Sitzung 469


Die Verantwortung von YCYR
Die Setzlingserzählung (Fortsetzung)
Annahme ist nicht Eliminierung


(Ausschnitt)
Donnerstag September 16, 1999 (privat/Telefon)
Teilnehmer: Mary (Michael) und Joe (Holden).
Elias kommt um 10:07 an. (Ankunftszeit ist 15 Sekunden)

ELIAS: Guten Morgen!

JOE: Guten Morgen!

ELIAS: Wir sehen uns wieder, mein Freund!

JOE: Ja! (Elias kichert) Elias, heute möchte ich diese Sitzung Fragen widmen, die mir von anderen Leuten gegeben wurden. Ist das in Ordnung?

ELIAS: Ja.

JOE: In Ordnung. Der Name des Mädchens ist Crizi. Sie wohnt in New Jersey und sie hat viele Fragen hier, die mit ihr und ihrer Familie zu tun haben. Die erste Frage ist ... sie hat arge Rückenschmerzen, und sie schreibt "Es ist manchmal so schlimm, dass ich es schwierig finde, meine täglichen Hausarbeiten wegen der Schmerzen zu tun. Kannst du ihn fragen, was die Wurzel dieser Krankheit ist? Ich habe versucht, mit meinen Glaubenssystemen zu arbeiten, und ich scheine nicht bestimmen zu können, welcher meiner Glaubensannahmen die Wurzel ist. Crizi ist auch ein Mitglied von SNI und hat das Seth Material gelesen und sie ist wirklich vertraut mit Glaubenssystemen. Wenn du diese erste Frage beantworten könntest, würde ich es schätzen.

ELIAS: Sehr gut. Ich sage euch, dass viele Individuen diese Art von körperlicher Beeinflussung erschaffen, aber ich möchte euch auch sagen, dass die individuellen Gründe, sozusagen, dass Individuen Energie an dieser besonderen Stelle ihres Körpers festhalten, enorm variieren.

Im Gegensatz zu bestehenden Glaubenssystemen, die nahe legen, dass diese bestimmten Schmerzen eine bestimmte und allgemein gültige Manifestation von Angelegenheiten bezeichnen, variieren deshalb die Gründe ebenso wie die Äußerungsformen der einzelnen Personen.

Diese Person hält ungeheuer viel Energie an diesem physischen Ort des physischen Körpers fest in Verbindung mit bestimmten Angelegenheiten im Bereich von Überzeugungen, die Bedürfnisse und Selbstannahme betreffen.

Das ist keine Äußerung von persönlicher Verantwortlichkeit gegenüber anderen Individuen. Dies bezieht sich direkt auf die individuelle Selbsteinschätzung, die Selbstannahme und die Glaubensannahmen, die in wahrgenommene Bedürfnisse projiziert werden.

Lasst mich euch auch sagen, dass dieser Begriff Bedürfnis selbst ein Aspekt von Glaubenssystemen ist, weil es eigentlich keine Bedürfnisse gibt in eurer physischen Dimension. Dies ist eine der Äußerungen, deren Betrachtung als unveränderliche Gegebenheit ihr kollektiv in eurem physischen Fokus zu einer Realität gemacht habt. Ihr glaubt, dass ihr innerhalb eurer physischen Dimension Bedürfnisse habt, die absolut gültig sind. Ich sage euch und diesem Individuum, dass es nichts Absolutes gibt und Bedürfnisse auch nicht absolut sind.

Die Bedürfnisse, die von diesem Individuum wahrgenommen werden, betreffen das, was durch die Äußerungen anderer Individuen physisch gewonnen werden kann, um die fehlende Selbstannahme zu ersetzen. Dies hängt auch sehr mit dem Selbstwertgefühl zusammen.

Das sind sehr schwer fassbare Themen, da objektiv und sozusagen oberflächlich Individuen sich und anderen sagen, dass sie in diesen Bereichen keine Schwierigkeiten haben, - sie meinen, sich selbst anzunehmen und ihren Selbstwert zu kennen.

