. Das erfordert konkrete Einzelheiten, nicht allgemeine Feststellungen. EURE wichtigste Frage, die ihr euch stellt, ist "Warum", und eure am wenigsten beantwortete Frage ist "Warum." Weil ihr nicht genau und konkret mit euch umgeht, euch nicht erlaubt, darauf zu achten, was ihr eigentlich macht, was euch motiviert und beeinflusst, was ihr tut.

CATHY: Es ist einfach zu schwierig! (Lachen, und Elias nickt)

ARTHUR: Oft, Elias, glaube ich, dass mich die anderen Leute beeinflussen und nicht ich mich.

ELIAS: Und achtest nicht auf dich!

ARTHUR: Ja.

ELIAS: Und das ist für die meisten Individuen wirklich ganz normal. Eure Aufmerksamkeit wird zu anderen Individuen hin projiziert, und ihr achtet nicht auf euch. Oder ihr glaubt, auf euch zu achten, wenn ihr im Moment auf eine Handlung oder ein Ereignis achtet.

STOP jetzt! Wo ist eure Aufmerksamkeit? Ihr alle!

RODNEY (und mehrere andere): Bei dir.

ELIAS: Richtig!

PAUL H: Beim Motorrad. (Der Klang eines vorbeifahrenden Motorrads war zu hörten, als Elias die Frage der Gruppe stellte. Gelächter, und Elias bestätigt mit einem Nicken.)

ELIAS: Wo seid ihr, wenn ihr auf mich achtet? (Pause)

RODNEY: Ich versuche zu verstehen, was du sagst. (Lachen)

ELIAS: (lächelt) Ganz einfach gesagt, das tust du nicht.

KATHLEEN: Ich möchte dich fragen, wie man das Warum erkennen kann, weil du meine Aufmerksamkeit dorthin gelenkt hast, dass ich viele meiner automatischen Verhaltensweisen sehe, und es sehr hilfreich ist zu wissen, dass man zuerst das Warum untersuchen soll. Jetzt stecke ich irgendwie beim Warum fest, und brauche Hilfe, das Warum zu erkennen um weiterzukommen.

ELIAS: Ich verstehe was du sagst, aber das Warum ist bedeutungslos...

KATHLEEN: Du hast gesagt, es sei wichtig.

ELIAS: Nein, ich habe gesagt, dass das eure häufigste Frage ist. Es ist eure bedeutendste Frage. In euren Auswertungen ist das eure größte Frage: Warum?

WENDY: Aber sie ist bedeutungslos?

ELIAS: Ja.

FRAN: Wir sollen fragen: Wie?

ELIAS: Und "Was?". Nicht unbedingt warum, denn diese Frage, wie ich gesagt habe, beantwortet ihr nicht; und ihr stellt mir die Frage noch einmal: "Erkläre mir, wie man die Frage ‚Warum?' beantwortet, da es mir schwer fällt, die Frage ‚Warum?' zu beantworten." Denn euch ALLEN fällt es schwer, die Frage zu beantworten, weil die Frage "Warum" euch nicht dazu bringt, eure Aufmerksamkeit euch zuzuwenden und euch selbst Fragen zu stellen und euch selbst zu evaluieren.

Wenn ihr euch aber zuerst fragt "Was TUE ich?", achtet ihr aufs Jetzt, was ganz wichtig ist. Sobald ihr auf das Jetzt achtet, wenn ihr euch fragt "Was TUE ich?", fangt ihr an zu evaluieren. Ihr könnt zu euch in genau diesem Moment sagen: "Ich höre Elias zu. Ich sitze in einem Raum. Ich gebe Acht." Wo ist eure Aufmerksamkeit in Bezug auf euch? Was ist eure Motivation? Eure Motivation, in diesem Raum anwesend zu sein und am Gespräch mit mir teilzunehmen, besteht darin, mit euch vertrauter zu werden.

Wo ist eure Aufmerksamkeit, jeder für sich, in Bezug auf euch selbst? Das ist wichtig, weil die meisten der gegenwärtig in diesem Raum Anwesenden die Orientierung Common haben und am wenigsten gewohnt sind, gleichzeitig auf das, was außerhalb und innerhalb von ihnen geschieht, zu achten und euch auch eurer eigenen Präsenz und eurer eigenen Manifestation bewusst zu sein.

Spürt ihr eure Füße?

PAT: Jetzt schon! (Lachen)

ELIAS: (Kichert) Seid ihr euch eures Haars bewusst?

KATHLEEN: Ist das also eine weitere Art der Selbstherabsetzung, Common zu sein und mehr auf Außen zu achten als...

ELIAS: Nicht unbedingt. Aber ihr wandelt euch, und wie wollt ihr euch wandeln, mit großen Schwierigkeiten oder ganz leicht? Und die METHODE, (Lachen) sich leicht zu wandeln, besteht darin, auf sich selbst zu achten.

Ich bin mir wirklich dessen bewusst, dass ich diese Aussage von Beginn dieses Forums an gemacht habe, und ich bin mir auch bewusst, dass die meisten Individuen dieses Forums nicht verstehen, was ich damit sage. Ihr hört mich das sagen und nach unseren Unterhaltungen redet ihr miteinander und überlegt, was das heißt, auf sich zu achten?

Und ich nenne euch die Methode: Achtet auf das, was ihr eigentlich im Moment macht und fragt euch - besonders dann, wenn ihr Schwierigkeiten habt, euch selbst herabsetzt oder ganz allgemein Angst habt - und ergreift die Gelegenheit, konkret und genau zu fragen, z.B. worin besteht jetzt in diesem Moment meine Angst? Was TUE ich in diesen Moment?

Die von euch, die die Orientierung Soft haben, können "TUN" viel leichter verstehen als die, die Common oder Intermediate sind, weil es Teil der Sprache von Soft ist - nicht "Was erschaffe ich?", sondern eben "Was tue ich?" Wenn man Individuen der Orientierung Soft fragt: "Was erschaffst du?", wird ihre Reaktion oft sein: "Ich weiß es nicht". (Lachen) Wenn ihr sie aber fragt: "Was tust du?", werden sie euch das gerne erklären.

