Sitzung 539


Risiko, Sicherheit und Freiheit


Dienstag, 11. 1. 2000 (Privat)
Teilnehmer: Mary (Michael), David (Mylo).
Elias kommt um 14:42. (Ankunftszeit ist 32 Sekunden)

ELIAS: (sanft) Guten Nachmittag, Mylo.

DAVID: Hallo, Elias. Es ist gut, hier zu sein!

ELIAS: Wieder einmal in der objektiven Interaktion!

DAVID: Ja. Es ist lange Zeit her für mich, aber es ist gut, hier zu sein. (Elias kichert) Ja, ich habe einige Fragen!

ELIAS: Sehr gut. Du kannst fortfahren.

DAVID: In Ordnung. Es ist wirklich eigenartig gewesen, weil ich seit Monaten daran denke, wie ich diese Frage formulieren soll, wenn ich mit Elias rede. Es sollte alles so leicht sein, aber ich habe es mir einfach schwer gemacht das letzte Jahr, und ich wundere mich oder versuche zu verstehen, warum ich mich in so ein tiefes Loch eingegraben habe.

Ich weiß nicht genau, warum ich mein Haus verkauft habe. Ich hatte diesen starken Impuls, alles los zu werden und dann zog ich zurück nach Hause, und ich stecke in einem Loch, und ich bin überhaupt nicht glücklich. Ich weiß, dass jetzt viele Leute mit dem Wandel ähnliche Dinge durchmachen, aber es muss sich ändern, weil ich es so wirklich nicht mehr aushalten kann, um ehrlich mit dir zu sein. Es muss irgendetwas geben, aber ich habe nicht genug Vertrauen zu glauben, dass das jemals sein wird. Ich glaube manchmal, dass mein nächster Schritt ist, einfach zu sterben, obwohl mich das offensichtlich erschreckt, weil ich nicht wirklich so weit gehen will, und doch fühle ich manchmal ich will so weit gehen, nur um von alledem wegzukommen, und ich bin verwirrt.

Ich will nichts mehr. Ich kann keinen Funken mehr finden. Ich kann sogar nicht mehr entscheiden - werde ich dies tun, werde ich das tun, werde ich dies tun, werde ich das tun - ich kann sogar keine Entscheidung treffen! Ich fühle mich völlig blockiert - gelähmt - und das ängstigt mich. Ich fühle mich plötzlich sehr sehr unsicher, unglaublich verwundbar. Ich denke mir, ich brauche jetzt wirklich Hilfe.

ELIAS: Wenden wir uns zuerst all dem zu, was du sagst dass du erlebst - die Verletzlichkeit, das Aufgeben, diesen Ausdruck fehlender Motivation und deine objektive Schöpfung, dich von physischen Dingen zurückzuziehen.

Schau dir mit mir an, was du erschaffst und wohin du dich bewegst. Erlaube dir einen Moment, deine Bewegung und deine Schöpfung mit einer etwas anderen Wahrnehmung anzusehen, weil die Wahrnehmung, durch die du jetzt blickst, überschwemmt ist von dem, was ihr als Negativität identifiziert.

Du verstärkst in dir den Mangel an Wert und Selbstannahme, weil du meinst, nicht weiterzukommen und in euren Begriffen festgefahren zu sein. Wenn du dir eine etwas andere Wahrnehmung erlaubst, gibst du dir die Gelegenheit objektiv zu sehen, welche Bewegung du erschaffst.

Du hast eine Bewegung geschaffen, dich in objektiven Begriffen von einigen Dingen deines physischen Fokus zu lösen, die eine Belastung symbolisieren. Deswegen hast du dich entschieden, die Bewegung zu erschaffen, in der du dein Haus verkauft hast. Das ist das Bild, das du dir objektiv als Beginn präsentiert hast. Wir werden deswegen mit diesem Bild anfangen und sozusagen die Schritte deiner Schöpfungen gehen.

In dieser Bewegung hast du dich entschieden, dich zu lösen oder etwas in deinem Fokus wegzuwerfen, das dir hinderlich und einschränkend erschien, weil in deinen Glaubensannahmen und deiner Wahrnehmung diese Struktur dich an eine bestimmten Stelle bindet und dich immer wieder zu dieser Stelle zurückzieht.