Aber in Wirklichkeit, wenn die Person sich erlaubt, ihre Aufmerksamkeit nach innen sich selbst zuzuwenden und ihre Glaubensannahmen genauer zu prüfen und sie zu erkennen, kann sie sich auch ein neues Verständnis anbieten, wie sie ihren Wert misst und wie dies ihre Selbsteinschätzung der Selbstannahme - oder des Mangels an Annahme - bewirkt.

In der Situation mit dieser speziellen Person ist dies eine Äußerung, die schon lange Zeit geschaffen wird. Das ist keine neue Schöpfung.

Indem dieser Wandel fortschreitet und diese Bewusstseinswellen sich intensivieren, wendet sich die kollektiv projizierte Energie den Glaubenssystemen zu, und verstärkt so die Äußerungen von Individuen in Verbindung mit den Glaubenssystemen, die sich in Wellen bewegen.

Gegenwärtig bringt diese Bewusstseinswelle, die jetzt erfolgt und das Glaubenssystem der Sexualität zum Thema hat, die Energie mit sich, die Individuen die Gelegenheit bietet, alle Aspekte, die in diesem besonderen Glaubenssystem enthalten sind, zu prüfen. Einer der Aspekte dieses Glaubenssystems ist die Einschätzung des Selbstwerts.

Da dieses spezielle Glaubenssystem beinhaltet, wie jeder von euch sich selbst sieht, wie jeder von euch mit sich selbst umgeht und wie das mit eurem Umgang mit anderen Individuen, Umständen und sozusagen eurer Welt zusammenhängt, ist es ein sehr starkes Glaubenssystem und verfügt über enorme Energie, wodurch Individuen, die Äußerungen im Zusammenhang mit Aspekten dieses besonderen Glaubenssystems manifestieren, eine Intensitätszunahme ihrer Äußerungen erleben.

Deswegen tritt in dieser Situation bei diesem Individuum eine wahrgenommene Zunahme der Schmerzen bei diesem speziellen physischen Körperausdruck auf. Dies zieht die Aufmerksamkeit des Individuums auf Äußerungen, die es selbst geschaffen hat, und bietet jedem von euch die Gelegenheit klarer zu sehen, was ihr jeweils in eurer Realität schafft zusammen mit und beeinflusst von diesen Aspekten eurer Glaubenssysteme.

Ich bin mir wirklich bewusst, dass viele von euch diese Äußerungen nicht als gute Gelegenheiten ansehen (kichert) und ihr das als eine allzu positive Bezeichnung in eurer Sprache ansehen könnt, wenn damit etwas bezeichnet wird, das ihr als wirklich negative Äußerung anseht. Ich sage euch, dass das nur eine Identifizierung dessen ist, was ihr in eurer Realität erschafft.

Wie ihr euch jetzt in dieser Zeit bewegt, gebt ihr euch allen auf sehr objektive Weise Gelegenheiten, alle diese Aspekte von Glaubenssystemen anzusehen, und somit auch die Gelegenheit, euer Bewusstsein zu erweitern, euch eurer Peripherie zu öffnen und diese Glaubenssysteme anzunehmen.

In dieser Bewegung wenden Individuen, vor der Annahme von Glaubenssystemen, ihre Aufmerksamkeit zuerst sich selbst zu. Wenn ihr euch nicht zuerst euch selbst zuwendet und wenn ihr euch nicht erlaubt, euch zuerst selbst anzunehmen, schafft ihr enorme Hindernisse und Konflikte und Schwierigkeiten bei eurer Bewegung in die Annahme von Glaubenssystemen.

Ich will in dieser Diskussion klarstellen, dass es nichts Absolutes gibt. Deswegen ist, was ich euch sage, sozusagen nicht unveränderbar, oder in Stein gemeißelt.

Aber ich möchte die Bedeutung der Situation zum Ausdruck bringen, indem ich euch erkläre, dass die Bewegung hin zur Selbstannahme wirklich so sehr wichtig ist, dass sie fast als eine Voraussetzung zur Annahme von Glaubenssystemen bezeichnet werden kann.

Erinnert euch, dass ich nichts Absolutes beschreibe. Deswegen bleibt die Möglichkeit bestehen, dass ihr Aspekte von Glaubenssystemen annehmt und nicht notwendigerweise die Annahme von euch selbst völlig vollbringt.