Es ist wichtig, diese Frage auch denen von euch zu stellen, die Common und Intermediate sind, weil ihr auch tut, und die Terminologie "Was erschaffst du" in eurer Sprache schon so abgedroschen ist, dass ihr nicht mehr darauf achtet. Es ist nur ein Konzept.

Was erschafft ihr? Ja?

FRAN: Gut, ich schaffe eine wunderbare Erfahrung der Freundschaft, mit diesen ganzen Leuten zusammen zu treffen, die mir sehr vertraut sind.

ELIAS: Ah, und ich kann dir sagen, dass du in diesem Moment in der Tiefe deiner selbst das nicht glaubst! (Lachen)

FRAN: Ich bin erwischt worden! (Lachen)

ELIAS: Du glaubst, dass viele Individuen aus eigenen Stücken zusammen gekommen sind und du auch da bist und dich beteiligst und dich glücklich schätzt, aber dass du eigentlich nicht all das erschaffen hast.

Also was TUST du?

FRAN: Ich bin hier; Ich weiß nicht!

ELIAS: Du sitzt in einem Raum; du sprichst mit mir. Du wertest verschiedene Aspekte von dir aus. Du denkst nach...

FRAN: Ja, wie gewöhnlich.

ELIAS: um auszuwerten, zu evaluieren.

Wie wendest du deine Aufmerksamkeit dir zu? Indem du darauf achtest, was du tust.

Für viele von euch kann ein Hinweis sein, was ihr fühlt. Eure Gefühle können einen Ausgangspunkt darstellen, weil eure Gefühle identifizierbar sind. Nicht zur Gänze, weil ihr auch eure Gefühle verallgemeinert und das stärkste Gefühl auswählt und meint, dass ihr nur ein Gefühl erlebt. In Wirklichkeit gewährt ihr euch größtenteils dauernd Kommunikationen über eure Gefühle, von denen viele gleichzeitig sind, was viele Gefühle erzeugt. Aber ihr achtet nicht darauf und meint deswegen, dass ihr euch neutral fühlt oder gerade nichts fühlt. (Pause)

(Sanft) Meine Freunde, wie wollt ihr wirklich schätzen - was der Ausdruck von Liebe ist - wenn ihr euch dessen unbewusst seid, was ihr zum Ausdruck bringt? Und wenn ihr euch wirklich kurze Erfahrungen echter Wertschätzung erlaubt, wie wollt ihr sie aufrechterhalten, wenn ihr nicht darauf achtet, was ihr erzeugt? Strebt ihr das nicht alle an?

(Sieht Denise an) Ist das nicht deine automatische Reaktion, zu streben?

DENISE: Si! (Lachen)

ELIAS: Würde ich jetzt irgendjemand von euch in diesem Forum fragen, "Was möchtest du? Was ist dir am Wichtigsten?", dann würdet ihr mir alle antworten, dass ihr Freude und Liebe und Glück wollt. Ihr gewährt euch flüchtige Momente und wisst nicht, wie ihr sie aufrechterhalten könnt. Aber ihr seid wirklich gut, wenn es darum geht, Schwierigkeiten, Selbstherabsetzung, Sorgen oder Schuldgefühle andauern zu lassen.

Sobald ihr eure Aufmerksamkeit einmal dem Jetzt zugewendet und euch gefragt habt "Was TUE ich?", könnt ihr eure Aufmerksamkeit darauf richten, euch zu fragen, was eure Motivation für das, was ihr im Moment tut, ist. Wenn ihr euch fragt, was eure Motivation ist, evaluiert ihr. Evaluierung informiert euch über eure Glaubensannahmen, die euch beeinflussen, und eure Beziehung zu Auslösern, die vergangene Erfahrungen sind, die ihr als absolut gültig festgeschrieben habt. So werdet ihr mit euch vertraut und erlaubt euch zu wählen.

Bevor wir nun Pause machen, möchte ich wie schon oft jeden von euch daran erinnern, dass Glaubenssysteme und Glaubensannahmen nicht beseitigt werden. Sie sind Grundaspekte dieser Realität; sie werden nicht verschwinden. Aber ihr könnt wählen.

Das Großartige dabei ist, dass ihr alle Glaubensannahmen habt, die in ALLEN Glaubenssystemen enthalten sind. Deswegen habt ihr auch die Wahl, welche Glaubensannahmen ihr ausdrücken wollt. Jede Glaubensannahme, die auf eurer ganzen Welt zum Ausdruck gebracht wird, habt ihr auch. Ihr bringt sie nur nicht alle zum Ausdruck. Ihr habt die, die ihr bevorzugt. Auch wenn sie unangenehm sind, sind sie doch bevorzugt. Aber ihr könnt eure Vorlieben verändern, oder mit euren Vorlieben weitermachen und erkennen, dass ihr immer die Wahl habt und wählen könnt, welche Glaubensannahmen ihr zum Ausdruck bringt.

Wir setzen mit diesem Konzept im Anschluss an die Pause fort, weil es viel zurechtzurücken gibt in Bezug auf eure Glaubensannahmen und welche Glaubensannahmen ihr euch auszudrücken entscheidet. Ihr könnt euch Freiheit gewähren und eure Schwierigkeiten beenden, wenn ihr eure Glaubensannahmen auf eine bestimmte Art auszudrücken wählt. Das hat damit zu tun, keine Erwartungen zu hegen. Wir werden auch diese Methode untersuchen.

Und ich rechne damit, dass ihr euch noch stärker beteiligt! (Kichert) Gut! Wir machen Pause und später weiter.

GRUPPE: Danke, Elias!

Pause um 14:40
Wiederbeginn um 15:39

ELIAS: Wir machen weiter! (Kichert) Der nächste Schritt der Übung...

MALE: Konkret und genau.