Denk daran, das ist deine Wahrnehmung innerhalb deiner Glaubensannahmen, aber die sind auch wirklich Realität!

Und so hast du dich entschieden, eine Bewegung zu schaffen, dieses hinderliche Element in deinem Fokus loszuwerden, was dir mehr Freiheit wahrzunehmen erlaubt. Du hast zwar mehr Freiheit zum Ausdruck gebracht und deinen physischen Platz verändert, aber bist auch an einen vertrauten Ort gezogen.

Du hast auch in Verbindung mit deinen Glaubensannahmen und deiner Wahrnehmung einen stabilen Bewegungsstrom geschaffen.

Du bist nicht blockiert. Du hast keinen Mangel an Bewegung geschaffen. Du erschaffst eine Bewegung, die dir bekannt ist. Du erschaffst eine Bewegung in einen Ausdruck extremen Unbehagens und das motiviert wirklich sehr. Deswegen sage ich dir, dass du in Wirklichkeit genau die Bewegung erschaffst, die du meinst nicht zu schaffen!

Du erschaffst Bewegung. Du motivierst dich. Du erschaffst solange ein Unbehagen bis du deine Wahrnehmung änderst. Wenn du deine Wahrnehmung und deine Aufmerksamkeit wendest, bewegst du dich in den Ausdruck, den du erwähnt hast- nämlich aufzugeben. Im Aufgeben erschaffst du sozusagen auch Bewegung, weil du loslässt.

Du hast sehr an deiner Energie festgehalten. Du hast weiter Bewegung erschaffen, aber du hast weiter sehr an deiner Energie festgehalten, so sehr, dass du in objektiven Begriffen erschöpft bist und deine Aufmerksamkeit änderst und meinst zu resignieren. Wenn du aufgibst, löst du auch dein Festhalten deiner Energie und erschaffst Verletzlichkeit.

Und was ist Verletzlichkeit? Es ist Offenheit. Sie sind synonym. Und in dieser Offenheit kannst du dir mehr Bewegung erlauben. Weil, du hast dich mit deinen Wahlentscheidungen und deiner Bewegung in deine Wahrscheinlichkeiten konsequent in mehr und mehr Unbehagen bewegt und dir wirklich erfolgreich kaum Fenster erlaubt, um aus diesem Unbehagen herauszusehen. Du hast einen ständigen Fluss dich zu motivieren, dich in Resignation und Aufgeben und einen Ausdruck von Offenheit zu stürzen geschaffen.

Ich möchte dir sagen, dass es in diesem physischen Fokus in vielen Kulturen den sehr üblichen Ausdruck von Bewegung von Individuen gibt, zu glauben, dass sie eine Grenze überschreiten müssen, wo sie - in ihrer Wahrnehmung - nicht mehr wählen können und sich bis zur Resignation erschöpfen im Glauben, dass sie dann, wenn sie sich diesem Punkt der Resignation nähern - oder was ihr aufgeben nennt -, bei diesem Punkt eine neue Richtung einschlagen können. Aber bis zu diesem Punkt drängen sich viele von euch weiter hin zu dem, was ihr "Tiefe eurer Seelen“ nennt.

Aber der nützliche Aspekt dieser Art von Bewegung ist, dass ihr einen Punkt erreicht, an dem ihr eurer Schöpfung von Unbehagen ganz überdrüssig werdet. Wenn ihr das macht, seht ihr objektiv unter dem Einfluss eurer Glaubensannahmen, dass ihr unmotiviert seid.

Aber du fährst fort dich zu motivieren. Du hegst nur eine objektive Erwartung dessen, was du willst. Wenn du so deinen objektiven Wunsch sich nicht verwirklichen siehst, erschaffst du automatisch dein Gefühl und deinen Ausdruck der Enttäuschung.

Enttäuschung kommt als automatische Antwort von Erwartungen, die ihr nicht objektiv erschafft, aber ihr erschafft wirklich, worauf ihr euch konzentriert.