Aber unter Berücksichtigung, wie ihr eure offiziell akzeptierte Realität schon geschaffen habt und der Kraft der bestehenden Glaubenssysteme und der automatischen Äußerungen dieser Glaubenssysteme bis zu dem Punkt, dass sie keine Gedanken in ihren Äußerungen und in ihrem Einfluss erfordern, IST es fast eine Voraussetzung oder eine Notwendigkeit für jeden von euch, euch selbst anzunehmen, bevor ihr euch erlauben könnt, Glaubensannahmen zu akzeptieren.

Dies ist ein Schlüssel für diese Person wie für viele, viele, viele Individuen ... und wenn ich viele Individuen sage, meine ich Millionen und Millionen von Individuen und nicht nur ein paar!

Die Äußerung oder die Aufmerksamkeit bewegt sich in Richtung der Identifizierung von Aspekten von Glaubenssystemen, und die Einschätzung erfolgt, dass ihr, wenn ihr ein bestimmtes Glaubenssystem ansprecht und ein bestimmtes Glaubenssystem oder einen bestimmten Aspekt eines Glaubenssystems identifizieren könnt und diesen Aspekt des Glaubenssystems oder das Glaubenssystem selbst beseitigt, in euren Begriffen, befreit seid. Ich sage euch wirklich nachdrücklich, das ist nicht der Punkt!

Das ist nicht die Absicht, mit der ich euch informiere, damit ihr die Bewegung, die ihr schafft, versteht. Wenn das Individuum zuerst seine Aufmerksamkeit sich selbst zuwendet, geht die Bewegung in Richtung Annahme und Selbstvertrauen.

Das ist viel umfassender als ihr als Individuen objektiv erkennt, weil ihr diese Aussage zwar hört, aber eure Gedanken oder eure Idee der Selbstannahme sehr eng bleiben.

Was ich euch sage, ist, dass Selbstannahme die Erkenntnis ist, dass es nichts an euch gibt, das inakzeptabel ist, das kaputt ist, das falsch ist, das gerichtet werden muss, das beseitigt werden soll! Jeder von euch ist wirklich ganz in Ordnung!
...

Wenn sich jeder von euch objektiv betrachtet, erlaubt ihr euch nicht, alle die Elemente anzusehen, die ihr einbezieht, wenn ihr euren Wert messt. Das ist auch der Grund, warum ihr Schwierigkeiten habt, objektiv mit gewissen Schöpfungen im Bereich physischer Manifestationen umzugehen.

Wenn das Individuum (Crizi) fortfährt, ihre Aufmerksamkeit bestimmten Aspekten von Glaubensannahmen zuzuwenden, so lenkt sie sich damit ab und schafft anfänglich auch Verwirrung, da objektiv das Individuum sich und anderen Individuen sagt: "Ich erkenne meine Glaubensannahmen. Ich sehe meine Glaubensannahmen. Warum erschaffe ich immer noch körperliche Schmerzen, wenn ich doch die Glaubensannahmen als solche behandle?

Ich sage euch, zuallererst wurden die Glaubensannahmen bis jetzt noch nicht als solche erkannt.

Ich habe schon einmal die Methode genannt, die ihr alle in eurer kollektiven Bewegung der Annahme von Glaubenssystemen erschafft und dabei die Schritte beschrieben, die ihr macht in dem Prozess, den ihr in euch eingerichtet habt.

Ich habe gesagt, dass ihr zuerst euch im ersten Schritt erlaubt, wahrzunehmen. Ihr nehmt Verhaltensweisen, Schöpfungen und Zufälle wahr, ihr nehmt viele verschiedene Arten von Darstellungen und Äußerungen wahr. Dies ist euer Schritt eins. (Noticing)

Euer Schritt zwei ist die Identifizierung und Anerkennung dessen, was ihr wahrgenommen habt. Das ist der Schritt, in welchem ihr die Darstellungen, die Schöpfungen, die Äußerungen identifiziert und den Aspekt des Glaubenssystems erkennt, zu dem die Bilder gehören. Das ist euer umfassendster Schritt und der Schritt, der in eurem Prozess die meiste Zeit einnimmt. (Identifying)