ELIAS: Richtig! Teilt Szenarien von schwierigen, unangenehmen oder konfliktträchtigen Handlungen mit, die nur euch selbst oder auch eine andere Person betreffen. Wir untersuchen zusammen, was ihr TUT, welche Motivation ihr habt, welche Einflüsse bestehen und was ihr machen könnt, um andere Entscheidungen zu wählen und etwas anderes zu TUN, das weniger Schwierigkeiten und eure Bewegung und Entwicklung leichter macht. Das sind auch Beispiele dafür, wie ihr auf euch selbst achten könnt.

Nennt also ein Beispiel.

KATHLEEN: Mich störte Rodneys Kamera, deswegen sagte ich laut: "Das stört." Das könnte ein Beispiel sein.

ELIAS: Gut. Du erfährst ein Signal: Ärger. Was ist die Kommunikation?

KATHLEEN: Dass es stört; Ich bin verärgert.

ELIAS: Das ist das Signal.

KATHLEEN: Oh! (Pause) Es lenkt meine Aufmerksamkeit von mir ab wegen meiner eigenen Wahrnehmung wie mich eine Kamera beeinflusst.

ELIAS: Gut; das ist ein Versuch! (Lachen) Du erfährst ein Signal: du fühlst dich gestört. Du reagierst automatisch mit indirekter Konfrontation. Du konfrontierst in der automatischen Reaktion das andere Individuum nicht direkt sondern wählst die automatische Reaktion der Vermeidung und indirekter Konfrontation und sagst zu dir, dass dich die Aktion des anderen Individuums stört.

Du wendest dich jetzt dir zu und fragst dich, was dich motiviert hat, das zu tun. Was du GETAN hast, war, indirekt eine Konfrontation auszudrücken. Wenn du deine Motivation untersuchst, kannst du das Gefühl des Ärgers untersuchen. Was ist das Gefühl des Ärgers? Was TUST du, das dieses Gefühl erzeugt? Nicht "Was macht Zacharie?", da kein anderes Individuum deine Gefühle ausdrücken kann; andere verursachen nicht deine Gefühle. Du erschaffst sie. Sie werden von einem Ausdruck in dir erzeugt. Zum Teil hast du ihn identifiziert - du wirst abgelenkt. Aber was liegt der Ablenkung zugrunde?

KATHLEEN: Die Motivation nicht fotografiert zu werden?

ELIAS: Richtig. Das ist gut! Du folgst mir. Du identifizierst nicht nur die Anfangsreaktion.

Du bist verärgert, da du nicht fotografiert werden willst. Untersuche jetzt das. Was in dir beeinflusst diesen Ausdruck? Du willst nicht zur Schau gestellt werden.

KATHLEEN: Ich verstehe.

ELIAS: Deswegen erzeugst du eine unmittelbare automatische Reaktion. Du hast die Motivation, die Einflüsse oder die Gründe nicht untersucht, aber du hast die automatische Reaktion erzeugt. Du kannst die automatische Reaktion erkennen, indem du darauf achtest, was du tust. Du hast untersucht, was du getan hast.

Wenn du erkennst, dass du nicht zur Schau gestellt werden willst, kannst du weitergehen und weiter forschen, da das auch ein Ausdruck von Angst ist - aber ein spezifischer Ausdruck von Angst, nämlich Bloßstellung. Weil deine Aufmerksamkeit dem anderen Individuum zugewandt ist und du dich selbst nicht sehen willst, willst du auch nicht, dass das andere Individuum dich sieht. Denn wenn du dich siehst, könnte etwas von dir zum Vorschein kommen, das ein dunkler Schatten ist, der dir nicht recht ist. (Kurze Pause) Schatten geben euch eure Tiefe.

KATHLEEN: Das hast du mir schon gesagt.

ELIAS: Ich weiß. (Lächelt, und die Gruppe lacht)

Wenn du bei dieser Untersuchung erkennst, dass diese Schatten die motivierenden und beeinflussenden Faktoren sind, und du deine automatische Reaktion ansiehst und deine Energie nicht loshaben willst und leugnest, was du im Moment zum Ausdruck bringst, und dich nicht dafür verurteilst, sondern annimmst, was du zum Ausdruck bringst, ist das das Gefühl, das ausgedrückt wird. Das ist die Botschaft, die du dir anbietest; du erkennst das.

Das heißt nicht, dass sich das Gefühl verflüchtigt, da du ja nicht versuchst es wegzuschieben. Du nimmst an. Du brauchst nicht zu schätzen oder zu lieben, was du nicht magst. Du nimmst nur an, dass das der Ausdruck ist, den du im Moment hast, und entscheidest dich, deine Energie effizient einzusetzen und die Selbstherabsetzung, die du schon zum Ausdruck bringst, nicht zu verstärken. Der Ausdruck, mit dem du in der indirekten Konfrontation automatisch reagiert hast, setzt dich herab. Denn was hast du daraufhin GEFÜHLT?

KATHLEEN: Verlegen.

ELIAS: Richtig, und du setzt dich wieder herab.

Das ist eine automatische Reaktion. Ich habe immer wieder von der Wichtigkeit gesprochen, automatische Reaktionen zu erkennen. Wenn ihr die automatische Reaktion erkennt, könnt ihr euch entscheiden, diese Energie in eine andere Richtung zu lenken. Du kannst z.B. Zacharie sagen: "Ich will nicht fotografiert werden." Das heißt nicht, dass das Fotografieren die Gruppe stört - das ist die Tarnung - aber du erkennst, dass du in dem Moment Angst vor dieser Bloßstellung hast, anerkennst diese Angst, versuchst nicht, sie wegzuschieben, versuchst nicht, deine Energie in eine andere Richtung zu zwingen, sondern drückst dich dem anderen Individuum gegenüber offen und ehrlich aus, dass du nicht fotografiert werden willst.

In diesem Szenarium bestätigst du dich, vertraust dir, zwingst deiner Energie nicht etwas auf und stärkst deine Selbstannahme. Die Angst verschwindet, da du sie ausdrückst. Du stellst bloß, was du nicht bloßstellen willst.

KATHLEEN: Kann ich dich um meinen Wesensnamen fragen? (Pause)

ELIAS: Wesenname, Beth, der auch mit einem anderen Wesen geteilt wird, das einmal an diesem Forum teilgenommen hat.