Konzentration ist wie gesagt nicht Denken. Ihr könnt unendlich denken, und das ist nicht der Ausdruck von Konzentration. Konzentration ist, was ihr glaubt. Das ist der Bereich eurer Konzentration, weil das der Bereich eurer Aufmerksamkeit ist. Eure Aufmerksamkeit ist nicht sehr stark auf eure angenommenen schwer fassbaren Bedürfnisse fokussiert. Eure Konzentration ist auf das, was ihr glaubt, fokussiert.

Deswegen könnt ihr euch immer, immer wieder sagen: „Ich möchte diese spezielle Richtung in meinem Beruf erschaffen. Ich will diese Richtung in meinem Ausdruck meiner Kreativität erschaffen. Ich will diesen Ausdruck einer Liebesbeziehung erschaffen.“

Und gleichzeitig glaubt ihr nicht, die Fähigkeit zu haben, irgendetwas davon zu erschaffen. Das setzt sich durch und wird geschaffen, da ihr das glaubt und das die Energie ist, die ihr nach außen hin projiziert. Diese Energie zieht Energie zu euch an, weil ihr anzieht, was verstärkt, was ihr glaubt, und andere Individuen kommen auf die gleiche Weise zu euch.

Zu Beginn dieses Forums, was eurer Meinung nach lange her ist, habe ich euch allen gesagt, dass ihr sozusagen im gleichen Geist zusammenkommt. Eure Klischees kommen von dem, was ihr wisst, und so könnt ihr euch sagen, ja, gleich und gleich gesellt sich gern, weil die Energie, die ihr nach außen hin projiziert, sozusagen als ein Leuchtfeuer dient und gleiche Energie davon angezogen wird.

Es ist kein Zufall, dass jedes Individuum andere Individuen oder Gruppen von Individuen anzieht, die gleichen Geistes sind, weil ihr projiziert, was ihr selbst glaubt, und das beeinflusst direkt eure Einschätzung eures Werts und eurer Fähigkeit.

DAVID: Aber das trägt möglicherweise auch zu meiner Panik und Furcht bei, weil ich auf einer Stufe verstehen kann, was ich tue, und ich doch aus irgendeinem Grund so lange brauche, um davon wegzukommen mir das anzutun, weil ich es offensichtlich immer noch mache. Wenn es so stark ist und ich anscheinend nichts tun kann, was ich positiver nennen könnte, um meine Bedürfnisse zu befriedigen, sehe ich mich einfach mehr und immer mehr tun, was du gerade gesagt hast. Soll das das ganze Leben so weitergehen und plötzlich mit 80 werde ich es nicht mehr machen?

Gut, dann - ich will es gar nicht wissen und das erschreckt mich auch, weil, ich will es jetzt beenden, bald, morgen, nicht in fünf oder zehn Jahren, weil ich nicht glaube ich kann das solange aushalten, wenn ich so weitermache.

ELIAS: Und was willst du, dass aufhört?

DAVID: Ich möchte die Worte "Ich will das ändern“ benutzen, aber wir haben Ändern besprochen.

Ich will einfach aufhören, mich in dieses Loch einzugraben. Ich will diese drei Bedürfnisse befriedigen, die du erwähnt hast. Ich will, dass das Puzzle aufgeht. Ich will wissen, wie es sich anfühlt, wenn alles seinen Platz hat. Ich will die Beziehung, ich will die Karriere, und ich will den geographischen Ort, wo ich bleiben kann.

Ich will nicht mehr herumhüpfen, Elias. Ich will das nicht. Ich will ruhig bleiben. Aber wo ich bin, sogar in London, weiß ich, es ist nur vorübergehend, weil ich zum Gewohnten zurückgegangen bin. Aber ich weiß, dass ich auf die Dauer nicht hier bleibe, aber ich habe keine Ahnung; wo der nächste Ort ist! Ich bin müde, eine Marionette zu sein. Ich will der Meister meines eigenen Schicksals sein und es kennen.

ELIAS: Du bist es.

DAVID: Aber ich mache offensichtlich nicht, was ich will?

ELIAS: Denk an das Leuchtfeuer, weil in diesem Ausdruck liegt deine Antwort und dein Schlüssel.

Ihr erwerbt Dinge außerhalb von euch nicht und eignet sie euch nicht an. Ihr erschafft sie, und ihr erschafft sie durch eure Bewegung in euch selbst. Ihr erschafft sie als Energie, die ihr in euch äußert.