Euer Schritt drei ist es, den Aspekt des Glaubenssystems als solchen zu behandeln. Das ist die Bewegung, die Energie loszulassen, die ihr in das Andauern oder Füttern des jeweiligen Aspekts des Glaubenssystems steckt. (Adressing to)

Schritt vier ist eure Bewegung ins echte "es ist unwichtig" (it matters not), und das ist die Annahme des Aspekts oder des Glaubenssystems. (Accepting)

In Schritt zwei erzeugt ihr große Verwirrung und Schwierigkeiten. Wenn die Schwierigkeiten fortbestehen, ist das euer Zeichen, dass ihr weiter in Schritt zwei seid. Ihr fahrt fort, zu identifizieren und zu erkennen.

Wie ihr den dritten Schritt macht, Glaubensannahmen als solche zu behandeln und die Energie loszulassen, beginnen sich eure Schwierigkeiten zu vermindern und eure Verwirrung löst sich auf. Das ist euer objektives Zeichen, dass ihr euren Schritt drei eures Prozesses macht, wenn der Konflikt den ihr erlebt weniger und weniger wird und ihr einem echten Ausdruck von „it matters not“ näher und näher kommt.

Dieses besondere Individuum, von welchem wir reden, ist immer noch in Schritt zwei, identifiziert und erkennt, treibt zwischen Schritt eins und Schritt zwei hin und her, bewegt sich manchmal zu Schritt eins zurück, wenn sie verschiedene Äußerungen von Darstellungen und Verhaltensweisen wahrnimmt, und bewegt sich dann wieder in den Prozess des Schritts zwei.

Aber in dieser Bewegung schafft sie auch eine Art Ablenkung, da sie ihre Aufmerksamkeit auf bestimmte Gebiete von Glaubenssystemen und NICHT auf ihre Einschätzung ihres Selbstwerts richtet, wie der von ihr gemessen wird, und welche Erwartungen sie von sich selbst und von anderen Individuen hat, die ihr Selbstannahme erlauben.

Weil es einen Mangel an Selbstannahme gibt, wendet sich die Aufmerksamkeit nach außen, um außen das wahrgenommene Annahmebedürfnis durch die Äußerungen anderer Individuen zu befriedigen und die Selbstannahme zu ersetzen.

Ich möchte euch eine Visualisierung oder eine kleine Analogie vorschlagen, um die Situation bei diesem Individuum zu veranschaulichen. Dieses Individuum kann sich als ein Sandloch in der Nähe des Meeresstrandes ansehen.

Das Loch ist sehr tief, und das Loch kann sich mit Wasser füllen. Es füllt sich kontinuierlich mit Wasser und mit seinem eigenen Sand. Aber in diesem Szenarium, das dieses Individuum schafft, sieht sie nach außen wie ein Individuum, das auf dem Sand steht und anderen Sand kontinuierlich in das Loch schaufelt. Aber so sehr sie damit fortfährt das Loch mit Sand von außerhalb des Lochs zu füllen, kann sie das Loch nie füllen, da das Wasser fortfährt den Sand hinein zu ziehen, und somit das Loch weiter besteht.

Worauf es ankommt, ist, dass der Sand im Loch selbst sich zusammen mit dem Wasser nach oben bewegt und das Loch von innen füllt, nicht dadurch, dass der Sand von außen ersetzt wird.

Solange das Individuum weiter versucht, von außen das Loch zu füllen, spült außen die Flut weiter den Sand weg, der in das Loch gefüllt worden ist, weil er zum Außen gehört. Kannst du folgen?

JOE: Ja.

ELIAS: Deswegen sage ich dem Individuum, zuerst ihre Aufmerksamkeit sich selbst zuzuwenden und zu erkennen, dass es in ihren Glaubensannahmen wahrgenommene Bedürfnisse gibt, die sie für sich von anderen Individuen braucht. Gesund und ohne Schmerzen glaubt sie, dass diese Bedürfnisse nicht befriedigt werden.

Aber im Kranksein glaubt sie, dass ihr andere Individuen Äußerungen von Besorgnis, Nähren, Bequemlichkeit, Verständnis, Annahme zukommen lassen, die sie sich nicht selbst zur Verfügung stellt.

