Sitzung 659


Du bist der Schöpfer und die Schöpfung


(Ausschnitt)

9.7.2000

STEVE: Schau’n wir einmal. Also, ich habe eine andere Frage, die mir seit unserer letzten Sitzung durch den Kopf geht, aber ich weiß nicht wirklich, wie ich die Frage stellen soll. Ich glaube, ich bin da irgendwie wie ein Jurist, der ein Schlupfloch sucht für meine Behinderung. Ich suche nach Möglichkeiten - und es ist wahrscheinlich ein Mangel an Annahme - Beweglichkeit oder mehr Beweglichkeit zu bekommen, anstatt weniger Beweglichkeit zu erschaffen. Ich weiß nicht wirklich, wie ich fragen soll, aber ich dachte, du könntest dazu etwas sagen.

ELIAS: In dieser Situation, so möchte ich dir sagen, ist die Konzentration auf den Mangel an Beweglichkeit der Ausdruck, der den Mangel an Beweglichkeit fortbestehen lässt. Verstehst du diese Aussage?

STEVE: Ich glaube, ja.

ELIAS: Der Schlüssel beim Ausdruck, mit dem du dich beschäftigst, ist zu erkennen, was du schon erschaffst, und dir zu erlauben, deine Wahrnehmung zu ändern und dich zu erinnern, dass deine Wahrnehmung das Instrument ist, das deine Realität erschafft und somit allumfassend mächtig ist.

Ungeachtet des Anscheins der physischen Manifestation oder äußeren Beeinträchtigungen ist deine Wahrnehmung mächtig genug, um jede Manifestation sofort zu verändern, die physisch geschaffen wird.

Ich verstehe in dieser Situation die Richtung und Natur deiner Frage, und beantworte sie so: du erlaubst dir teilweise zu erkennen, was du momentan erschaffst, aber nur oberflächlich und allgemein.

Du blickst auf deine physische Manifestation und machst eine allgemeine Feststellung: Ja, du erschaffst deine Realität. Ja, du erschaffst momentan weiterhin diese Manifestation. Aber du erfasst objektiv nicht ganz die Wirklichkeit dieser Schöpfung, dass du dich nämlich in jedem Moment entscheidest, das zu erschaffen.

Du überlagerst die Identifizierung der Schöpfung sozusagen mit diesem Mantel und meinst, dass die physische Manifestation nichts mit dir zu tun hat und etwas ist, das von dir ausgedrückt wird, aber nicht du ist. Du trennst dich und die Manifestation. Die Manifestation wird deswegen in deiner Wahrnehmung zu etwas Eigenem.

Wenn du also deine Aufmerksamkeit auf die Manifestation richtest, konzentrierst du eigentlich deine Aufmerksamkeit mit deiner Wahrnehmung sozusagen auf ein Wesen. Deine Wahrnehmung fährt deswegen fort, dieses Etwas zu erschaffen.

Deine Frage hat mit Beweglichkeit zu tun; nicht notwendigerweise dieses Wesen zu beseitigen, sondern in einer Bewegung MIT diesem Wesen einen größeren Ausdruck physischer Beweglichkeit zu erschaffen, nicht wahr?

STEVE: Ja.

ELIAS: (Kichert) So bewertest und erschaffst du deine Beweglichkeit oder deinen Mangel an Beweglichkeit durch deine Wahrnehmung, wie sehr dich dieses Wesen im Griff hat.

STEVE: Interessant - ziemlich interessant! Ich werde diese Abschrift gespannt erwarten. Du hast mir einige erstaunliche Sachen zu bedenken präsentiert, an die ich nie gedacht hätte.

ELIAS: ...

Du empfindest dich auch als machtlos, und wenn du deine Aufmerksamkeit in einer Weise projizierst, die eine Wahrnehmung erschafft eines Etwas außerhalb von Dir oder das nicht du ist, das von dir getrennt ist, obwohl es von dir geschaffen wurde, das nicht du genannt werden kann.

Deswegen, wenn du weiter deine Aufmerksamkeit in dieser Weise fokussierst, gibst du auch weiter dem Andauern deiner Schöpfung und seiner Macht und deinem Mangel an Macht Energie. Du beschränkst deswegen deine Wahlmöglichkeiten und deine Beweglichkeit.