Ihr erwerbt nicht euren Beruf. Ihr erwerbt nicht die Mittel, um eure Kreativität auszudrücken. Ihr findet nicht einen Weg, um eure Kreativität auszudrücken. Ihr sucht keine Liebesbeziehung aus und erwerbt sie.

Ihr GLAUBT, dass ihr eure Realität so erschafft und das erschafft euren Konflikt, weil das wirklich einschränkt.

Du sagst so im Großen und Ganzen, dass du deine Realität nicht erschaffst. Alles, was außerhalb von dir ist, erschafft deine Realität für dich.

DAVID: Ich versuche, dieses Verständnis zu erfassen. Auch wenn ich darüber weiß Gott wie lange gelesen habe, habe ich noch nicht das Know-how begriffen, meine Realität zu erschaffen, wie ich es will.

ELIAS: Als erstes erlaube dir das Wissen und die Annahme, dass du deine Realität erschaffst.

Das ist der erste Ausdruck, weil du – ungeachtet, was du objektiv in deiner Sprache, in deinen Worten, in deinen Gedanken äußerst - in dem Glauben, dass du nicht deine Realität erschaffst und abhängig von der Schöpfung deiner Realität durch andere Elemente, durch andere Individuen, durch Umstände bist, dir nur sehr wenig Wahlmöglichkeiten gestattest. Du beseitigst die meisten deiner Optionen, weil du deine Optionen nicht erschaffst. Du bist von den Entscheidungen außerhalb von dir abhängig, die dich beeinflussen.

Dein Ausgangspunkt ist deswegen anzuerkennen, dass du nicht erwirbst. Du erschaffst.

Du erschaffst deine Realität. Sie wird dir nicht aufgedrängt. Du bist nicht Opfer deiner Emotionen, Gefühle oder Gedanken. Du erschaffst sie und du erschaffst sie mit Absicht, weil du jeden Gedanken, jede Emotion, jedes Gefühl, jede physische Handlung, die du erlebst, erschaffst, um dich in eine bestimmte Richtung zu bewegen, und diese Richtungen stehen in Verbindung mit deinen Glaubensannahmen.

Das ist der Grund, warum ich dir sage, dich selbst wahrzunehmen und anzunehmen, und die Glaubensannahmen, die du hast, zu erkennen, weil sie die Ausdrucksformen und die Einflüsse, die auf deiner Wahrnehmung lasten, und die Elemente des Selbst sind, die dich erschaffen lassen.

Du erschaffst, was du glaubst. Wenn du glaubst, dass du von den Schöpfungen und Entscheidungen anderer Individuen abhängig bist, wirst du dir keine Wahlmöglichkeiten einräumen. Wenn du glaubst, dass du nicht die Fähigkeit hast zu schaffen, was du willst, wirst du nicht schaffen, was du willst.

DAVID: Aber nennen wir das nicht jemanden, der Risiken eingeht,? Ich habe immer angenommen, dass ich wirklich gut bin im Eingehen von Risiken, blind in etwas hineinzugehen und das erfolgversprechender zu sehen, als zu sagen: "Oh nein, es ist zuviel. Ich brauche Klarheit. Ich benötige Garantien.“ Das habe ich nie gemacht. Ich bin immer Risiken eingegangen, aber ich habe das getan und bin immer noch da, wo ich heute anstehe. Dann kenne ich mich nicht mehr aus, weil ich glaubte, dass Risikos einzugehen bestimmt mehr Gelegenheiten bietet.

ELIAS: Definiere Risiko.

DAVID: Risiko ist für mich, nicht zum Job zurückzugehen, zu dem ich in London zurückkehre, zum Beispiel. Ich will zurückgehen, aber nicht zu dem Job, und riskiere, dass ich arbeitslos bin, und in dieser Zeit werde ich hoffentlich etwas finden, das ich vielleicht lieber tun will. Das ist ein Risiko für mich. Es wird nicht auf einem silbernen Teller serviert. Es gibt keine Garantien. Es gibt niemanden, der sagt "Komm her, wir garantieren dir eine Arbeit.“ Nicht zu wissen ist für mich riskieren.