KATHLEEN: Danke.

ELIAS: Gern geschehen. (Lächeln) Ich anerkenne und ermuntere dich sehr. (Kichern)

Nennt ein weiteres Beispiel!

JO: Ich hatte dieselbe Reaktion, nur beschloss ich, Zacharie seine Sache machen zu lassen und zu versuchen, mich nicht darüber zu ärgern.

ELIAS: Gut, das ist wieder eine automatische Reaktion, mit der du versuchst, deinen Ausdruck zu ändern, damit er annehmbarer ist und somit anderen Individuen entgegenkommt. In der Nicht-Konfrontation kommt deine Motivation und Angst zum Ausdruck, Wahrnehmungen anderer Individuum von dir so beeinflussen zu wollen, dass du angenommen wirst, weil du entgegenkommend bist, und somit besteht die Tarnung darin, dass du akzeptierst. Aber eigentlich tust du das nicht, und zwingst auch deine Energie in eine Richtung, versuchst, in dir einen Ausdruck, der inakzeptabel ist, zu ändern: "Ich soll die Entscheidungen und Handlungen eines anderen Individuums annehmen, und ich merke, dass ich das nicht mache. Deswegen zwinge ich meine Energie dazu und bringe mich dazu anzunehmen." Aber das ist auch eine Vermeidung.

(Ruhig) Eure Befreiung liegt darin, euch selbst zu kennen, zu erkennen, was ihr zum Ausdruck bringt, was ihr tut, was euch motiviert und euer Tun beeinflusst, denn da liegen eure Wahlmöglichkeiten. Automatische Reaktionen sind schwarzweiß. Sie wählen nur eine Antwort, und wie sehr beschränkt euch das! Ihr habt unendlich viele Wahlmöglichkeiten.

Nennt mir ein weiteres Beispiel.

RON: Mich ärgert es, dass mich Rodney nicht mehr aus der Nähe fotografiert hat! (Lautes längeres Lachen)

ELIAS: (Zu Rodney) Olivia will gesehen werden! (Lachen)

RODNEY: Lass deine Hosen runter. (Lachen, und Elias kichert)

RON: Im Ernst, ich habe Probleme, an Gruppenaktivitäten teilzunehmen.

ELIAS: Ja! (Grinst, und Lachen der Gruppe) Und du hast die annehmbare Lösung gefunden, dich mit einem Individuum, das dasselbe macht, zusammenzutun! (Andauerndes Gelächter der Gruppe und Elias lacht laut) Was auch als Beispiel für Glaubensannahmen und deren Einflüsse gelten kann, sie anzuerkennen und nicht unbedingt zu versuchen, sie zu verändern, sondern eure Vorlieben anzuerkennen und euch zu erlauben, sie auszudrücken - aber jeder von euch beiden erwartet auch von sich, mehr teilzunehmen.

Es geht nicht darum, ob ihr mehr teilnehmen solltet oder nicht. Es ist eure Wahl und es ist nicht von Bedeutung, wenn ihr lieber nicht mehr objektiv mit anderen Individuen in der Gruppe zusammen seid. Es geht darum, eure Vorlieben zu erkennen, die jeder von euch hat.

Aber oft haltet ihr eure eigenen Vorlieben für unwichtig und sagt euch, dass sie inakzeptabel sind, da sie nicht den allgemein gültigen Vorstellungen entsprechen. Wenn ihr eure Vorlieben ausdrückt und sie im Widerspruch zur Masse stehen, können euch andere Individuen in einer negativen Weise wahrnehmen. Und das ist auch deswegen bedeutend, weil sich das mit eurer eigenen Wahrnehmung verbindet.

Oft unterscheiden sich Wahrnehmungen anderer Individuen - wie wir in unseren "secrets sessions" demonstriert haben - wirklich von euren eigenen. Was sie wahrnehmen und womit sie sich in Bezug auf euren Energieausdruck zu interagieren entscheiden, kann wirklich etwas ganz Anderes als das sein, was ihr meint, dass sie ausdrücken. Darin liegt auch die Bedeutung der Wahrnehmung jedes Individuums, weil das eure individuelle Realität erschafft.

In diesem Raum erschafft jeder von euch ein anderes Szenarium. Es kann ähnlich sein, weil ihr etwas zusammen macht und es somit einen Energieaustausch zwischen euch allen gibt. Ihr projiziert jetzt alle eine gegenwärtige Energie, aber jeder von euch empfängt die Energie aller anderen Individuen in dieser Gruppe auf seine eigene einmalige Weise. Ihr projiziert die Manifestation dieses Forums, dieser Gruppe, dieses Ereignisses durch eure eigene Linse auf eure individuelle, einmalige Weise.

Dein Beispiel, Olivia, ist wichtig, weil es ein Beispiel für Vorlieben ist. Erlaubt ihr euch, eure Vorlieben auszudrücken? Oder versucht ihr, euch dazu zu zwingen, den Vorlieben anderer Individuen zu entsprechen und damit anderen Individuen zu erlauben, euch vorzuschreiben, was ihr zu wählen habt? Freiheit oder Opfer? Wahl oder nicht?

PAT: Ich habe eine Frage ... doch keine Frage, sondern nur ein Szenarium dir vorzustellen. Ich habe eine Tochter, die sehr dominierend ist. Ich habe mit ihr zu tun, ich liebe sie und so weiter. Ich habe auch eine Schwiegertochter, die keiner von uns mag, aber wir müssen sie annehmen, weil sie jetzt Teil der Familie ist. Sie streiten miteinander.

In der Vergangenheit habe ich mich mitten in ihren Konflikt gestellt - mich einzumischen, das liegt mir (lacht) - aber ich versuche, das diesmal nicht zu tun und versuche, sie in Ruhe zu lassen. Aber jedes Mal, wenn meine Tochter zu mir kommt und jammert, beteilige ich mich doch und stelle mich auf ihre Seite. Aber dann sage ich: "Ich will nichts davon hören. Ich will damit nichts zu tun haben", und so frage ich mich bloß, was ich da mache.