Aber das lässt auch die Schmerzen in der körperlichen Äußerung bestehen, weil Energie weiter in diesem Gebiet gehalten wird, um dauernd daran zu erinnern, dass diese Angelegenheit nicht angesprochen wurde, aber gleichzeitig auch ein solches Verlangen besteht.

Wenn das Individuum die Aufmerksamkeit sich selbst zuwendet, müssen zwei Dinge beachtet werden. Erstens, alles, was an Annahme geschieht, kommt aus einem selbst und wird von einem selbst gegeben.

So schafft SIE und nicht andere Individuen ihre Realität. Das ist ein sehr wichtiger Schlüssel!

Ich verstehe, dass Individuen diese Worte hören und sagen: „Ja, ja, ja, ich verstehe.“ Und ich sage euch, nein, nein, nein, ihr versteht nicht! HÖRT jetzt diese Worte: IHR ERSCHAFFT EURE REALITÄT, nicht andere Individuen!

Die Einschätzung eures Werts wird deswegen von EUCH geschaffen, nicht von anderen Individuen. Eure Selbstannahme wird von EUCH geschaffen, nicht von anderen Individuen. Eure Schöpfungen eurer Realität – eure Verhaltensweisen, eure Äußerungen - werden von EUCH geschaffen; werden nicht von anderen Individuen diktiert.

Eure Realität ist eure Verantwortung. Es gibt kein Element, das ihr nicht erschafft. Kein Teil davon wird von irgendeinem anderen Individuum geschaffen. Es ist ganz eure WAHL.

Das ist der erste Punkt und Schlüssel - die Verantwortung von "du erschaffst deine Realität.“ Der zweite Punkt ist der Setzling.

JOE: Wie war das?

ELIAS: Der Setzling.

Viele, viele, viele Individuen haben eine umgekehrte Vorstellung davon, wie Energie sich effizient bewegt, besonders auf dem Gebiet körperlicher Manifestationen und körperlicher Beeinträchtigungen.

Die Vorstellung, die ihr objektiv habt, ist, wenn ihr die verwickelten kleinen Setzlinge seid, dass ihr Hilfe von anderen Individuen und euch selbst bekommt und, sozusagen, alles empfangen werdet, was ihr braucht, aber als der gerade kleine Setzling bekommt ihr nichts.

Das ist ein umgekehrter Denkprozess im Verhältnis zur eigentlichen Energiebewegung, weil ihr in der Energiebewegung, wenn ihr immer mehr die geraden kleinen Setzlinge werdet, euch mit euch selbst befasst und euch nicht für alle anderen verwickelten kleinen Setzlinge verantwortlich fühlt, eine Energie ausstrahlt, die all die Energie und Äußerungen anzieht, die ihr wahrnehmt, dass ihr wollt.

Aber wenn ihr die Äußerung des verwickelten kleinen Setzlings erschafft, zieht ihr die Äußerungen nicht an, die ihr wollt, da ihr gespiegelte Darstellungen und Energie gleicher Art anzieht.

Deswegen, wenn ihr euch wie der gerade kleine Setzling bewegt und Selbstgefallen und Selbstannahme ausstrahlt, zieht ihr auch die Großartigkeit dieser Äußerungen an. Wenn ihr den verwickelten kleinen Setzling erschafft, zieht ihr die Äußerungen anderer verwickelter kleiner Setzlinge an.

Diese sind zwei wichtige Schlüssel für Selbstannahme und Annahme von Glaubenssätzen.

Ich möchte auch ergänzend in dieser Diskussion anmerken, dass die Annahme von Glaubenssätzen der Aktion der Selbstannahme sehr ähnlich ist.

Erlaubt euch in dieser Weise zu sehen, da das Wort „Annahme“ in Verbindung mit Glaubenssystemen bei vielen, vielen Individuen große Verwirrung im Denken schafft. Ich sage euch, erlaubt euch zu denken, dass die Annahme von Glaubenssystemen der Selbstannahme sehr ähnlich ist.

In der Selbstannahme beseitigt ihr euch selbst nicht, oder? Natürlich nicht! Ihr sagt nicht zu euch "Wenn ich mich selbst beseitige, nehme ich mich selbst an, und somit sind alle Sorgen beseitigt. Das ist wirklich absurd! Nein, ihr beseitigt euch selbst nicht! Annehmen ist nicht Eliminierung von irgendetwas eurer Realität.