ELIAS: Ich möchte dir, Mylo, ein anderes Element nennen, das du momentan erlebst. Du erlebst momentan dasselbe wie euer ganzer Planet, weil, du erlebst - und unterschätze das nicht - den Bewusstseinswandel. Er ist auch eine Realität!

Und du definierst in dieser Bewegung deine Realität – deine Begriffe, deine Definitionen um, und erlaubst dir deine eigenen Definitionen zu hören und erkennst, dass deine Definitionen absolut sind, es aber nichts absolut Gültiges gibt.

DAVID: Was ist also die Definition von Risiko?

ELIAS: Es gibt keine Definition von Risiko, weil es kein Risiko gibt! Was riskierst du? Was kannst du verlieren? Deine Definition von Risiko ist, dass du verlieren kannst. Du erschaffst dein Glücksspiel. Das ist deine Definition von Risiko. Was soll gewettet werden? Was gibt es zu verlieren?

DAVID: Gut, für die meisten Leute, alles - ihre Sicherheit und alle Dinge, die sie Angst haben nicht zu haben.

ELIAS: Definiere Sicherheit.

DAVID: Sicherheit ist Wissen - basierend auf dem Plan dieser physischen Realität und was unsere Regierungen entworfen haben - die Sicherheit zu wissen, deine Rechnungen zahlen zu können, die Sicherheit zu wissen, nicht auf der Straße zu enden et cetera. Für mich sind das Sicherheiten, und dass sie, wie du gesagt hast, mehr oder weniger absolut sind, obwohl ich weiß, dass es das nicht gibt, aber....

ELIAS: Du weißt NICHT, dass es nichts absolutes gibt.

Ich sage dir, deine Glaubensannahmen liegen im absoluten Bereich, genau so wie bei vielen, vielen anderen Individuen jetzt auf eurem Planeten. Darum erlebt ihr Trauma, weil ihr eure Begriffe und eure Realität umdefiniert. Wenn ihr eure Begriffe und Realität umzudefinieren beginnt, erkennt ihr, dass ihr keine Definition habt und kehrt in den Ausdruck der vertrauten Gewohnheiten zurück und hängt an der Energie des Vertrauten, weil ihr Angst habt im Gedanken an Freiheit

Jetzt in dieser Phase der Umdefinition eures Bewusstseinswandels habt ihr das objektive Bedürfnis - oder ihr meint das – frei zu werden, und wie glorreich das sein wird, Freiheit zu erleben, und ich sage euch, ja, das ist es! Aber eure Glaubensannahmen werden sehr stark von euch gehegt und darauf konzentriert ihr euch und eure Konzentration bewegt sich nicht automatisch in Richtung Freiheit.

Ihr seid mit Beschränkung vertraut. Ihr seid mit Begrenztheit vertraut und erschafft mit Sicherheit, Stabilität und Beständigkeit eine Terminologie, die Beschränkung und Begrenztheit umgibt. Diese Begriffe verbindet ihr mit Beschränkung und mit Vertrautheit.

Freiheit - wie könnt ihr Freiheit definieren, und was werdet ihr mit Freiheit machen? Wie werdet ihr Freiheit ausdrücken? Wenn euch Freiheit jetzt gegeben wird, wie werdet ihr diese Freiheit in Wirklichkeit nutzen?

Eure Gedanken zu, euer Begriff von Freiheit, erscheint euch ziemlich klar zu sein: "Ich werde Freiheit haben. Ich werde mir erlauben, jede Richtung, die ich wähle, einzuschlagen. Ich werde keine Verpflichtung irgendeinem Individuum oder irgendeiner Situation gegenüber haben. Ich werde mir erlauben, mich in jedem Ausdruck, den ich wähle, leicht zu bewegen..

Und was wird dein Ausdruck sein?

DAVID: Gut, das hängt von meiner Stimmung zu der Zeit ab. Das ist Freiheit nicht wirklich definieren, sondern, "Ich möchte das heute tun ", und es tun; nicht "Ich möchte dies tun, aber ich kann nicht, weil ich das oder jenes tun oder die nächsten neun Stunden zur Arbeit gehen muss et cetera. Für mich ist Freiheit, das fühle ich im Moment und das will ich tun.

ELIAS: Und du kannst das, jetzt. Aber deine Glaubensannahme bringt dich dazu, warten zu müssen.

DAVID: Ja.