Meine automatische Reaktion ist, Partei für meine Tochter zu ergreifen, auch wenn ich weiß, dass sie in neun von zehn Fällen unrecht hat, aber meine Abneigung gegen meine Schwiegertochter spielt herein, und ich stimme natürlich meiner Tochter irgendwie zu, weil ich jenes Mädchen nicht mag.

ELIAS: Worauf kommt es in all diesen Szenarien an, wenn nicht auf Freiheit? Das ist dein Schlüsselbegriff: Freiheit.

Welche Freiheit gönnst du dir in diesem Szenarium nicht?

PAT: Mich nicht zu beteiligen, weil es mich nichts angeht!

ELIAS: Nein.

PAT: Nein? Das ist mir neu, aber o.k. (Lachen)

ELIAS: Du verweigerst dir deine Wahlmöglichkeiten. Du hast mir in diesem Szenarium zwei andere beteiligte Individuen vorgestellt: eines deine Tochter und eines sozusagen deine neue Tochter. Eine magst du, eine magst du nicht. Zu der, die du nicht magst, meinst du: "Aber ich MUSS dieses Individuum annehmen, da sie"....

PAT: die Wahl meines Sohnes ist.

ELIAS: die Wahl deines SOHNES ist.

PAT: Richtig, aber sie ist jetzt Teil der Familie. Muss ich nicht eine gute Schwiegermutter für sie sein?

ELIAS: Was wählst du?

PAT: Sie loszuwerden! (Lachen) Er soll eine andere heiraten! Das ist meine ehrliche Reaktion. Tut mir leid, aber das ist wahr!

ELIAS: Du hast also keine Vorliebe für dieses Individuum.

PAT: Überhaupt nicht.

ELIAS: Und willst nichts mit diesem Individuum zu tun haben.

PAT: Aber ich muss, weil sie zur Familie gehört.

ELIAS: Ah! Und da lässt du dich nicht wählen. Erkenne die dein Tun beeinflussende Glaubensannahme. Was ist deine Motivation? "Weil sie zur Familie gehört."

PAT: Aber ich will die Liebe meines Sohns, und sie ist seine Liebe.

ELIAS: Also hängt der Ausdruck deines Sohnes von diesem Individuum ab? Nein.

PAT: In Ordnung ... und?

ELIAS: Deine Interaktion mit deinem Sohn ist deine Wahl. Du lässt dich nicht wählen, da du die Glaubensannahme hast, dass man sich in der Familie in einer bestimmten Weise verhalten soll, sogar mit einem neuen Familienmitglied. Für die biologische Familie gilt das stärker, aber auch neue Familienmitglieder gehören zur Familie und sollen daher angenommen werden. Was ist mit deinen Wahlmöglichkeiten?

PAT: Ich möchte sie loswerden. (Lachen)

ELIAS: Deine Wahl bleibt unausgedrückt, da du den automatischen Reaktionen ermöglichst, dir dein Tun vorzuschreiben. Du bestimmst nicht über dich. Du erlaubst anderen Individuen, über dich zu bestimmen. Wohin wirst du dein Schiff steuern? In einen Eisberg?

PAT: Ja, schlechte Neuigkeiten.

ELIAS: Wohin wirst du dein Schiff steuern? Und WIE steuerst du es? Durch deine Aufmerksamkeit.

Wo ist deine Aufmerksamkeit, bei dir selbst? Nein. Bei deinem Sohn, deiner Schwiegertochter und deiner Tochter und dem Konflikt, der zwischen deiner Tochter und der Partnerin deines Sohnes besteht.

Was wählst du?

PAT: Ich glaube ich möchte - und ich habe das in der letzten Zeit versucht - mich nicht daran beteiligen. Aber ich sehe mich, wenn ich mit meiner Tochter zusammen bin, dazu tendieren, mich wie sie zu ärgern. Sie sagt etwas und ich stimme zu. Ich versuche zu verstehen, warum ich das mache und nicht sagen kann: "Es ist deine Entscheidung, dein Problem, nicht mein Problem. Zieh mich nicht da mit hinein." Ich sage das zwar, aber in meinem Herzen stimme ich meiner Tochter zu.

ELIAS: Gut. In diesem Szenarium gibt es mehrere Handlungen und du schlägst mehrere Richtungen ein. Erstens, du widmest dich deiner Tochter, lässt deine Aufmerksamkeit bei deiner Tochter und suchst die Zustimmung und Annahme deiner Tochter, indem du ihren Äußerungen zustimmst und sie übernimmst, da dir das besser vorkommt, wenn du keine andere Meinung zum Ausdruck bringst. Aber deine automatische Reaktion besteht darin, dass du zu deiner Tochter sagen möchtest: "Ich will nicht beteiligt sein. Ich will nicht, dass wir so miteinander umgehen; das ist dein Problem."

Das ist kein Problem und sich zurückzuziehen bedeutet nur, dir etwas vorzuenthalten und dich selbst oder deine Wahlmöglichkeiten nicht zu sehen. Dadurch verschwindet auch das Signal, nämlich das Gefühl, nicht. Der Gefühlsüberschwang, den du erlebst, bleibt bestehen, auch wenn du zu deiner Tochter sagst: "Das ist dein Problem. Ich will damit nichts zu tun haben."

Du beschäftigst dich nicht mit dir. Du beschäftigst dich nicht mit deiner Motivation, den Einflüssen, deinen Glaubensannahmen oder dem, was du tust. Deswegen geht das Signal weiter. Du kannst aufhören, mit deiner Tochter über das andere Individuum zu reden, da du die Glaubensannahme hast, dass man nicht tratschen soll, aber die Kommunikation, die du dir gegenüber ausdrückst und das Signal, das sich darauf bezieht, wird nicht verschwinden.

PAT: Wie finde ich dieses Signal dann doch?

ELIAS: Indem du auf dich achtest und nicht darauf, was deine Tochter oder dein Sohn oder deine Schwiegertochter will...

PAT: Ich will Frieden in der Familie.

ELIAS: Und erschaffst du die Realität eines anderen Individuums?

PAT: Nein, ich erschaffe meine eigene.