Auf die gleiche Weise, wenn ihr auf die Aktion der Annahme von Glaubenssystemen blickt, beseitigt ihr deswegen die Glaubenssysteme auch nicht, genauso wie ihr euch selbst nicht beseitigt, wenn ihr euch selbst annehmt.

Du kannst diese Information und meine Einladung an dieses Individuum weitergeben, wenn sie das möchte, mich in Anspruch zu nehmen. Wir können dann weiter über diese Situation reden, die sie in ihrer Realität geschaffen hat, da das, was ich heute mitgeteilt habe, eine Übersicht ist, und es vieles in dieser Schöpfung gibt, das objektiv nicht erkannt wird, aber in einem Gespräch behandelt werden kann.

Das könnte ihr die Gelegenheit geben, verschiedene Verhaltensweisen anzusehen, die sie individuell in ihrer Realität erschafft. Das wiederum könnte ihr erlauben mehr zu erkennen, wie sie ihre Realität erschafft, und wie sie ihre Aufmerksamkeit in dieser Selbstbeobachtung und Selbstannahme umlenken und ihre körperliche Äußerung wirklich verändern kann. Ist das ausreichend?

JOE: Elias, wie gewöhnlich glaube ich, dass es absolut ausgezeichnet war!
...

Die Setzlingserzählung
13. September 1995
Sitzung 37 (Auszug)

Ich werde euch eine kleine Erzählung geben, worüber ihr diese Woche nachdenken könnt. Denkt dabei an Glaubenssysteme und an Verbindungen.

Meine Erzählung handelt von zwei Setzlingen, beide genau gleich, beide frisch gesetzt; einer wächst natürlich und streckt sich zur Sonne und sonnt sich in ihren Strahlen und trinkt natürlich den Regen und rastet sich aus, wenn der Mond scheint.

Der andere schaut herum und sieht den Himmel und die Sonne und sagt zu sich "Vielleicht sollte ich in der Nacht wachsen. Die Sonne ist sehr heiß. Sie kann mich verbrennen oder meine Energie schwächen. Der Regen ist sehr nass, und er bedeckt mich ganz, und ich bin mir nicht sicher, ob ich diesen Regen mag, und ich bin nicht sicher, dass er mich richtig wachsen lässt. Vielleicht sollte ich untersuchen, woher dieser Regen stammt, und ich sollte die Sonnenstrahlen analysieren, um sicher zu sein, dass ich die richtigen Vitamine erhalte. Oder vielleicht ist der Mond besser für mein Wachstum und ich würde größer werden, wenn ich bei Nacht wachse, während dieser Idiotensetzling neben mir von der Sonne gehemmt wird.

Und morgens dehnt der eine Setzling seine neu gebildeten Äste und öffnet seine weichen Blätter und wächst in vollständigem Vertrauen. Der andere Setzling sieht morgens die gleiche Sonne und erblickt den schön gebildeten anderen Setzling und er selbst sieht so aus: (hier verdreht Elias seinen Körper und sein Gesicht in eine groteske Verrenkung).

Diese Erzählung handelt von Glaubenssystemen und dem Wahrnehmen dieser Glaubenssysteme. Es geht auch um Vertrauen und Verbundenheit. Es enthält auch richtige Eigenverantwortlichkeit. Der eine vertrauende Setzling hat eine echte Eigenverantwortlichkeit, weil er nicht versucht, den analysierenden Setzling zu verändern oder ihm zu helfen, sondern ein Beispiel ausstrahlt, indem er wahr und stark und vertrauensvoll wächst. Er glänzt in seinem Wesen als ein Beispiel für den anderen Setzling. Wenn der andere Setzling sich im Laufe des Tages nicht mehr verkrampft, nimmt er den geraden Setzling wahr und wählt den Fokus der Mühelosigkeit und des Vertrauens, weil das leichter ist und ihm ein Beispiel gezeigt worden ist. Seid deswegen alle vertrauensvolle gerade Setzlinge, die ihr Beispiel ausstrahlen.