ELIAS: Es gibt Voraussetzungen für Freiheit. Du musst „haben“, um Freiheit schaffen zu können. (sehr ironisch)

DAVID: Also werde ich aufgrund meiner wahrscheinlichsten Wahrscheinlichkeit bald davon wegkommen, wo ich jetzt gerade bin und wo hinkommen, wo ich mich (atmet tief) befreiter fühlen kann?

ELIAS: (Grinst) Mylo ich sage dir, das ist wirklich eine Frage für die Glaskugel (David lacht) und ich sage dir, wirklich unrealistisch, weil es nicht um entweder/oder geht. "Werde ich aus dieser Situation oder dieser Art von Bewegung herauskommen, oder werde ich nicht?" Es ist keine Entweder/oder-Frage.

DAVID: Gut es ist jetzt einfach so, ob ich das noch lange mache... ich weiß einfach nicht ob ich das kann.

ELIAS: Und was wirst du erschaffen?

DAVID: Entweder sterben oder daraus herauskommen. Das sind meine zwei Optionen! (Lacht)

ELIAS: Du hast viele Optionen. Das sind die zwei Optionen, die du momentan siehst. Also untersuchen wir diese Optionen.

Du kannst sterben, wenn du so wählst. Das ist nur eine Wahl. Du hast Angst davor zu sterben, weil du in deiner Wahrnehmung jetzt glaubst, dass sterben schwieriger sein kann als das, was du momentan erlebst. Das muss nicht notwendigerweise stimmen. Ich möchte dir sagen, dass es in deinen Begriffen nicht leichter sein wird. Es wird nicht schwieriger sein. Es wird anders sein. Du wirst deine Situation ändern. Du änderst deine Darstellung. Das ist eine Wahl, und wie könnte diese Wahl anders sein als deine Wahl, den Wohnort zu wechseln?

Ich sage dir nicht, Mylo, das irgendwelche dieser Optionen schlecht oder falsch sind. Du kannst wählen, deinen physischen Ort zu verändern, was deine Situationen und Umstände, die du erschaffst, ändern wird, da du dir erlauben wirst, gewisse Elemente deiner Realität zu ändern, so wie du deinen physischen Ort änderst, und du wirst auch, wenn du die Wahl schaffen solltest, den physischen Fokus zu verlassen, deine Schöpfungen ändern.

DAVID: Was weniger traumatisch sein würde.

ELIAS: Du kannst jede dieser Ausdrucksformen wählen und deinen Ausdruck von Trauma vermindern, aber das hängt von deiner Wahl ab.

Ich sage dir, dass ich mir deines Konflikts und deiner Frustration und deines Ringens bewusst bin. Ich sehe die Energie, die du projizierst und erschaffst und erkenne die Schwierigkeit, die du erlebst, und ich sage dir auch, dass du die Fähigkeit hast, das JETZT zu verändern, wenn du deine Aufmerksamkeit und Wahrnehmung wendest. Du musst deine Aufmerksamkeit nicht sehr stark wenden. Du musst in deinen physischen Begriffen deine Wahrnehmung nicht in einem großen Winkel wenden; eine nur ganz leichte Drehung deiner Aufmerksamkeit und Wahrnehmung kann viel in dir verändern.

Deine Wahrnehmung erschafft deine Realität. Höre das! Deine Wahrnehmung erschafft deine ganze Realität. Was du wahrnimmst, erschaffst du und ist wirklich. Wenn du deine Erfahrung als schmerzhaft empfindest, ist es schmerzhaft.

Ihr könnt physischen Schmerz erschaffen, und wenn ihr eure Aufmerksamkeit diesem physischen Schmerz zuwendet, euch auf diesem physischen Schmerz konzentriert und in euch als schlecht und inakzeptabel und unbequem beurteilt und diesen Schmerz als das, was ihr unter negativ versteht, bezeichnet, verlängert ihr ihn und erschafft den physischen Schmerz weiter. Dasselbe gilt für emotionalen und psychologischen Schmerz.

Es ist eure Definition, die die Bedeutung enthält; nicht das Ding an sich sondern eure Definition davon.

DAVID: In Ordnung, ich werde das verdauen müssen.

Ich mochte zur nächsten Frage kommen ...