ELIAS: Richtig.

PAT: Wenn ich Frieden in mir habe, ist es unbedeutend.

ELIAS: Richtig.

PAT: It matters not. Ich mag diesen Satz! (Lacht) Damit haben wir den Kreis geschlossen, nicht wahr!

ELIAS: Wenn du sozusagen in dir Frieden erzeugst und erkennst, dass du Vorlieben und Meinungen genauso wie andere Individuen auch hast und sie anders als deine eigenen sein können. Das heißt nicht, dass ihre falsch oder deine besser sind, oder ihre besser und deine falsch. Sie sind nur verschieden. Unterschied ist die größte Herausforderung in diesem Wandel, wenn es um Annahme geht.

Wenn du auf dich achtest und dir zu wählen erlaubst, was du willst und dich nicht mit den Optionen anderer Individuen beschäftigst, fängst du an, diesen Frieden zu erzeugen, den du suchst, und versuchst nicht mehr, ihn von anderen Individuen zu erhalten.

Ich möchte dir sagen, meine Freundin, was du wirklich in dir erzeugst, wirst du auch außen erzeugen. Die Energie, die du in dir manifestierst, drückst du nach außen aus, was wirklich eine andere Realität erschafft. Die Energie, die du in Bezug auf andere Individuen anziehst, widerspiegelt deine eigene.

Deine Tochter und deine neue Tochter betreffend, manifestiert sich die Energie, die du aus dir heraus projizierst, also durch deine Wahrnehmung, die deine eigentliche physische Realität erschafft. Du projizierst also den Mangel an Annahme, und was manifestierst du? Konflikt, und du ziehst gleiche Energie zu dir.

Das ist nicht Karma. Es ist wirklich sinnvoll. Das ist ein Geschenk, das sich jeder von euch in dieser physischen Manifestation anbietet, die Gelegenheit nämlich, sich durch die Spiegelung eurer Interaktionen deutlich in anderen Individuen erkennen zu können. Wenn ihr also in einem solchen Szenarium Schwierigkeiten habt, sie weiter erzeugt und ihr nicht auf euch und eure Wahlmöglichkeiten achtet, zieht ihr die Spiegelung zu euch.

PAT: Kann ich noch etwas machen, außer auf mich zu schauen und mehr anzunehmen? Kann ich den beiden Individuen irgendwie helfen oder soll ich mich einfach heraushalten?

ELIAS: (Bestimmt) Das ist nicht deine Verantwortung.

PAT: Ich bin für mich verantwortlich. Wir haben schon über Verantwortung gesprochen. Damit muss ich mich auseinandersetzen.

ELIAS: Deine Verantwortung bezieht sich auf kein anderes Individuum. Du erschaffst nicht die Realitäten anderer Individuen. Ihre Wahl ist ihre Wahl und sie ist nicht schlecht. Sie wählen sinnvoll genau wie du. Das heißt nicht, dass alle eure Wahlentscheidungen angenehm sind, aber sie sind alle nützlich und sinnvoll.

Aber du versuchst, in Ordnung zu bringen. Es ist nichts kaputt.

PAT: Gut, ich verstehe. Danke.

ELIAS: Gern geschehen.

CATHY: Ron und ich wollten unlängst ein Haus kaufen. Als wir mit der Maklerin redeten, die die Verkäufer vertrat, fragte ich sie über den Besitz auf der anderen Seite der Straße. Sie ging irgendwie darüber hinweg und ich erhielt das Signal "Du sagst mir nicht alles", und ich registrierte das einfach und das war es. Ich sprach später mit Ron darüber und er hatte den gleichen Eindruck wie ich. Es stellte sich heraus, dass uns die einzige kleine Tatsache verschwiegen wurde, dass vielleicht ein Gymnasium auf der anderen Straßenseite gebaut wird - was für mich nicht geht. (Lachen)

Aber was spiegle ich mir, wenn ich so etwas von jemandem gesagt bekomme und später herausfinde, dass ... ich merkte einfach, dass sie nicht ganz ehrlich war. Heißt das, dass ich irgendwie nicht ganz ehrlich bin?

ELIAS: Richtig, denn was ist deine Reaktion? Schau darauf, was du TUST. Wie war deine Reaktion? Nicht über deinen Eindruck zu reden.

Du kommunizierst. Du präsentierst dir ein Szenarium: ein Individuum, von dem du merkst, dass es dir nicht die ganze Information gibt, und du entscheidest dich sogleich, auch nichts darüber zu sagen, dass du dir dessen bewusst bist, dass...

CATHY: Oh, ich hörte nicht auf meinen Eindruck, das war es.

ELIAS: Richtig.

CATHY: Gleich im Moment wusste ich nicht, was es war, aber da war etwas.

ELIAS: It matters not. Du hast dasselbe gemacht, weil du deinen Eindruck dem anderen Individuum nicht mitgeteilt hast.

CATHY: Ich sagte, ich möchte nicht herausfinden, dass dort eine Schule hinkäme ... wie geht das?

ELIAS: Und was hast du im Vertrauen auf deinen Eindruck gesagt? Du hast dir den Eindruck gewährt, ihn beachtet und ihn deutlich erkannt. Aber hast du dir die Freiheit genommen, ihn mitzuteilen?

CATHY: Nein, um Himmels willen! Ich musste zuerst nachforschen und es schwarz auf weiß herausfinden! (Lachen)

ELIAS: Genau, es geht um Vertrauen.

NORM: Wie kann die Freiheit zu wählen, der Gesellschaft - kleineren Gruppen, größeren Gruppen, ganzen Ländern, der ganzen Welt - nahe gebracht werden? Wird das gehen?

ELIAS: Ja.

NORM: Ist das in anderen Wahrscheinlichkeiten schon geschehen?

ELIAS: It matters not. Du hast mit dieser Wahrscheinlichkeit zu tun, nicht wahr?

NORM: Ja. Sie ist die Beste! (Lachen, und Elias lächelt schief)

ELIAS: Denk an den Stein im Teich. Die Wellen breiten sich nach außen aus, aber nur, wenn du den Stein fallen lässt.

NORM: Aber es hängt auch davon ab, Glaubensannahmen zu erkennen, dem Gefühl der Gesellschaft für Glaubensannahmen.

ELIAS: It matters not.

NORM: Es ist nicht von Bedeutung?

ELIAS: Genau.

NORM: Freiheit ist also eine Wahrheit?

ELIAS: Ja. (Pause) Und jeder Ausdruck von Freiheit von euch breitet sich energetisch aus und beeinflusst.

NORM: Wie eine Atombombe.

ELIAS: Sozusagen. (Lächeln) Gut, ihr könnt euch alle als kleine Atombomben ansehen! (Lachen)

RODNEY: Ich bin ein große!

ELIAS: Ah, Zacharie ist eine große Atombombe! (Kichert) Ihr könnt erstaunlich beeinflussend sein! (Lachen)

Ich frage euch alle, habt ihr jetzt ein etwas klareres Verständnis von dieser Übung und wie ihr es macht, auf euch zu achten? Das ist wichtig!

RODNEY: Frage: letzte Woche habe ich das gleiche Szenarium mit meinem Chef gehabt wie im Januar dieses Jahres, das ich mit dir besprochen habe. Ich gehe aus dem Büro und da ist auf einmal dieser große Job. "Wir werden diesen großen Auftrag verlieren. Ich will, dass du sofort diese Arbeit machst." Ich sage: "Gut, das wird das Erste sein, was ich Montag früh mache." Darauf geht mein Chef in die Luft, genau wie damals, und ich will sagen: "He, das ist mein freier Tag!"

Ich erwähne das, weil ich dich fragen will, was ich gemacht habe, weil ich das nicht genau weiß. Ich machte es nicht so wie das letzte Mal. Ich versuchte, mich irgendwie auf mich zu konzentrieren. Dabei kam heraus, dass ich auf fast komische Art sagte: "Du machst mich dafür verantwortlich, dass wir diesen Auftrag behalten? Du ladest mir das auf meine Schultern?" Es war fast komisch. Dann griff er zum Bild seiner sehr hübschen, lieben drei oder vier Jahre alten Tochter und hielt es mir hin und sagte: "Willst du sie berauben?" (Lachen) Da fingen wir beide an zu lachen und ich sagte: "Andrew, du musst diese jüdische Ausbildung wiederholen, die du als kleiner Junge hattest, weil du Schuld nicht zuteilst wie du solltest", und das löste die Spannung auf.

Es löste sich in Lachen auf statt schrecklich zu werden. Ich habe das nur deswegen eingebracht, weil ich zu sehen versuche, was ich tat.

ELIAS: Du hast dich entschieden deine Energie anders zu manipulieren.

RODNEY: Es war also nur die Entscheidung, dass es diesmal anders sein wird, die das bewirkte?

ELIAS: Ja. (nickt)

RODNEY: Das gefällt mir! (Lachen und Beifall)

ELIAS: Es ist viel einfacher, als ihr glaubt!

RODNEY: Es IST einfach! Danke, Herr Elias!

ELIAS: Danke, Zacharie! (Lachen geht weiter.) Ha ha ha ha!

LUANA: Ich habe eine Frage. Da alles, was wir tun nützt und sinnvoll ist, warum haben wir alle diese Nichtannahme in unserer Spezies und unserer Zeit zu haben gewählt?

ELIAS: Um euch die Gelegenheit zu geben, euch zu wandeln und objektiv wirklich mit euch vertraut zu werden.

LUANA: Und wir haben das nur machen können, indem wir Nichtannahme in diesem Ausmaß wählten?

ELIAS: Nicht unbedingt. Es ist eine Wahl.

LUANA: Aber das war die Wahl?

ELIAS: Ja.

LUANA: Danke.

ELIAS: Gern geschehen. (kichert)

RODNEY: Eine Frage, die in dem, worüber du gesprochen hast, zu Tage trat. Ich las unlängst, dass du Liebe als Erkennen und Wertschätzung bezeichnet hast...

ELIAS: Richtig.

RODNEY ...und dann hast du gesagt, dass Wertschätzung ein sehr gewichtiger Begriff ist und damit angedeutet, dass wir ihn nicht wirklich verstehen. Zumindest habe ich das so verstanden, dass ich die Tiefe der Bedeutung des Worts Wertschätzung nicht wirklich erfasse. Wenn du darüber schon etwas gesagt hast, werde ich nachsehen, aber wenn nicht, hätte ich gerne, dass du die Bedeutung dieses Begriffs erläuterst.

ELIAS: Wertschätzung ist Annahme in höchster Vollendung. Es ist Erkenntnis des Werts von allem, was auch immer deine Aufmerksamkeit erlangt, und wirkliches Wissen um den Wert ohne Angst oder Zurückhaltung, dem man sich voll hingibt.

RODNEY: Das geht weit über den Begriff Dankbarkeit hinaus.

ELIAS: Ja, und Wertschätzung kann nicht ohne Wissen ausgedrückt werden.

RODNEY: Und um wirklich zu wissen, müssen wir unsere automatischen Reaktionen hinter uns lassen.

ELIAS: Und dir erlauben, offen und bloß und verletzlich zu sein und dir zu erlauben zu empfangen.

RODNEY: Offen wofür?

ELIAS: Zu empfangen. Ich sage das Gegenteil eurer religiösen Glaubensannahmen: es ist besser zu nehmen als zu geben. (Grinst und lacht sehr) Obwohl es kein besser gibt! Ha ha ha!

JO: Elias, ich habe noch eine Frage dazu, weil wir gerade über Wertschätzung im Auto redeten. Wenn es um Familie und so geht, bin ich manchmal zum Schluss gekommen, dass ich keine Weihnachtsgeschenke mehr senden werde, wenn sie nicht - wie ich meine - geschätzt werden. Ich glaube, ich mache das manchmal aus einem Gefühl der Verpflichtung heraus, aber ich weiß nicht, ob ich das weiter ignorieren soll und ob es meine eigene Erwartung ist oder nicht.

ELIAS: Ja.

JO: Also wäre es gut, ohne Erwartung zu geben...

ELIAS: Ja.

JO: Das hat mit meiner Wertschätzung für sie zu tun...

ELIAS: Richtig.

JO: und nicht zu erwarten, auch etwas zurück zu bekommen.

ELIAS: Richtig.

JO: Aber wann wird man da einfach nur ein Masochist? (Gelächter) Ich meine, versuchen sie, dir nicht auch etwas zu sagen, wenn sie nichts zurückschicken?

ELIAS: DU versuchst, etwas über deine Erwartungen in Erfahrung zu bringen. Und ich kann dir sagen, in den Äußerungen, wo du wirklich wertschätzt und keine Erwartung hegst, wirst du dich überraschen und eine Spiegelung deiner Wertschätzung erschaffen.

SHARON: Das ist so schön.

ELIAS: Das, meine Freundin, da Liebe eine Wahrheit ist.

SHARON: Freiheit ist eine Wahrheit, du sagtest, dass Freiheit eine Wahrheit sei...

ELIAS: Ja.

SHARON: Oh, das ist schön.

JO: Gibt es etwas am Humor, das eine Wahrheit ist?

ELIAS: Humor ist Teil eurer physischen Dimension. Als Teil emotionaler Kommunikationen ist er nicht unbedingt für andere Dimensionen oder Bewusstseinsbereiche relevant. Somit kann er nicht übersetzt werden. Wahrheiten sind in irgendeiner Weise in jeden Bewusstseinbereich übersetzbar.

JO: Ich glaube, ich will dann lieber nicht hier weg! (Elias lacht mit der Gruppe) Wenn es nichts zu lachen gibt...

ELIAS: Ha ha ha! Noch etwas in eurer physischen Dimension, das wertzuschätzen ist!

RODNEY: Elias, ist Humor also so etwas wie Emotion? Ist es ein Signal...

ELIAS: Ja.

RODNEY: ... für eine andere Information?

ELIAS: Ja.

RODNEY: Es ist eine Emotion.

ELIAS: Ja.

PAT: Humor ist ein Signal? Sagen wir das gerade? Humor ist nur ein Signal?

RODNEY: Es ist ein Signal wie Emotion auch.

PAT: So ist alles nur ein Signal?

ELIAS: Ein Signal schließt auch eine begleitende Nachricht mit ein, da es eine Emotion ist.

PAT: Es ist also ein Signal für uns, um herauszufinden, was die Kommunikation sein könnte?

ELIAS: JEDE Kommunikation über Emotion hat auch ein Signal.

LUANA: Sag das bitte noch einmal.

ELIAS: Jede Kommunikation, die mit Emotion verbunden ist, hat auch ein Signal.

LUANA: Gilt das auch für dein Lachen und deinen Humor?

ELIAS: Das hat mit dem Vorgang des Energieaustauschs zu tun. Ich habe nicht oft, aber mehr als ein Mal etwas getan, was nicht dem entspricht, was ihr in diesem Forum gewohnt seid, und die Reaktion war eine Nicht-Reaktion.

PAT: Leute mögen das nicht, nicht wahr?

ELIAS: Genau.

PAT: Sie wollen sehen was sie zu sehen gewohnt sind.

ELIAS: Richtig. Das ist sinnvoll, da ihr nach Information gefragt habt. Deswegen ist die effizienteste Weise zu antworten, dem zu entsprechen, was euch in eurer objektiven Realität bekannt ist. Ihr habt Emotionen und deswegen drücke ich mich auch so aus.

PAUL H: Die Beispiele, die du gerade erwähnt hast, waren ungewohnt wegen Mangels an Emotion?

ELIAS: Ja.

PAUL H: Und deswegen gab es keine Reaktion. Leute verstanden es nicht ... war das in einer Gruppe?

ELIAS: Ja, es wurde aufgezeichnet, nicht wahr, Shynla?

CATHY: Ja. (Elias kichert)

KATHLEEN: Die mohammedanische Welt ist in mein Blickfeld gerückt. Ich kann die riesigen Unterschiede zu einer amerikanischen Wahrnehmung nur beschränkt erfassen. Wie können wir diese Gräben in unserem Verständnis überbrücken, die als Nichtannahme sichtbar sind?

ELIAS: Indem ihr euch zu eigen macht, was wir heute besprochen haben und euch daran erinnert, dass ihr ALLE Glaubensannahmen ALLER Glaubenssysteme habt. Ihr wählt nur bestimmte Glaubensannahmen aus, aber ihr habt alle dieselben. Euch anzueignen, was wir heute besprochen haben, ist euer Schritt auf diese Brücke.

Ich werde mich für heute verabschieden, da ich mir in diesem Energieaustausch des Schwächer-Werdens von Michael bewusst bin.

(Wendet sich zu Wendy) Auf deine Bitte hin biete ich an: Wesensnamen, Myiisha, M-Y-I-I-S-H-A, Wesensfamilie, Sumari; Ausrichtung, Ilda; Orientierung, Common. (Kurze Pause) Ich mache Spaß! Ha ha ha ha! Soft! (Lachen, und Elias lacht weiter) Das ist Humor! Ha ha ha ha!

WENDY: Ich war einfach schockiert! (Lacht, und Elias lacht)

ELIAS: Ich bin mir Michaels Energie bewusst! Und seiner Bitten, manchmal - wenn ich es wähle! (lacht weiter)

Deswegen sage ich euch allen heute, so wie immer, mit meiner Ermunterung, meiner Unterstützung jedes einzelnen von euch, und mit meinem wirklichen Wissen und Wertschätzung jedes von euch, in Zuneigung au revoir.

GRUPPE: Au revoir, auf Wiedersehen. Wunderbar!

Elias geht um 16.40 ab.

(1) Elias bezieht sich auf zwei "secrets sessions", #35, und , in denen jeder der Gruppe ein Geheimnis über sich aufdecken musste.

(2) aus : "Der Begriff Wertschätzung enthält viel größere Bedeutung, als ihm bisher zugeschrieben wurde. Es ist ein schwerwiegender Begriff."